. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
23. Februar 2009, 11:35 Uhr

Deutschland verliert immer mehr Einwohner

In Deutschland leben immer weniger Menschen. Laut einer Prognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2025 um 1,8 Prozent zurückgehen. Besonders betroffen sind Regionen in Ostdeutschland - mit einem Bevölkerungsrückgang von fast 40 Prozent.

Bevölkerung, Einwohner, Wachstum, Hoyerswerda, Statistik, Demographie

Verliert laut einer Prognose bis zum Jahr 2025 fast 40 Prozent ihrer Einwohner: die sächsische Stadt Hoyerswerda© Picture Alliance

Deutschland verliert immer mehr Einwohner. Bis zum Jahr 2025 ist nach einer Prognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) mit einem Rückgang der Bevölkerung um 1,8 Prozent zu rechnen. Allerdings wirkt sich die Entwicklung je nach Region sehr unterschiedlich aus. Besonders dramatisch wird der Bevölkerungsrückgang in Ostdeutschland. Dagegen werden vor allem im Großraum München voraussichtlich deutlich mehr Menschen leben als heute.

Wie eine Auswertung der Prognose durch DPA-RegioData ergibt, ist das sächsische Hoyerswerda statistisch gesehen am stärksten von der negativen Entwicklung betroffen. Die Einwohnerzahl wird demnach von derzeit rund 40.000 in 16 Jahren auf nur noch etwas mehr als 24.000 zurückgehen. Das entspricht einem Rückgang von fast 40 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen die Städte Frankfurt/Oder in Brandenburg und Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Bevölkerung voraussichtlich um rund 28 Prozent schrumpfen wird.

Auch viele Kreise und Städte im ehemaligen Zonenrandgebiet sind vom Bevölkerungsschwund betroffen. So verliert der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge den Prognosen zufolge 19,1 Prozent seiner Einwohner, der Kreis Osterode am Harz 16,1 Prozent.

Das bundesweit stärkste Wachstum wird für den Großraum München erwartet, allen voran den Landkreis Erding. Leben dort derzeit noch rund 125.000 Menschen, sollen es im Jahr 2025 schon mehr als 147.000 sein - eine Steigerung um 17,8 Prozent. Aber auch im Osten gibt es einzelne Wachstumsregionen, vor allem im Großraum Berlin. Dort liegen vier der 18 Kreise und Städte, deren Einwohnerzahl nach der Prognose des BBR bis 2025 um mehr als zehn Prozent zulegen.

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen hängt maßgeblich von Geburten, Sterbefällen und Wanderungsbewegungen ab.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 25)
 
Franzoesin (24.02.2009, 18:50 Uhr)
Deutschland verliert Einwohner
Wie immer wird nur mal so der Begriff "Einwohner" in den Raum gestellt - politisch korrekt.
Den Tatsache ist, das die die Zahl der Deutschen in Deutschland extrem verringert , indess die Zahl der Ausländer in Deutschland steigt.
übrigens steigt die Zahl der "Franzosen" unaufhörlich - so bis zum Jahr 2025, so ca. auf 71 - 74 Millionen.
Die Deutschen sind das einzige Land der Welt,dass seine "Identität" darin findet sich mit Dreck zu beschmeißen - und das Land mit der niedrigsdten Geburtenrate - ob da wohl ein Zusammenhang besteht ?
Eisenbaer (24.02.2009, 14:46 Uhr)
Mittelstadt nicht Kleinstatdt...
..hätte ich besser geschrieben.
Eisenbaer (24.02.2009, 14:15 Uhr)
Betreff Migrantenanteil
Ich lebe in einer Kleinstadt, in der der Migrantenanteil seit Mitte der sechziger Jahre konstant bei etwa 20% liegt. Früher waren dies meist nur Südeuropäer und Nordafrikaner, die als Gastarbeiter in das Land kamen, heute kommen sie von allen Kontinenten der Welt. Und repräsentieren quer durch alle Schichten den gleichen Status wie ihre deutschen Mitbürger: sie sind Arbeitslose, Erwerbsttätige, Schüler, Studenten oder Rentner, und so weiter und so fort.

