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Nach dem Bruch der Regierung im Libanon hat Ministerpräsident Saad Hariri seine "maximale Zusammenarbeit" mit Staatschef Michel Suleiman bei der Suche nach einem neuen Regierungschef versprochen.
Ein Treffen für den Frieden: Zum ersten Mal reist der libanesische Präsident Michel Suleiman nach Syrien zu Gesprächen mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al Assad. Auf dem Gipfeltreffen lasten große Erwartungen, doch ein Bombenanschlag im Libanon zeigt, wie fragil die Situation in der Region noch immer ist.
Nach dem Ausscheiden des libanesischen Präsidenten Émil Lahoud geht die Suche nach einem Nachfolger weiter. Mit dem Armeechef Michel Suleiman zeichnet sich ein Kompromisskandidat ab, der alle Seiten zufrieden stellt. Jetzt stört nur noch die Verfassung.
Der Libanon und Syrien wollen diplomatische Beziehungen aufnehmen. Das ist das erste Ergebnis des syrisch-libanesischen Versöhnungsgipfels der Präsidenten beider Länder. Kurz vor dem Treffen kamen bei einem schweren Bombenanschlag im Libanon 14 Menschen ums Leben.
Bei einem Bombenanschlag auf einen Linienbus in der nordlibanesischen Stadt Tripoli sind mindestens 18 Menschen getötet und 40 verletzt worden. Unter den Toten waren auch sieben Soldaten. Der Anschlag ereignete sich wenige Stunden vor einem Besuch des libanesischen Präsidenten Michel Suleiman in Syrien.
Der designierte libanesische Ministerpräsident Najib Mikati hat nach einem fast fünf Monate währenden Machtvakuum am Montag die Bildung einer neuen Regierung angekündigt. Damit erhält der Libanon zum ersten Mal eine von der pro-iranischen, schiitischen Hisbollah dominierte Regierung ohne maßgebliche Beteiligung pro-westlicher Kräfte.
Der umstrittene Kandidat der radikalislamischen Hisbollah, Nadschib Mikati, ist zum neuen Regierungschef des Libanon berufen worden.
Nach dem Bruch der Regierung im Libanon hat Ministerpräsident Saad Hariri am Donnerstag seine erneute Kandidatur für den Posten des Regierungschefs erklärt.
Regierungskrise im Libanon: Die schiitische Hisbollah und verbündete Parteien haben das Bündnis unter Ministerpräsident Saad Hariri verlassen. Auslöser ist ein Streit über die UN-Ermittlungen zum Mord an Hariris Vater.
Erstmals seit dem Mordanschlag auf den früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri vor mehr als fünf Jahren ist Syriens Präsident Baschar el Assad in den Libanon gereist.
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