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Nachrichten aus Deutschland: Polizei evakuiert Wohnhaus wegen brauner Schlange

Hamm: Wohnhaus wegen Schlange evakuiert +++ Kölleda: Unbekannte überschütten erneut Auto mit Fäkalien +++ Schwarmstedt: Mann fährt 73-Jährigen nach Streit mit Auto an +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland: Polizeiabsperrung

Ein Streit in einem Discounter eskalierte in einer Messerstecherei (Symbolfoto)

Getty Images

Hamm: Wohnhaus wegen Schlange evakuiert

Im westfälischen Hamm mussten 20 Bewohner ihre Wohnungen vorübergehen verlassen. Grund war eine braune Schlange. Die Behörden beschlossen vorsorglich die Evakuierung des Hauses, wie die Polizei mitteilte - es sei nämlich nicht auszuschließen, dass es sich bei dem am Samstagnachmittag in dem Haus gesichteten Tier um eine Giftschlange handelte. Am Sonntag wurde das Haus jedoch wieder freigegeben. "Es wurde keine Schlange gefunden", sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Ein Teil der Hausbewohner hatte die Nacht zum Sonntag in einem Hammer Hotel verbracht, die übrigen kümmerten sich selbst um eine Übernachtungsmöglichkeit.

Kölleda: Unbekannte überschütten Auto erneut mit Fäkalien

Das "riecht" nach Streit: Erneut haben Unbekannte ein Auto im thüringischen Kölleda mit menschlichen Fäkalien überschüttet. Wie die Polizei berichtet, traf es diesmal den Lebensgefährten der jungen Frau, deren Auto bereits vor einigen Tagen auf die gleiche Weise beschädigt wurde. Diesmal stachen die Täter noch zwei Reifen platt. Zu den Motiven war noch nichts bekannt. Nach dem ersten Fall hatte die Polizei berichtet, eine Außenreinigung des Autos reiche nicht aus, denn der Fäkaliengestank habe sich über das Lüftungssystem im gesamten Fahrzeug ausgebreitet. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Schwarmstedt: Mann fährt 73-Jährigen nach Streit mit Auto an

Im niedersächsischen Schwarmstedt ist es zu einem Streit zwischen zwei Autofahrern gekommen. Durch geparkte Autos war die Fahrbahn so verengt, dass die einander entgegenkommenden Pkws nicht zeitgleich aneinander vorbeifahren konnten. Rund eine Minute ging es weder vor noch zurück. Nachdem beide Fahrer ausgestiegen und es zu einem verbalen Streit gekommen war, setzte sich der 49-Jährige zurück in seinen Wagen und fuhr gegen das Bein des 73-jährigen Mannes. Die Polizei ermittelt nun gegen den 49-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und Nötigung.

Wuppertal: Wohnhaus explodiert – fünf Verletzte

In Wuppertal ist am späten Abend ein Wohnhaus explodiert. Gegen 23.50 Uhr meldeten Zeugen einen Brand in der Lenneper Straße. Zuvor hörten sie einen gewaltigen Knall. Die Detonation hatte große Teile des Hauses mit drei Etagen und einem Dachgeschoss regelrecht weggesprengt. Wenig später schlugen meterhohe Flammen aus den Trümmern. Den Einsatzkräften bot sich ein Bild der Verwüstung, das Gebäude wurde nahezu komplett zerstört. Große Teile der Hausfassade des mehrgeschossigen Wohnhauses stürzten auf die Straße. In der Häuserreihe klaffte nach dem Einsturz eine riesige Lücke, Schutt, Steine und Einrichtungsgegenstände aus den Wohnungen bedeckten die Straße. Im Inneren des Hauses brach an mehreren Stellen Feuer aus. Feuerwehr und Hilfskräfte aus mehreren Städten waren die ganze Nacht hindurch mit umfangreichen Lösch- und Rettungsmaßnahmen im Einsatz. Teile des Gebäudes sind im Laufe des Vormittags eingestürzt. Mindestens fünf Personen sind bei der Explosion verletzt worden, mehrere davon schwer. Sie wurden nach einer ersten Versorgung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Wie es zur kommen konnte, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Wuppertal sind fünf Menschen verletzt worden

Blick in ein von der Explosion zerstörtes Badezimmer

DPA

Mainz: Spielzeugwaffen lösen Polizeieinsatz auf Volksfest aus

Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag mit gezückter Waffe vier Männer auf einem Volksfest in Mainz kontrolliert. Mehrere Besucher des Festes hätten zuvor gemeldet, dass diese an einem Gastronomie-Stand mit "Schusswaffen" hantiert hätten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Wegen der "prekären Lage" seien die Beamten selbst mit gezogener Waffe angerückt. Zum Glück habe sich dann herausgestellt, dass es sich bei den vermeintlichen Schusswaffen lediglich um Spielzeugpistolen handelte. Diese hatten die Männer zuvor an einem Stand auf dem Volksfest erstanden. Nach Angaben der Polizei wird nun geprüft, ob es sich bei den Spielzeugpistolen um sogenannte Anscheinswaffen im Sinne des Waffengesetzes handelt, die echten Schusswaffen zum Verwechseln ähnlich sehen. Deren öffentliches Handhaben wäre unter Strafe gestellt.

