23. Februar 2013, 09:01 Uhr

Geisterfahrer soll seine Töchter getötet haben

Erst finden Polizisten zwei Mädchenleichen in einer Wohnung, wenig später verursacht ein Mann einen Verkehrsunfall. Nun steht fest: Zwischen den Vorfällen gibt es einen tragischen Zusammenhang.

Der Geisterfahrer von der Autobahn 61 wird verdächtigt, seine beiden Töchter ermordet zu haben. Das teilte die Polizei Köln mit. Die Beamten fanden die zwei und vier Jahre alten Mädchen tot in der Wohnung des bei einem Unfall Getöteten in Erftstadt-Kierdorf bei Köln.

Näheres über die Tatumstände ist noch nicht bekannt. Der Geisterfahrer war laut Polizei am Freitagabend auf der A 61 in der falschen Richtung unterwegs gewesen und dann mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen und ums Leben gekommen.

In einen Folgeunfall waren drei weitere Fahrzeuge verwickelt. Dabei wurden ein Mensch schwer und zwei leicht verletzt, so die Polizei. Die Autobahn war nach dem Unfall in Fahrtrichtung Koblenz für mehrere Stunden gesperrt.

steh/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Tragödie im Münsterland Vater tötet zwei Kinder und wirft sich vor Zug

Ein Vater hat in Lengerich offenbar seine beiden Kinder getötet und sich danach vor einen Zug geworfen. In einer Abschieds-SMS bekannte er sich zu der grausigen Tat.

Todesgefahr Falschfahrer Der schwierige Kampf gegen Geisterfahrer

Immer wieder erschüttern tödliche Unfälle von Geisterfahrern die Republik. Was der Staat gegen Falschfahrer tun kann und wie man sich vor ihnen schützt.

 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2013)
Hoffen oder handeln?