Bischof Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat in seiner Weihnachtsansprache die Bankmanager und ihre Gier nach Geld scharf kritisiert. Zugleich wies er auf die wachsende Armut besonders von Kindern in Deutschland hin.

Richtet deutliche Worte an Bankmanager: Bischof Wolfgang Huber© Norbert Millauer/DDP
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat mit Blick auf die weltweite Finanzkrise zu einer Rückbesinnung auf nicht-materielle Werte aufgerufen. Der Boom in den Finanzmärkten habe sich im Nachhinein betrachtet "ganz deutlich als Tanz um das goldene Kalb" erwiesen, sagte Huber im Deutschlandradio Kultur. "Dass wir diesen Tanz nun wirklich hinter uns lassen und Geld nicht länger vergötzen, das ist für mich eine ganz wichtige Lehre des zu Ende gehenden Jahres", sagte der höchste Repräsentant von rund 25 Millionen evangelischen Christen und Bischof von Berlin und Brandenburg.