Die Wetterprognose für Deutschland am Sonntag, den 24. Juni: 

Video: Das Wetter in Deutschland am 24. Juni 2018

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Samstag, 23. Juni

Ottobrunn: Betrunkener attackiert Rettungskräfte - Notärztin schwer verletzt

In Ottobrunn hat ein Betrunkener Rettungskräfte bei einem Einsatz schwer verletzt. Zuvor soll der 20 Jahre alte Verdächtige zwei Betreuerinnen eines Jugendhauses angegriffen und verletzt haben. Die Notärztin war am Freitagabend mit einem Sanitäter zu einem Alten- und Pflegeheim gekommen, um einem Bewohner zu helfen. Der Rettungssanitäter stellte den Wagen vor dem Wohnheim ab, als der 20-Jährige und ein 17-Jähriger vorbeikamen. Beide waren angetrunken. Der 20-jährige habe ohne erkennbaren Anlass eine volle Flasche Whisky aus etwa anderthalb Meter Entfernung gegen die Scheibe der Wagentür geworfen, hieß es bei der Polizei. Die Flasche durchschlug die Scheibe und traf die Notärztin, die auf dem Beifahrersitz saß, im Gesicht. Sie wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Der Sanitäter wurde von umherfliegenden Glassplittern am Auge verletzt. Die jungen Männer flohen, Polizisten konnten sie aber wenig später festnehmen. Der 20-Jährige und auch der 17-Jährige wehrten sich gegen die Festnahme. Während der Jüngere nach seiner Befragung und nach Aufnahme seiner Personalien wieder freigelassen wurde, wurde der 20-Jährige am Samstag in Haft genommen.

Wie sich herausstellte, hatte der Verdächtige vor seinem Flaschenwurf zwei Betreuerinnen im Jugendhaus Ottobrunn gegen den Kopf geschlagen. Er und sein Freund hatten einen Trolley mit alkoholischen Getränken mit in das Jugendhaus nehmen wollen. In der Wohneinrichtung waren die beiden jungen Männer untergebracht. Als die Betreuerinnen sie dafür rügten, kam es zum Angriff. Wie die Polizei mitteilte, lagen gegen den 20-Jährigen schon Anzeigen wegen früherer Körperverletzungen vor. 

Ludwigshafen: Männer streiten sich über Pokémon Go-Spiel

In Ludwigshafen sind zwei Männer - 42 und 51 Jahre alt - bei dem Online-Game Pokémon Go aneinander geraten. Schließlich stieß der 42 Jahre alte Mann den älteren Spieler so heftig um, dass dieser Verletzungen erlitt und vom Rettungsdienst versorgt wurde, wie die Polizei am Samstag mitteilte.  Bei Pokémon Go jagen die Spieler kleine Monster, die sich scheinbar an realen Orten aufhalten. Zu sehen sind sie aber nur auf dem Handy-Display. Das Spiel wurde bereits millionenfach heruntergeladen. Bei dem Vorfall in Ludwigshafen bekämpften sich die zwei Männer am Freitagabend zunächst nur virtuell in verschiedenen Spielergruppen bei einer Pokémon Go Arena. Nach gegenseitigen Provokationen eskalierte der Streit schließlich. Nun hat der Angreifer den Polizeiangaben zufolge eine Anzeige wegen Körperverletzung kassiert. Solche Vorfälle sind kein Einzelfall: Im Sommer 2016, als das Spiel
gerade erschienen war, registrierte die Polizei in Großbritannien fast 300 Vorfälle - die Bandbreite reichte damals von Verkehrssünden, über Raub und Körperverletzung bis hin zu Sexualdelikten.

Harte Strafe in Russland: Russe spielt an ungewöhnlichem Ort Pokémon Go - nun droht ihm Gefängnis

Traunreut: Junge wird von Regionalbahn erfasst und getötet

In Traunreut im Chiemgau ist ein Junge von einem Zug erfasst worden. Der Zwölfjährige hat den Unfall nicht überlebt. Den Angaben zufolge war das Kind am späten Freitagnachmittag mit drei gleichaltrigen Freunden auf dem Fahrrad unterwegs. Der Lokführer habe zwar per Warnhorn auf sich aufmerksam machen wollen, dennoch habe der Junge den Regionalzug nicht kommen sehen. Trotz Notbremsung habe der Zug, der vom Bahnhof Traunreut kommend in Richtung Hörpolding fuhr, den Jungen frontal erfasst und zu Boden geschleudert. "Er erlitt durch den Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen", teilte die Polizei mit. Am Abend sei der Junge in einem Krankenhaus in Traunstein gestorben. Die drei Freunde des Zwölfjährigen blieben demnach unverletzt. Der Lokführer habe einen Schock erlitten. 

Am betroffenen Bahnübergang in Traunreut trennen Gitter den Fußgänger von den Gleisen. Da es sich nicht um eine technische Sicherung handelt, die Passanten auf einen herannahenden Zug hinweist, ist die Aufmerksamkeit der Fußgänger gefordert. Insgesamt hat das Flächenland Bayern die meisten Bahnübergänge, worauf die erhöhte Zahl der Unfälle im Freistaat zurückzuführen sei. Im Jahr 2016 ereigneten sich nach Informationen der DB bayernweit 35 Unfälle an Bahnübergängen.
 

Kölleda: Auto mit menschlichen Fäkalien überschüttet

Im thüringischen Kölleda haben Unbekannte das Auto einer Frau mit menschlichen Fäkalien überschüttet. Die junge Frau hatte ihren VW Caddy laut Polizei ordnungsgemäß auf einem Parkplatz abgestellt. Als sie nach zwei Tagen zu ihrem Wagen zurückkam, traute sie ihren Augen nicht. Eine Außenreinigung reichte nicht aus, um den Pkw wieder nutzbar zu machen. Der Fäkaliengestank verteilte sich über das Lüftungssystem im gesamten Fahrzeug. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Zu dem Motiv der Tat ist bislang nichts bekannt.

