Gazastreifen

Artikel zu: Gazastreifen

Kampfjets der US-Luftwaffe

Neue Drohungen und Angriffe im Iran-Krieg: Teheran setzt Verhandlungen aus

Angesichts neuer Drohungen und beidseitiger Angriffe im Iran-Krieg steht eine Verhandlungslösung zwischen Washington und Teheran zunehmend in Frage: Der Iran hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim am Montag die Verhandlungen über ein Ende des Krieges ausgesetzt. Grund dafür seien „anhaltende Verbrechen“ Israels im Libanon. Zugleich drohten die iranischen Revolutionsgarden mit der Eröffnung „neuer Fronten“. Teheran knüpfte ein Abkommen mit Washington erneut an eine Feuerpause im Libanon. 
Israelische Flagge über der Burg Beaufort

Libanon: Einnahme von Beaufort laut Netanjahu „entscheidend“ in Offensive gegen Hisbollah

Die Einnahme der strategisch wichtigen Burg Beaufort im Libanon durch die israelische Armee ist nach den Worten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu eine „entscheidende Wendung“ im Kampf gegen die pro-iranische Hisbollah. Netanjahu sprach in einem am Sonntag veröffentlichten Video zudem von einer „dramatischen Etappe“ in der israelischen Bodenoffensive gegen die vom Iran unterstützte Miliz. Die Hisbollah griff erneut Städte im Norden Israels an. Der UN-Sicherheitsrat will nach AFP-Informationen am Montag auf Frankreichs Antrag eine Dringlichkeitssitzung abhalten.
António Guterres

Israel kündigt Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär Guterres auf

Israel hat die Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär António Guterres aufgekündigt. Anlass sei die Entscheidung, Israel wegen Vorwürfen der sexualisierten Gewalt in Konfliktgebieten auf eine „schwarze Liste“ zu setzen, schrieb der israelische UN-Botschafter Danny Danon am Donnerstag auf X. „Wir haben genug von diesem Generalsekretär“, erklärte er. Israel werde den Kontakt zu Guterres' Büro bis zum Ablauf seiner Amtszeit Ende des Jahres abbrechen. Die UNO betonte derweil, die Tür des Generalsekretärs bleibe „geöffnet“. 
Zerstörte Gebäude im Gazastreifen

Israel tötet neuen Chef des bewaffneten Arms der Hamas im Gazastreifen

Zum zweiten Mal binnen zwei Wochen hat Israel den Mann an der Spitze des bewaffneten Arms der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas getötet. Anderthalb Wochen nach dem Angriff auf Essedin al-Haddad bestätigten am Mittwoch sowohl Israel als auch die Hamas die Tötung von dessen Nachfolger Mohammed Odeh. Odeh, der Kommandeur der Essedin-al-Kassam-Brigaden in dem Palästinensergebiet, wurde in der Stadt Gaza beigesetzt. Wie ein AFP-Reporter berichtete, nahmen hunderte Menschen an der Trauerfeier teil.