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Der ehemalige Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Helmut Linssen, soll neuer Schatzmeister der CDU werden.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat das umstrittene deutsch-schweizer Steuerabkommen ergänzen können - Steuerflüchtlinge sollen nun deutlich mehr zahlen.
Auf die Rückfahrkarte aus NRW will Norbert Röttgen nicht verzichten. Selbst wohlmeinende Parteifreunde sehen darin ein Problem. Seinen Gegnern bietet der Umweltminister eine offene Flanke.
Ovationen für Hannelore Kraft und ein einstimmiges Ja zum rot-grünen Koalitionsvertrag. Die SPD in NRW geht geradezu euphorisch in die Minderheitsregierung. Nur Kraft selbst warnt - ein wenig.
Bisher konnten Steuerbetrüger sich sogar dann noch selbst anzeigen, wenn die Steuerprüfer bereits im Haus waren. Damit ist jetzt Schluss - darin sind sich die Bundesländer einig. Doch nicht nur deswegen brechen härtere Zeiten für Steuersünder an: Die Finanzverwaltung NRW hat eine CD mit brisanten Daten gekauft.
Bei ihrer Jagd nach Steuersündern haben Fahnder eine deutsche Wirtschaftsgröße im Visier. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" verdächtigen Ermittler aus NRW den Münchner Industriellen Robert Schuler-Voith, mehrere Millionen Euro über einen Trust auf den Kaimaninseln vor dem deutschen Fiskus versteckt zu haben.
Gute Nachricht für den Fiskus, schlechte für Steuerhinterzieher: Der umstrittene Datenträger mit Details zu deutschen Geldanlegern in der Schweiz befindet sich ab jetzt in den Händen des Finanzministeriums in NRW.
Die Schweizer CD zeigt Wirkung: Bei den deutschen Finanzbehörden gehen vermehrt Selbstanzeigen von Steuersündern ein. Bund und Länder haben sich nun entschlossen, den Datenträger zu kaufen. In der Schweiz dagegen wird nach der Bundeskanzlerin und dem Finanzminister "gefahndet".
Die CD mit Schweizer Kontodaten mutmaßlicher deutscher Steuerflüchtlinge stammt offenbar von der britischen Großbank HSBC. Es ist ein Datensatz, der schon einmal Schlagzeilen machte.
Die geplanten Steuersenkungen der schwarz-gelben Bundesregierung stoßen auf heftige Kritik innerhalb der Union. Mehrere Ministerpräsidenten kündigten Widerstand an. Jetzt hat sich der neue Generalsekretär Hermann Gröhe in die Debatte eingeschaltet.
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