Kahla: Autofahrer schiebt fünf Pkws an Ampel zusammen

Im thüringischen Kahla hat ein Autofahrer einen Unfall verursacht und dabei mehrere Autos beschädigt. Wie die Polizei berichtet, war der 64-Jährige am Freitag gegen 14.45 Uhr auf eine grüne Ampel zugefahren, an der bereits fünf Autos standen. Der BMW-Fahrer fuhr offenbar aus Unachtsamkeit auf den letzten Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die an der Ampel stehenden Fahrzeuge zusammengeschoben. Insgesamt wird der Schaden auf circa 48.000 Euro geschätzt. Vier Personen wurden leicht verletzt, die vor Ort behandelt werden konnten. Die Unfallstelle musste für rund eine Stunde gesperrt werden.

Weil/Rhein: Schirff rammt Palmrainbrücke

Am Samstagmorgen hat ein Schubverband bei Weil am Rhein die Palmrainbrücke gerammt. Laut Polizei wurde dabei ein Crewmitglied leicht verletzt. Die Brücke ist derzeit für den Straßenverkehr gesperrt, weil erst abgeklärt werden muss, ob die Brücke beschädigt wurde, und ob ein weiteres Befahren gefahrlos möglich ist.


Nachrichten von Freitag, 22. Juni

Aachen: Polizei ertappt Sprayer auf frischer Tat - er macht einfach weiter

Werden Graffiti-Sprayer von der Polizei ertappt, läuft es in der Regel so ab: Der Künstler flüchtet, die Beamten folgen auf dem Fuße. Am Ende obsiegt der oder die Schnellste. Nicht so in Aachen. Dort trafen Polizisten in der Nacht zum Freitag auf einen polizeibekannten 40-Jährigen, der ein Wandbild an ein Trafo-Haus sprühte. Der Mann nahm nicht nur nicht Reißaus - er machte auch einfach weiter. Trotz "hoheitlicher Aufforderung", wie die Polizei berichtet. Erst als die Beamten ihm die Dosen abnahmen, war zwangsläufig Schluss mit der Malerei. Doch damit war die Sache nicht zu Ende.

 Der Mann beschwerte sich darüber, dass er diese Wand bereits vor Monaten mit seiner Kunst versehen hatte. Allerdings war sein Werk auf seine Kosten entfernt worden. 1500 Euro musste er dafür berappen. Nun wollte er etwas Neues schaffen. Bei näherer Betrachtung fiel ihm dann noch auf, dass er in dem Schriftzug ein "R" vergessen hatte. Er bat die Polizisten, ihm seine Dosen zurückzugeben, damit er den Fehler korrigieren könnte. Den Gefallen taten ihm die Staatsdiener jedoch nicht mehr. Somit bleibt das Graffito wohl vorerst unvollendet und fehlerhaft.

Mannheim: Mann befriedigt sich vor Straßenbahnfahrerin

In Mannheim (Baden-Württemberg) hat sich am Donnerstagabend ein Mann vor einer Straßenbahnfahrerin entblößt und selbst befriedigt. Laut Polizei wurde die Geschädigte auf Höhe der Haltestelle "Hermann-Gutzmann-Schule" auf den Unbekannten aufmerksam, als er sein Geschlechtsteil an einem Ampelmast rieb. Dabei suchte er den Augenkontakt zu der Fahrerin.

Ermittler für Sexualdelikte suchen nun nach dem Mann, der wie folgt beschrieben wird:

  • ca. 30-35 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß
  • nordafrikanisches Aussehen
  • Oberlippen-/Kinnbart
  • er trug eine dunkelblaue Daunenjacke mit Kapuze über dem Kopf (Jacke mit unbekannter Aufschrift auf dem Rücken), eine graue lange Jogginghose und blaue Crocs
  • ungepflegtes Gesamterscheinungsbild

Hinweise zum Gesuchten nimmt die Polizei unter 0621/174-4444 entgegen.

Lennestadt: Schüler prügeln sich auf Klassenfahrt

nachrichten deutschland - klassenfahrt lennestadt

Eines der verletzten Kinder musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Picture Alliance

Im nordrhein-westfälischen Lennestadt sind in der Jugendherberge Burg Bilstein Schüler zweier Schulklassen aneinander geraten. Wie der WDR berichtet, schlug ein Zwölfjähriger einen Gleichaltrigen im Zuge des Streits zu Boden, insgesamt seien vier Kinder verletzt worden. Zwei von ihnen mussten vorsorglich ins Krankenhaus, einer wurde gar mit einem Rettungshubschrauber dorthin gebracht. 

Zudem mussten mehrere Mädchen versorgt werden, weil vor Sorge und Stress hyperventilierten, heißt es in dem Bericht. Warum die Schüler der Klassen aus dem Rheinland und Ruhrgebiet in Streit gerieten, wird derzeit noch ermittelt. Insgesamt waren Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz mit rund 40 Rettungskräften vor Ort.

Witten: Polizei stoppt alkoholisierte Mutter

Mit einer "umfangreichen Anzeige" endete am Mittwoch die Autofahrt einer etwa 30-jährigen Mutter in Witten (NRW). Die Frau war mit ihren zwei Kindern in der Innenstadt unterwegs - und mit reichlich Alkohol im Blut. Polizisten stoppten die Wittenerin und stellten bei einem Test einen Atemalkoholwert von knapp 2,6 Promille fest.

Der Mutter wurde die Weiterfahrt entsprechend untersagt, Beamte brachten sie anschließend zur Blutprobe in ein Krankenhaus. Die beiden Kinder im Grundschul- und Kindergartenalter wurde von ihrem Vater abgeholt.


Nachrichten von Donnerstag, 21. Juni

Darmstadt: Passant findet Leiche

Ein Passant hat am Mittwoch in Darmstadt in Hessen einen toten Mann gefunden. Die Leiche lag in einem Gebüsch in der Nähe des Roßdörfer Platz, wie die Polizei vermeldet. Die Todesumstände sind derzeit noch unklar. Nach ersten Feststellungen handelt es sich bei dem Toten um einen Mann, dessen Identität noch nicht zweifelsfrei geklärt ist.