Und das Zusammenleben klappt vorzüglich, was auch daran liegen mag, dass es hier keine Bildung von Ghettos gegeben hat. In unserem Ort gibt es zahlreiche Kirchen verschiedenster christlicher Gruppierungen, eine Synagoge, einen Himmelreichssaal der Zeugen Jehovas, eine Moschee samt Koranschule und neben einem Hindutempel glaube ich auch einen buddhistischen. Und alle leben friedlich und ohne Probleme zusammen. Ein paar meiner besten Freunde gehen freitags abends zur Moschee und ich finde das ganz normal. Genauso normal finden die es wiederum, dass wir uns im Sommer an den Sonntagen erst nach dem christlichen Gottesdienst zum gemeinsamen Grillen am nahe gelegenen See treffen.

Wichtig ist uns allen nicht, wer wo herkommt, wo seine Wurzeln liegen. Wirklich wichtig ist uns allen, dass sich jeder gleich stark in die Gesellschaft einbringt und dass einer den anderen nach Kräften unterstützt.

Neulich gab es da eine lustige Szene mit einem "Spätsaussiedler", der meinte zu Ali (der heißt wirklich so :-), er solle dahin zurückkehren, wo er geboren sei. Dann konnte er aber nicht mehr wechseln, als er zur Antwort bekam, dass er (Ali) vor seinem Geburtshaus stünde, und wo er (Spätaussiedler) denn geboren sei, weil er ihn (Ali) anscheinend nicht kennen würde, wo er doch schon zeitlebens hier zu Hause wäre... Was den Herrn Ex-Kasachen aber am meisten irritierte, war dass alle um ihn herum über ihn und seine Worte grinsten, anstatt dass er auf ihre Unterstützung gegenüber dem blöden Ausländer hätte pochen können.

