Features9. November 2012 , 02:11 Uhr
“Assassin’s Creed 3” – 10 Tipps, ein Meister-Assassine zu werden
Wenn man unseren “Assassin’s Creed 3”-Test gelesen hat, weiß man, dass man neben der Hauptmission noch Vieles unternehmen kann. Wir haben einige Tipps.
1. Wie man vermeidet, entdeckt zu werden:
Man hat einige Möglichkeiten, unentdeckt zu bleiben, wenn man sich fortbewegt. Das Wichtigste ist, im Kopf zu behalten, dass man die Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn man R1/RT gedrückt hält, während man rennt oder klettert. Benutzt man hingegen X/A, um sich schnell fortzubewegen, wird man keine Skeptiker auf seinen Fersen haben.
Nähert man sich einer Gruppe von zwei oder mehr Zivilisten kann man sich unter sie mischen, sobald ein weißer Kreis über dem Kopf erscheint. Man kann in stehende als auch sich bewegende Gruppen untertauchen. Solange man in Kontakt mit der Gruppe bleibt, werden einen die meisten Feinde nicht ausmachen können. Verlässt man die Gruppe, ist man für eine weitere kurze Zeit geschützt und kann sich zur nächsten Deckung begeben.
Wie auch beim Vorgängerspiel gibt es eine Menge Heuhaufen und Schlupflöcher zum Verstecken. Zu “Assassin’s Creed 3” wurden jedoch noch ein paar niedrige Büsche hinzugefügt, die ebenfalls als Deckung verwendet werden können. Wie auch beim Untertauchen in eine Gruppe erscheint ein weißer Kreis über dem Kopf, wenn man versteckt ist. Solange mich sich in der Hocke befindet und nicht rennt, kann man sich so sicher fortbewegen.
Nähert man sich einer Ecke und läuft direkt in diese, kann man sich an sie drücken und die Eckendeckung aktivieren. Obwohl man in dieser Position nicht hundertprozentig versteckt ist, ist man gut genug geschützt, um die Umgebung zu checken und Leute zu belauschen. Drückt man Kreis/B während man sich in der Eckendeckung befindet, kann man pfeifen, um einen Feind auf sich aufmerksam zu machen. Drückt man anschließend Quadrat/X kann man ihn still und heimlich töten und seinen Körper zum Plündern verstecken. Achtung: Man sollte mit dem Pfeifen vorsichtig sein, wenn sich mehrere Feinde in der Nähe befinden. Es könnte passieren, dass man alle gleichzeitig anzieht und die Deckung futsch ist.
2. Wie man vor Feinden flüchtet:
Man erkennt durch den Sozialstatusindikator (dreieckiges Symbol über dem Kopf), wenn man von einem Feind entdeckt wurde. Zuerst füllt sich das Dreieck mit gelber Farbe, um anzuzeigen, dass Feinde einen argwöhnisch mustern. Einfach aus ihrem Blickfeld zu verschwinden reicht aus, um diesen Verdacht abzuschütteln. Ist das Dreieck jedoch komplett gefüllt, beginnt es sich langsam rot zu färben. Das bedeutet, dass der Feind aktiv nach einem sucht. Zu diesem Zeitpunkt muss man sofort aus dem Sichtfeld verschwinden und Land gewinnen, denn der Feind wird den letzten Aufenthaltsort aufsuchen. Bringt man nicht eine gewisse Distanz zwischen sich und den Feind, wird es brenzlig. Hat man jedoch etwas Abstand gewonnen, färbt sich das Symbol grau, aber bleibt sichtbar, sodass man die Position des Feindes nachverfolgen und im Verborgenen bleiben kann, bis dieser das Interesse verliert.
Hat sich der Sozialstatusindikator (SSI) komplett rot verfärbt, muss man in einen offenen Konflikt treten, der durch den Bekanntheitsgradstatus (unten links auf der Minikarte) angezeigt wird, der ebenfalls rot aufleuchtet. Um da wieder herauszukommen, muss man entweder kämpfen und die angreifenden Feinde töten oder flüchten. Der Schlüssel zur Vermeidung des Kampfes, ist wieder, aus dem Sichtfeld zu verschwinden. Damit färbt sich die Bekanntheitsgradanzeige gelb. Das bedeutet, dass man sich nun verstecken und in Sicherheit bringen kann. Mit der Fähigkeit des freien Laufens kann man Hindernisse überspringen, was vorteilhaft ist und den Abstand vergrößert. Befindet man sich in einer Ortschaft, kann man durch offenen Türen oder Fenster steigen und gelangt so schneller an die gegenüberliegende Seite des Gebäudes, welches ebenfalls ein schneller und effektiver Weg ist.