Hamburg: Polizei schnappt mutmaßlichen Seriensextäter

Die ihm zur last gelegten Taten reichen von Ansprechen und Bedrohen über Körperverletzungen bis hin zu sexuellen Nötigungen: In Hamburg ist der Polizei ein mutmaßlicher Seriensextäter ins Netz gegangen. Der 18 Jahre alte Tatverdächtige komme für insgesamt elf sexuell motivierte Übergriffe als Täter infrage, teilten die Ermittler mit. In fast allen Fällen hätten sich die betroffenen Frauen unmittelbar zur Wehr gesetzt - zu Vergewaltigungen sei es nicht gekommen.

Die Festnahme gelang der Polizei demnach, nachdem der Tatverdächtige am Mittwoch im Bereich des Mundsburger Kanals eine 26 Jahre alte Frau unvermittelt zu Boden gestoßen und sie dann sexueller berührt habe. In der Nähe anwesende Zivilfahnder seien durch Schreie der Frau aufmerksam geworden und konnten den Mann vorläufig festnehmen. Dieser wurde einem Haftrichter zugeführt.

Weigsdorf-Köblitz: Feuerwehrmann verliert zwei Finger

Im sächsischen Weigsdorf-Köblitz, Teil der Gemeinde Cunewalde im Kreis Bautzen, hat ein Feuerwehrmann sich am Dienstagabend schwer verletzt. Wie die "Sächsische Zeitung" berichtet, bemerkte der Mann Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Er alarmierte seine Kameraden und wollte selbst schon vor deren Eintreffen schnell helfen. Demnach stieg er auf ein Geländer und versuchte ein angekipptes Fenster zu öffnen. Er rutschte ab und riss sich dabei von der linken Hand zwei Finger ab. Der ohnehin schon alarmierte Rettungswagen brachte den 56-Jährigen in eine Spezialklinik. 

Den Brand wiederum hatten die Einsatzkräfte schnell gelöscht. Ein auf einem Herd abgelegtes Holzbrett hatte Feuer gefangen.  

Andernach: Sexualstraftäter flieht aus Psychiatrie

Die rheinland-pfälzische Polizei fahndet nach einem verurteilten Straftäter. Der Mann ist seit Dienstag aus der psychiatrischen Klinik Nette-Gut und Andernach verschwunden. An diesem Tag trug er eine blaue Jeans, ein schwarzes Oberteil und weiße Schuhe. Außerdem habe der 1,85 Meter große Mann einen schwarzen Rucksack bei sich gehabt, berichtet die Polizei. Besonders auffällig sei sein bis zur Hüfte reichendes, rot-blondes Haar, welches er oft zum Zopf gebunden trägt.

Wie der "SWR" berichtet, ist der Entflohene seit 24 Jahren in der Psychiatrie untergebracht. Er habe die Klinik am Dienstag ohne Begleitung verlassen dürfen, um zu seinem Praktikum zu gelangen. Dort sei er jedoch nicht angekommen. 

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Straftäters nimmt die Polizei Andernach unter der Rufnummer 02632/9210 an.

Hamburg: Frau mit Messer im Bauch gefunden

Im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel wurde am Mittwochabend nahe des Beiersdorf-Geländes eine schwerverletzte Frau mit einem Messer im Bauch gefunden. Dies berichtet "shz.de" mit Berufung auf die Polizei. Demnach fanden Passanten das Opfer an einem Stichweg. Nach notärztlicher Versorgung kam die Schwerverletzte ins Krankenhaus.


Nachrichten von Mittwoch, 20. Juni

Olpe: Unbekannter belästigt Frau in Hallenbad

Die Polizei sucht einen Mann, der eine 34-Jährige heimlich in einer Umkleidekabine gefilmt hat. Die nackte Frau bemerkte gegen 20.40 Uhr, dass unter der Nebenkabine hindurch ein Mobiltelefon in ihre Kabine hinein gehalten wurde. Sie sprach eine Mitarbeiterin an, die den Mann zur Rede stellte. Der stritt die Tat ab und flüchtete aus dem Bad, als er mitbekam, dass die Polizei informiert werden sollte. Dabei schubste er eine 60-jährige Mitarbeiterin zur Seite, die gerade dabei war, die Tür des Bades abzuschließen und klemmte ihre Hand kurz in der Tür ein. Der Tatverdächtige rannte über den Parkplatz in Richtung Realschule und konnte zunächst unerkannt entkommen. Auch im Rahmen einer Fahndung konnte er nicht mehr aufgegriffen werden. Da der Bereich der Flure zu den Umkleidekabinen videoüberwacht wird, dürfte Bildmaterial vom Tatverdächtigen gesichert worden sein. Die Ermittlungen dauern an. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 

  • circa 40 bis 50 Jahre alt, 1,70 Meter groß und leicht dicklich
  • leicht gebräunte Haut und schwarze, kurze Haare
  • Dreitagebart, Brille mit durchgehendem schwarzem Rand
  • schwarzes, enges T-Shirt, hellblaue Jeans, führte schwarzen, größeren Trolley aus Stoff mit, sprach Hochdeutsch ohne erkennbaren Akzent

Kiel: Feuerwehr rettet Reh aus Pool

In Kiel mussten Feuerwehrleute ein Reh aus einem Pool retten. Das Ehepaar eines Hauses in der Melsdorfer Straße wurde am frühen Mittwochmorgen durch laute Platschgeräusche aus dem Schlaf geweckt worden. Beim Blick aus dem Fenster stellten sie fest, dass sich ein Reh im gefüllten Swimmingpool befand, dass es aus eigener Kraft nicht schaffte, diesen wieder zu verlassen. Die alarmierte Feuerwehr half dem schwimmenden Tier schließlich aus seiner misslichen Lage. Zwei Rettungskräfte in Wathosen hoben das weibliche Reh aus dem ein Meter hohen Wasse. Das Tier schüttelte sich kurz und verschwand in Richtung Natur.
 

Bremen: Mann will Streit schlichten und wird selbst zum Opfer

Er wollte nur schlichten und wurde stattdessen schwer verletzt: In der Bremer Überseestadt ist am frühen Samstagmorgen ein 20-Jähriger von einer etwa 15-köpfigen Gruppe verprügelt und zusammengetreten worden. Auch seine zwei Jahre jüngere Freundin wurde mit Tritten traktiert.

Laut Polizei wollte der 20-Jährige eigentlich nur einen Streit zwischen genannter Gruppe und einem weiteren Mann schlichten. Demnach hatte der Geschädigte beobachtet, wie der Mob den Mann regelrecht jagte - offensichtlich um ihn zu verprügeln. Da das spätere Opfer den vermeintlichen Anführer der Gruppe kannte, stellte er sich zwischen die Kontrahenten. Ein Fehler. Weil der Gejagte die Situation nutzte, um zu fliehen, gingen die Verfolger auf den 20-Jährigen los. Dieser wurde per Faustschlag zu Boden gebracht und anschließend weiter mit Tritten gegen Kopf und Oberkörper attackiert. Auch die 18-Jährige, die sich schützend auf ihren Freund warf, wurde aus der Gruppe heraus mehrfach getreten. Erst als Gäste eines benachbarten Lokals dazwischen gingen, ließ die Gruppe von den beiden ab. Die Geschädigten flüchteten in eine Tankstelle und wurden später von einem Bekannten ins Krankenhaus gebracht.

Obwohl der 20-Jährige erst am Dienstag nachträglich Anzeige erstattete, habe man bereits mehrere mutmaßliche Angreifer identifizieren können, schreibt die Polizei. Zeugen des Vorfalls werden dennoch weiterhin gebeten, sich unter der Rufnummer 0421-3623888 zu melden.

Nimburg: 73-Jährige treibt leblos in See

Vermutlich nur aufgrund des schnellen Eingreifens anderer Gäste hat eine 73 Jahre alte Frau in Nimburg (Baden-Württemberg) einen Badeunfall überlebt. Laut Polizei fiel die Frau den Helfern am Dienstag gegen 16 Uhr auf, weil sie leblos im Wasser eines Sees trieb. Per Schlauchboot beförderten sie die Seniorin an Land, wo es gelang, sie zu reanimieren. Anschließend übernahmen ein Notarzt sowie Rettungskräfte des Roten Kreuzes die Versorgung der Frau, die später in kritischem Zustand in eine Klinik gebracht wurde.

Landshut: Mann hält Pfefferspray für Deo

Schmerzhafte und folgenreiche Verwechslung: In Landshut (Baayern) wollte sich ein Mann auf der Toilette eines Spielcasinos eigentlich nur frisch machen - löste stattdessen aber einen Polizeieinsatz aus. Wie die "Passauer Neue Nachrichten" berichten, hatte der Mann statt zum Deo versehentlich zum Pfefferspray gegriffen und sich damit eingesprüht und leicht verletzt. Offenbar im Glauben, der Mann sei einer Attacke zum Opfer gefallen, alarmierten Zeugen die Polizei. 

Die eingesetzten Beamten stellten demnach fest, dass der Geschädigte, der vom Rettungsdienst versorgt werden musste, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes sei dann eine geringe Menge Haschisch gefunden worden.

Wurzbach: Kind isst Rohrreiniger

Im thüringischen Wurzbach hat sich ein Kind durch Rohrreiniger schwer verletzt. Das zehn Monate alte Mädchen aus Wurzbach steckte sich am Dienstag offenbar Granulat in den Mund, wie die Polizei Saalfeld mitteilte. Es erlitt Schwellungen und Verätzungen an der Lippe sowie im Mund und im Rachenraum.

Das Kind wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, war aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der dreijährige Bruder des Mädchens könnte die Flasche mit Resten des Granulats aus dem Müll geholt und dieses auf dem Teppich der Wohnung verteilt haben. Dort krabbelte offenbar die Schwester und verätzte sich.

Eschwege: Achtjähriger räumt auf - indem er alles aus dem Fenster wirft

Ganz ohne das Wissen seiner Eltern hat ein Achtjähriger im hessischen Eschwege das Kinderzimmer aufgeräumt. Was zunächst nach einem wahr gewordenen Traum klingt, entpuppte sich jedoch eher als Albtraum: Während die Eltern im Wohnzimmer laut Musik hörten, warf der Junge am Montagabend fast alle Gegenstände aus dem Zimmerfenster in der Eschweger Innenstadt, teilte die Polizei mit. Er wollte seiner zweijährigen Schwester wohl zeigen, wie man besonders schnell aufräumen kann.

Spielsachen, Kuscheltiere und weitere Gegenstände landeten auf zwei vor dem Wohnhaus geparkten Fahrzeugen, es entstand ein Sachschaden von 4500 Euro. Im Zimmer blieben nach Angaben der Polizei lediglich Schrank und Bett zurück.

Altena: 250.000 Bienen gestohlen

Im nordrhein-westfälischen Altena haben unbekannte Diebe rund 250.000 Bienen aus sechs Bienenstöcken gestohlen. Der oder die Diebe seien wahrscheinlich sachkundig im Umgang mit den Tieren, mutmaßte die Polizei am Mittwoch.