Die größten Probleme im Zusammenleben machen nicht die Migranten, sondern diejenigen, die sich für besser halten, weil sie außer ihrem "Deutschsein-Gefühl" nichts weiteres zu besitzen glauben. Dieses "Deutschsein" aber für das höchste Gut auf Erden erachten...
1974 (24.02.2009, 13:07 Uhr)
Auswandern?
ist ja lustig, da wollen ECHTE Deutsche, ohne irgendwelche Migrationen in ihrer Rasse, Deutschland verlassen, weil hier zu viele Ausländer leben. Sie wandern ins "Ausland" aus, um hier von Ausländern zu flüchten.......
SethusCalvisius (24.02.2009, 12:17 Uhr)
@babylon
Es ist ein Unterschied, ob man Probleme anspricht oder ob man Teile der Bevölkerung pauschal verunglimpft. Ich denke, die Kommentare von maria1000 gehören ja wohl eindeutig zur 2. Kategorie.
Im übrigen geht mir die Jammerei "... heute würde ich mit Sicherheit keine Kinder mehr in die Welt setzen, das wäre schlicht verantwortungslos. Die jungen Menschen haben doch in diesem Land keine Perspektiven mehr,...." ziemlich auf den Keks. Wann waren denn die Perspektiven so viel besser als heute? Und in welchem Land sind die Perspektiven so viel besser als bei uns? Wenn unsere Eltern genauso gedacht hätten, würden die meisten von uns nicht leben.
Ich bleibe dabei: Es macht keinen Sinn, einerseits keine Kinder mehr in die Welt zu stzen und anderseits zu jammern, dass die Deutschen aussterben.
babylon (24.02.2009, 07:49 Uhr)
@SethusCalvisius
Welche Hetzparolen meinen Sie? Nur weil jemand die Wahrheit sagt sind das noch lange keine Hetzparolen. Ich lebe in einer Gegend mit vielen Migranten, was meinen sie was da los ist? Nach ihrem Denken wahrsscheinlich Friede,Freude, Eierkuchen oder was? Es ist schade das viele Leute hier diese Realität hinter ihren weltfremden oder fanatisch politischen / religiösen Weltanschauungen nicht sehen wollen. Natürlich ist es bitter das die Mittelschicht, zu der ich mich zähle keine Kinder mehr in die Welt setzt. Aber warum tut sie es denn nicht? Ich habe drei Kinder , alle erwachsen,
aber heute würde ich mit Sicherheit keine Kinder mehr in die Welt setzen, das wäre schlicht verantwortungslos. Die jungen Menschen haben doch in diesem Land keine Perspektiven mehr, immer mehr Fachkräfte wandern ab und was unternimmt man dagegen ,nichts!
Menschen die privat etwas unternehemen um anderen Menschen Perspektiven zu eröffnen werden vom Staat ignoriert. Terrorhelfer hingegen werden beim Studium staatlich unterstüzt, Banker die unsere Wirtschaft an die Wand fahren bekommen Prämien etc. Wo sind denn da noch lohnenswerte Perspektiven ?
SethusCalvisius (23.02.2009, 18:26 Uhr)
Ich habe schon den Eindruck,
dass die Tragweite dieser Entwicklung noch gar nicht im Bewusstsein der Menschen ist:
- Es ist ja nicht so, dass nur einfach die Einwohnerzahl etwas zurückgeht. Das wäre ja weiß Gott kein Problem. Es ist aber so, dass die Zahl junger Menschen immer mehr abnimmt un die der Rentner immer mehr steigt. Das wird unsere Gesellschaft wesentlich stärker verändern als wir uns das bisher vorstellen können.
- Kinderreiche Familien gibt es fast nur noch bei Migranten und Hartz IV-Empfängern. Ein großer Teil der Bevölkerung, vor allem in gebildeten und beruflich erfolgreichen Kreisen verweigert sich dagegen konsequent. D.h., dass in naher Zukunft die große Mehrheit der jungen Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat und/oder aus einer Hartz IV-Familie stammt. Bedenkt man dann noch, wie schwer es in Deutzschland ist, soziale Barrieren zu überwinden, fällt es schon schwer, die Zukunft unseres Landes optimistisch zu sehen. Trotzdem muss ich den Hetzparolen von maria1000 energisch widersprechen. Es ist nicht die Schuld der Migranten, wenn die duetsche Mittelschicht es nicht mehr für wichtig erachtet, sich fortzupflanzen.
Nostradamus (23.02.2009, 17:19 Uhr)
@MARIA1000: Weltbirld
Auf diesem Planetene haben zur Zeit der Dinosaurier deutlich mehr und wesentliche größe Lebewesen gelebt.
Was den Narzismus anbelangt: Gesunde Lebewesen sind darauf aus ihr eigene genetisches Erbe und das der Gruppe in der sie leben zu befördern, da diese auch Teile des eigenen enthält. Das ist nunmal die "Biologie" dieses Planeten, die Du bei allen Tierarten findest.
