Jana Beller beißt zurück

6. August 2011, 10:34 Uhr

Jana Beller geht in die Offensive: In einem Interview rechnet die Gewinnerin von "Germany's next Topmodel" nun mit ihrer früheren Agentur One-eins ab. Agenturchef Günther Klum habe sie zum Lügen anstiften wollen und bei den Aufträgen habe sie kein Mitspracherecht gehabt.

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Will international Karriere machen: "GNTM"-Gewinnerin Jana Beller©

Zickenkriege sind in der Modelwelt nicht selten, die Agenten der Mädchen halten sich dabei normalerweise im Hintergrund. Nicht so bei Model Jana Beller und ihrer ehemaligen Agentur One-eins. Erste hetzte One-eins-Chef Günther Klum gegen seinen früheren Schützling. Nun setzt sich die Gewinnerin der letzten Staffel von "Germany's next Topmodel" zur Wehr: "Ich kann die Vorwürfe nicht auf mir sitzen lassen. Es waren die schlimmsten zwei Monate meines Lebens", sagte sie der "Bild"-Zeitung.

Der Streit zwischen One-eins und Beller entbrannte, nachdem die Agentur auf der Homepage die fristlose Kündigung des Models verkündet hatte. Wie stern.de berichtete war diese Darstellung falsch: Jana Beller hatte den Vertrag mit der Agentur von Heidi Klums Vater bereits Ende Juli gekündigt. Sie wird nun von der Modelagentur Louisa Models betreut.

Beller: "Ich war der Sündenbock für Klums Fehler"

"Ich fühlte mich völlig unfair behandelt", sagte Beller der "Bild". "Ich wurde zum Sündebock für die Fehler gemacht, die Herr Klum und seine Agentur gemacht haben." So habe ihr Klum gesagt, sie solle eine Krankheit vortäuschen, nachdem die 20-Jährige Shows auf der Berliner "Fashion Week" abgesagt hatte. Klum habe sie zudem unter Druck gesetzt. Zu Anfang hätte sie drei Auftritte in Berlin zugesagt. "Dann wurden mir ohne Absprache und ohne meine Zustimmung noch zwei weitere Shows aufgedrückt, die nicht zu mir passten", beschwert sie sich. "Als ich mich weigerte, stellte mich Herr Klum vor die Wahl: Entweder du läufst alle oder keine!"

Günther Klums Beschuldigungen seien zudem an den Haaren herbei gezogen gewesen. Er hatte der 20-Jährigen vorgeworfen, dass sie unzuverlässig sei und ihren Freund zu ihrem Manager machen wolle. Das hätte sie nie geplant, sagte sie der "Bild". Sie habe vielmehr den Wunsch, als Model auf internationalen Laufstegen Karriere zu machen. Bei One-eins hätte sie diesen Weg nicht verfolgen können: "Stattdessen sollte ich zu Pferderennen, Kaufhauseröffnungen usw. gehen." Obwohl die Deutsch-Russin befürchtet, dass in Deutschland nach dem Eklat "einiges kaputtgegangen" ist, gibt sie sich optimistisch und hofft auf weitere Chancen. Ihre neue Agentur scheint diese auch bieten zu können: Louisa Models vertritt nach eigenen Angaben neben deutschen auch internationale Models und ist weltweit aktiv.

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