Einen genauen Tatzeitpunkt konnten die Ermittler nicht feststellen: Die mutmaßlichen Imker hätten die Bienen irgendwann zwischen dem 26. Mai und dem 18. Juni entwendet, hieß es.

Die Wetterprognose für Deutschland am Mittwoch, den 20. Juni: 

Video: Das Wetter in Deutschland am 20. Juni 2018

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Nachrichten von Dienstag, 19. Juni

Stuttgart: Lkw verliert in Kurve seine Ladung

Offenbar aufgrund einer nicht-ordnungsgemäßen Sicherung hat in Baden-Württemberg ein mit Getränkekisten beladener Sattelzug einen Großteil seiner Ladung verloren. Diese verteilte sich auf der Fahrbahn, die nachfolgend auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Feuerbach für insgesamt sechs Stunden gesperrt werden musste.

Laut Polizei befuhr der Lenker des Lkw den Auffahrtsbereich, als die Getränkekisten im Kurvenbereich gegen die Bordwand drückten und diese letztlich auch durchbrachen. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 60.000 Euro, heißt es.

nachrichten deutschland - lkw verliert ladung

Die Autobahnauffahrt musste nach dem Unfall etwa fünf Stunden gesperrt werden

Reit im Winkl: Unimog-Fahrer stürzt 150 Meter in den Tod

Im Landkreis Traunstein (Bayern) ist am frühen Montagvormittag der 52-jährige Fahrer eines Unimogs tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilt, stürzte der Mann mit dem Fahrzeug rund 150 Meter nahezu senkrecht in die Tiefe und starb.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Mann mit seinem Unimog auf einer Mautstraße zwischen Winklmoosalm und dem Stadtteil Seegatterl talwärts unterwegs, als er aus noch unbekannten Grund von der Fahrbahn abkam, eine Leitplanke durchbrach und dann über den "Dackelsprung" hinweg abstürzte. Auf Anordnung der Staatsanwealtschaft Traunstein soll nun ein Gutachter den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

Berlin: Mann schießt mit Luftgewehr auf Mädchen

SEK-Einsatz in Berlin-Friedrichshain: Dort hatte ein Mann am Abend mit einer Druckluftpistole von einem Balkon gefeuert. Gegen 18 Uhr riefen Zeugen die Polizei in die Straße der Pariser Kommune. Eine Siebenjährige, die an dem Balkon vorbeilief, wurde von einem Geschoss am Arm getroffen und leicht verletzt. Polizisten klopften vergeblich an die Wohnungstür des Tatverdächtigen. Schließlich drangen Spezialeinsatzkräfte in die Wohnung ein und nahmen den 34-jährigen Mieter fest. In der Wohnung fanden sie die Druckluftpistole und Munition. Der vermeintliche Schütze kam in eine Klinik, in der er auf Grund seines psychischen Zustands stationär untergebracht wurde. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Düsseldorf: Mann will 22 Vogelspinnen schmuggeln

In einem Koffer wollte ein 48-jähriger Essener 22 Vogelspinnen von Paraguay nach Deutschland schmuggeln. Wie die Polizei berichtet, kontrollierten die Zöllner am Flughafen den Koffer zunächst als so genanntes Rush-Gepäck. Dabei handelt es sich in diesem Fall um Gepäckstücke, die zunächst nicht vom Gepäckband abgeholt wurden und daher vom Handlingspartner der Airline beim Zoll vorgestellt werden. Bei der Röntgenkontrolle eines Koffers entdeckten die Zöllner mehrere gleich aussehende Gegenstände, die aufgrund der Umrisse als Spinnen erkennbar waren. Kurz darauf erschien dessen Besitzer, der von der Kontrolle nichts mitbekommen hatte. Die Zöllner fragten ihn, was in dem Koffer sei. Der Beschuldigte sagte, dass sich nur seine persönlichen Gegenstände in dem Koffer befänden. Als beim Öffnen des Koffers dann die Plastikbehälter mit den Vogelspinnen zum Vorschein kamen erklärte der Mann, dass er Spinnen züchte und diese zum Teil trächtig seien. Die Tiere stehen zwar nicht unter Artenschutz, da es sich aber um eine gewerbliche Einfuhr handelt und der Beschuldigte die Tiere nicht angemeldet hat, leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein. Außerdem stellten sie die Vogelspinnen auf Anordnung des Veterinäramtes Düsseldorf, das die Transportbedingungen und den Gesundheitszustand der Tiere prüft, sicher.

Nachrichten aus Deutschland: Mann schmuggelt Vogelspinnen

Die Vogelspinnen befanden sich in kleinen Behältern

Chemnitz: Frau in eigener Wohnung vergewaltigt

Die Polizei Chemnitz fahndet nach zwei Männern, die am frühen Sonntagmorgen eine 28 Jahre alte Frau in deren Wohnung vergewaltigt haben sollen. Demnach hatten Opfer und Tatverdächtige zuvor erstmals in einem Lokal der sächsischen Stadt Kontakt. Später trafen die Beteiligten erneut an einer Straßenbahn-Haltestelle aufeinander, als sich die Geschädigte auf den Heimweg machte. Laut Polizei sollen ihr die Männer dabei gefolgt sein - auch als sich die Frau zu ihrer Wohnung begab. Als sie dort die Tür aufgeschlossen habe, hätten sie die Männer ins Innere der Wohnung gedrängt, wo sie anschließend gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben sollen. Anschließend flüchtete das Duo über den Balkon.