Nur Menschen wie Du meinen es anders machen zu müssen und fördern alle anderen, um gleichzeitig die eigenen Leute zu schwächen. Sowas nennt man schlicht Nestbeschmutzer.
Wenn Du mich aber nach meinem philosophischen Idealen fragst, dann kann die Antwort nur sein, dass ich alle Lebewesen gleichberechtigt sehe aber nicht ignorieren kann, dass eine Art auf Kosten der anderen leben muss, da das nunmal der Lauf in diesem Universum ist.
Wer damit nicht klar kommt sollte Selbstmord begehen, sich bei Gott beschweren und hoffen, dass der die Gegebenheiten in diesem Universum klärt.
Aus meiner Sicht solltest Du außerdem, statt über Ehepaare nachzudenken, die sich mit hohen Kosten einen Kinderwunsch erfüllen, und diese als Narzisten zu beleidigen, mal darüber nachdenken wer hier das Geld mit Kriegen und narzistischen Bauwerken, mit Luxus für wenige ohne Rücksicht auf seine Mitgeschöpfe, seien es nun Menschen, Tiere oder Pflanzen, zum Fenster rauswirft.
Wenn ich sehe, wie die Scheichs in Dubai idiotische Bauwerke im Meer errichten, die die nächsten 50 Jahre nicht überstehen, aber gleichzeitig vom Wunder des Islam oder wie es neuerdings heisst der islamischen Geldwirtschaft geredet wird, dann wird mir elend.
Wenn ich Menschen sehe, dann sehe ich mit etwas Vernunft ausgestattete Lebewesen, die aber ihre Intelligenz nur verwenden um sich selbst Vorteile zu verschaffen und es gibt auch solche, die Jahrzentelang für Öko und Pazifismus kämpften und dann der Großmannsucht verfallen.
Ich für meinen Teil kann nur alle Mitgeschöpfe im Universum vor den Menschen bzw. den Lebensformen dieses Planeten insgesamt warnen. Durchweg paranoide Schizzophrenie. Genau das war es, was die Indianer dem weißen Mann attestiert haben und so ist es.
Menschen bekommen angst, wenn sie Haie, Löwen oder Aliens sehen. Der denkende Rest des Universums hat angst, wenn es Menschen sieht, die wohl widerlichste und grausamste bekannte unter den schizzophrenen Spezies.
nichtvergessen (23.02.2009, 16:13 Uhr)
Fernsehsender sind schuld !
Mit den ganzen Auswandererer Formaten, fordern Sie doch geradezu alle Hein Bloed Dauerwerbesendungsgucker auf mit samt Ihrer couch und Ihrer schlampigen Tauschmama in waermere Gefilde (Bratwust bude) oder einfach schonma so nach Nordnorwegen en Lasta fahn) abzuhaun. Auch wenn die Angaben der tatsaechlichen Auswanderer immer stark schwankt und seit der letzten Volkszaehl;ung Jahrzehnte rum sind, weisst das Bundesamt fuer Baubla bla dass es am Weiswurschtaequator enger werden wird und in der Ostzone leerer. Und was nuetzt das jetz ? Gibbet jetz auch nur eine Schandal weniger die mit Ihrem Holden gen Sueden zieht und mit ner Strandbude das janz grosse Los gezogen hat ? Eben.
Gerade hies es noch die Deutschen karnikeln wieder mehr und Lasstunsalle Schrein Ministerin Von der Leine macht sich schon Sorgen ob die 10 Euro (in Worten zehn)nicht doch zuviel des Guten waren, da heisst es schon wieder: Einwohnerverlust !
Also noch mehr Kinder in die Welt setzen und gefaelligst hiergeblieben! Die TV Sender zahlen eh nicht gut, angeblich gab es gerademal 200 Euro pro Drehtag !
Ok im Vergleich zu 3 verkauften Wuerstchen immerhin...
Maria1000 (23.02.2009, 15:37 Uhr)
Manesse:
ZITAT: manesse (23.2.2009, 12:18 Uhr)
Kein Wunder,
dass Hoyerswerda und etliche Gebiete im Osten zum Wegzug animmieren. Wer will schon unter Kommunisten und Nazis leben?
------
Und WER denken Sie will unter gewalttätigen Migrantenjugendlichen in neuköln und sonstwo "leben"? Die steuerzahlende Mittelschicht sicher nicht (mehr)! Darum ziehen auch immer mehr Arebitende in mittlerem Alter WEG! Sie koennen sich dann hier weiter "vergnügen" mit dem, was dann noch hier in D leben bleibt....
MEHR ZUM ARTIKEL
Bevölkerungsstatistik Deutsche flüchten aus Deutschland

Deutschland schrumpft. Ende 2006 lebten in der Bundesrepublik 82.314.906 Menschen, genau 123.089 weniger als ein Jahr zuvor. Der Grund: Immer mehr Auswanderer und weniger Kinder. Auch bei den Eheschließungen gibt es einen eindeutigen Trend. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe