Mehr als zwei Drittel aller Todesfälle im Jahr 2025 hätten sich in Konfliktsituationen ereignet, erklärte CPJ. Mehr als 60 Prozent der 86 Pressevertreter, die 2025 durch israelischen Beschuss getötet worden seien, seien Palästinenser gewesen, die aus dem Gazastreifen berichtet hätten. Das israelische Militär betont, nie absichtlich Journalisten ins Visier zu nehmen.
Laut CPJ stieg die Zahl der in der Ukraine und im Sudan getöteten Journalisten 2025 ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr an.
"Journalisten werden in Rekordzahlen getötet - in einer Zeit, in der der Zugang zu Informationen wichtiger ist denn je", erklärte die CPJ-Vorsitzende Jodie Ginsberg. "Wir sind alle in Gefahr, wenn Journalisten wegen ihrer Berichterstattung getötet werden."
Das CPJ hob den vermehrten Einsatz von Drohnen hervor. Hier gebe es 39 Fälle, wovon 28 auf die israelische Armee im Gazastreifen zurückzuführen seien. Die Organisation kritisierte "eine Kultur der Straflosigkeit". Es fehlten transparente Ermittlungen zu den Tötungen.