Ein Fährtenhund der Polizei konnte die Spur der beiden bis zu einem Verbindungsweg verfolgen, ehe sich diese vor einer Parkbank verlor. Nun suchen die Beamten Zeugen, die die Tatverdächtigen im Bereich Wolgograder Allee und Ernst-Wabra-Straße oder in der Straßenbahn bemerkt haben. Die Männer werden wie folgt beschrieben:

  • beide circa 30 Jahre alt, südländisches Aussehen
  • schmale Statur und etwa 1,70 Meter groß
  • ein Tatverdächtiger hatte gelockte kinnlange Haare, der zweite kurze glatte, schwarze Haare

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0371/38 73 448 entgegen.

Nürnberg: Betrunkener 16-Jähriger klaut Mamas Porsche und baut Unfall

In Nürnberg hat ein 16-Jähriger den Porsche seiner Mutter geklaut und damit einen schweren Unfall verursacht. Anschließend bedrohte der betrunkene Teenager die Polizisten. Der Junge raste gegen 6.30 Uhr kurz vor der Straßenbahnhaltestelle Dianaplatz auf einen Bordstein, hob ab und flog in das Gleisbett. Um dort wieder herauszukommen, gab er Vollgas, wobei die durchdrehenden Reifen etliche Kieselsteine aufwirbelten, die gegen mehrere geparkte Fahrzeuge, Schaufensterscheiben und die gegenüberliegende Bushaltestelle schleuderten. Dann flüchtete er zu Fuß, doch Zeugen hatten bereits die Polizei alarmiert. 

Als die Beamten ihn aufgreifen wollten, bedrohte der Teenager sie mit einer abgebrochenen Glasflasche. Dadurch erlitt er diverse Schnittverletzungen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnte er überwältigt und gefesselt werden. Er wurde in einer Kinderklinik medizinisch versorgt. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Der Teenager muss sich nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Mutter holte ihren betrunkenen Sprössling von der Wache ab. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehr als 100.000 Euro.

Emmerthal: Angler entdecken Würgeschlange in Weser

Am frühen Sonntagmorgen haben Angler gegen 6.30 Uhr eine Riesenschlange am Weserufer in Emmerthal entdeckt. Sie alarmierten die Polizei und die Beamten riefen den Direktor des Tierparks Bad Pyrmont hinzu. Der fing die Schlange mit Hilfe der beiden Angler ein und brachte sie zunächst im Tierpark Bad Pyrmont unter. Die dreieinhalb Meter lange Tigerpython war vermutlich aus einem Zirkus ausgebrochen, der in der Nähe auf den Weserwiesen gastierte. Wie die Schlange entkommen konnte, ist unklar. Nach Angaben eines Zirkusmitarbeiters bewohnt der Tigerpython eine Art Höhle in einem der Zirkuswagen, welche nicht ohne Weiteres einsehbar ist. Da Schlangen dieser Größe nicht täglich gefüttert werden müssen, ist das Fehlen nicht sofort bemerkt worden. Ein Tigerpython kann für Menschen durchaus gefährlich werden. Sofern er sich bedroht fühlt, beiße er zunächst zu und würgt seine Opfer dann zu Tode. Trotz der Gefahr, die in diesem Fall von dem Python ausging, liegt kein strafrechtlicher Verstoß vor. Dennoch wird der Zirkus vom zuständigen Veterinäramt kontrolliert werden.

Nachrichten aus Deutschland: Schlange in Emmerthal gefunden

Die Tigerpython war aus einem Zirkus ausgebrochen

Die Wetterprognose für Deutschland am Dienstag, den 19. Juni: 

Video: Das Wetter in Deutschland am 19. Juni 2018

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Montag, 18. Juni

Recklinghausen: Mann entblößt sich bei Public Viewing und reibt sich an Frau 

Beim Public Viewing in Recklinghausen haben Zeugen beobachtet, wie ein 39-jähriger Mann sein Geschlechtsteil entblößte und sich an einer Frau rieb. Wie die Polizei berichtet, konnte der Mann von den Einsatzkräften festgenommen werden. Jetzt suchen die Beamten nach weiteren Zeugen oder Opfern. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0800/2361 111 zu melden.

Weilheim: Kirschendieb sägt fünf Bäume ab

Um sich die Ernte zu erleichtern, hat ein Kirschendieb im baden-württembergischen Weilheim an der Teck kurzerhand fünf Bäume umgesägt. Der unbekannte Täter habe vermutlich eine Motorsäge benutzt, teilte die Polizei in Reutlingen mit. Demnach schlug er zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen zu.

Der Besitzer der Bäume geht laut Polizei davon aus, dass rund 50 Kilogramm Kirschen gestohlen wurden. Die Bäume waren demnach mehrere hundert Euro wert.

Oldenburg: Käuferin darf laut Gericht bockiges Pferd zurückgeben

Das Oberlandesgericht in Oldenburg hat entschieden, dass eine Käuferin ein bockiges Pferd zurückgeben darf. Der Verkäufer muss ihr dafür den Kaufpreis von 55.000 Euro erstatten. Geklagt hatte eine Reiterin aus New York, die im Alter von 58 Jahren Reiten gelernt hatte. Sie hatte ein umgängliches und leicht zu reitendes Pferd gesucht. Der Verkäufer aus dem Kreis Emsland bot ihr sein Pferd "Comingo" an, das die Frau nach drei Proberitten kaufte. Später stellte sich heraus, dass das Pferd schwer zu handhaben war. Die Klägerin habe wegen Sachmangels vom Kaufvertrag zurücktreten wollen, weil das Pferd nicht die vereinbarte Beschaffenheit gehabt habe, teilte eine Gerichtssprecherin am Montag mit. Der Verkäufer lehnte dies ab. Das Gericht gab in seinem Urteil vom 1. Februar der Reiterin Recht. Zeugen hätten bestätigt, dass das Tier misstrauisch und unberechenbar sei. Eine Sachverständige kam zu dem Schluss, dass es für eine Anfängerin nicht geeignet sei.

Neustadt in Holstein: Liegeradfahrer gerät versehentlich auf Autobahn 

In Schleswig-Holstein ist ein Mann mit seinem Liegefahrrad versehentlich auf eine Autobahn geraten. Der 43-Jährige sei bei Neustadt in Holstein ausgerechnet in einem Bereich auf die A1 aufgefahren, in dem es keinen Standstreifen gibt, teilte die Polizei in Lübeck am Montag mit. Autofahrer hätten die Beamten alarmiert, ein Streifenwagen sicherte den Mann während der Fahrt bis zur nächsten Ausfahrt ab. Nach Angaben der Polizei bestand "höchste Gefahr", der Radler habe sich danach "mit Angst im Gesicht und zitternden Knien" vielmals entschuldigt. Es handelte sich um einen 43-jährigen US-Bürger, der mit seinem Liegefahrrad von Norwegen nach Spanien fahren will. Der Tourist sei vom richtigen Weg abgekommen und von der Karte auf seinem Smartphone auf die Autobahn geleitet worden, berichteten die Beamten. Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag. Es sei dem Mann "eine Lehre" gewesen. Die Polizisten beließen es bei einer mündlichen Verwarnung und wünschten ihm noch eine gute Reise.

Barsinghausen: Tote ist vermutlich 16-Jährige aus der Nachbarschaft

Im Fall der bei Hannover entdeckten Mädchenleiche soll die Identität "mit hoher Wahrscheinlichkeit geklärt" sein, so die Polizei. Der Leichnam sollte im Laufe des Tages obduziert werden. Es werde jedoch weiterhin nach Zeugen gesucht, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Wie die "Hannoversche Allgemeine" berichtet, soll das Opfer in der Nacht zu Fuß auf dem Heimweg gewesen sein, als der Kontakt zu Bekannten gegen 1.30 Uhr abgebrochen sein soll. Zur Identität des Opfers und auch zur Todesursache macht die Polizei bisher "aus ermittlungstaktischen Gründen" keine Angaben.

Barsinghausen bei Hannover: Passanten entdecken Mädchenleiche

Grausiger Fund in Barsinghausen in der Region Hannover: Dort haben Passanten am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr die Leiche einer Jugendlichen an der Straße Langenäcker entdeckt. Der leblose Körper lag laut Polizei auf einer Grasfläche am Rande eines Zaunes vor der dortigen Grundschule. Bei der Toten handelt es sich nach Angaben der Polizei vom Montag mit großer Wahrscheinlichkeit um eine 16-Jährige. Man gehe nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich bei dem Opfer um eine Jugendliche aus der Nachbarschaft handele, teilte die Polizei mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die junge Frau gewaltsam ums Leben gekommen ist, wie eine Sprecherin am Sonntag nach dem Fund gesagt hatte. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511/109-5555 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Unweit der Fundstelle hatte bereits im April eine Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund eine tote Frau in einem Entwässerungsgraben nahe dem Friedhof gefunden. Die Obduktion hatte ergeben, dass die 55-Jährige getötet wurde. Bislang fehlt eine Spur des Täters. "Wir prüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gibt", sagte die Sprecherin.

In Barsinghausen bei Hannover wurde eine Mädchenleiche entdeckt

Polizeibeamte sichern Spuren nach dem Fund einer Frauenleiche in Barsinghausen bei Hannover

DPA

Erfurt: Polizei greift betrunkene Igel auf

Auch Igel können mal einen über den Durst trinken. Diese Erfahrung musste jetzt die Polizei in Erfurt machen. Dort meldete sich eine besorgte Bürgerin bei der Landeseinsatzzentrale, die auf dem Petersberg zwei Igel bemerkt hätte, denen es "offensichtlich nicht gut gehe". Die beiden Tiere lagen fast regungslos auf einem Spielplatz. Womöglich hatten sie eine kaputte Eierlikörflasche ausgeschleckt und nun mit den Folgen eines Katers zu kämpfen. Die Beamten brachten die Tiere in den Thüringer Zoopark, der sich um die Igel kümmerte. Die Erfurter Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Müll jeglicher Art fachgerecht zu entsorgen und es gerade an Spielstätten untersagt ist, alkoholische Getränke zu konsumieren. „Dadurch werden nicht nur die Kinder, sondern auch unsere tierischen Mitbewohner geschützt.“ 

Bad Hindelang: Kletterer stolpert in den Alpen und stürzt in den Tod

In den Alpen ist ein 32-jähriger Mann beim Klettern tödlich verunglückt. Wie die Polizei weiter mitteilte, war er am Samstag mit seinem Bruder nahe Bad Hindelang im Oberallgäu unterwegs. Auf einem Kletterweg am Oberjoch stolperte der Mann und stürzte 70 Meter über steiles Felsgelände in die Tiefe. Bei dem Sturz erlitt er tödliche Verletzungen am Kopf.

Böhl-Iggelheim: Drei Männer bei Badeunfall schwer verletzt

Im rheinland-pfälzischen Böhl-Iggelheim ist es am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr am Niederwiesenweiher zu einem Badeunfall gekommen. Dabei wurden drei polnische Erntehelfer im Alter von 22 bis 27 Jahren schwer verletzt. Die Männer wurden mit Hubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie es zu dem Badeunfall gekommen war, ermittelt die Kriminalpolizei. Laut Polizei ist der Zustand der Männer kritisch.

Die Wetterprognose für Deutschland am Montag, den 18. Juni: 

Video: Das Wetter in Deutschland am 18. Juni 2018

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 11. bis 17. Juni können Sie hier nachlesen:

jek/mod / DPA