Ist man außer Sichtweite, hilft es außerdem, in einen Heuhaufen oder einen Heuwagen zu springen, um Deckung zu finden. Dann färbt sich der Bekanntheitsgrad blau. Das bedeutet, man ist gut versteckt und die Verfolger haben die Spur verloren. Sollte ein Feind jedoch zu nahe an das Versteck kommen, kann man ihn immer noch mittels Anschleichtötung still und leise um die Ecke bringen. Befindet man sich eine Weile im Versteck, färbt sich die Anzeige grün. Das ist der Zeitpunkt, an dem man sicher sein Versteck verlassen kann.
Abhängig von seinen Handlungen, mag es nötig sein, dass man seinen generellen Bekanntheitsgradstatus auf ein niedrigeres Level bringt. Mit ein, zwei oder drei Kreuzen wird angezeigt, wie aggressiv Feinde auf die eigene Anwesenheit reagieren. Hat man drei Kreuze, ist es kaum noch möglich, sich frei zu bewegen. Deshalb ist es wichtig, diese Skala wieder auf ein niedrigeres Level zu bringen. Das kann man machen, indem man: a) Die eigenen “Gesucht”-Poster von der Wand reißt, b) Stadtausrufer besticht oder c) den Drucker der Poster besticht (die teuerste, aber effektivste Option).
3. Wie man jeden Kampf gewinnt
Der Schlüssel zum Erfolg beim Kämpfen ist die Kreis/B-Taste. Hält man diese während eines Kampfes gedrückt, wird man automatisch alle Angriffe abwehren. Achtet man jedoch auf das genaue Timing, hat man noch bessere Erfolgschancen. Denn drückt man Kreis/B in dem Moment, in dem der Feind angreift, wird die Zeitlupenabwehrphase aktiviert, in der die folgenden Tastenkombinationen ausgeführt werden können:
a) Quadrat/X – Töten: grundlegende Attacke, die die meisten Feinde beim ersten Treffer niederstreckt.
b) X/A – Entwaffnen: Damit klaut man die Waffe des Gegners, wenn man selbst gerade keine zur Hand hat. Hat man bereits eine Waffe, lässt der Gegner seine mit dieser Kombination fallen.
c) Kreis/B – Werfen: Damit haut man den Gegner von den Füßen, um ihn mit einem Schlag zu töten. Wirft man Feinde aus großer Höhe auf den Boden oder in fließendes Wasser, sterben sie sofort.
d) Dreieck/Y – Werkzeug benutzen: Spezialangriff, bei dem man ein Werkzeug, das man mit sich trägt, benutzt. Handelt es sich dabei um eine tödliche Waffe wie beispielsweise Axt oder Messer, stirbt der Gegner sofort.
Hat man einmal einen Feind besiegt, kann man eine Reihe weiterführender Attacken in einer Angriffsserie auslösen. Mit dem linken Stick zielt man auf den nächsten Gegner, der daraufhin hervorgehoben wird. Drückt man anschließend Quadrat/X wird dieser zur Angriffsserie hinzugefügt. Danach kann man weitere Gegner hinzufügen. Solange man nicht unterbrochen wird, kann man so eine Reihe von Feinden in einer fließenden Bewegung ausschalten.
Im späteren Verlauf des Spieles trifft man auf hartnäckige Offiziere, die die Standardattacken abwehren können. Deshalb muss man zuerst X/A drücken, um diese zu lähmen und kann sie dann mit weiteren Schlägen schachmatt setzen. Alternativ kann man auch immer eine Pistole als Werkzeug in der Ausrüstung parat haben, um den oben beschriebenen Spezialangriff auszuführen.
Eine Gruppe an Feinden könnte eine Reihe bilden, um einen wie durch ein Schießkommando zu töten. Diese Aufstellung wird durch eine Reihe an gelben Markierungen angezeigt. Wenn man sieht, dass die Gegner sich formieren, hat man einige Sekunden Zeit, um sich durch das Pressen von X/A einen in der Nähe befindlichen Feind zu schnappen und als menschliches Schutzschild zu nutzen.
4. Wie man wie ein Profi jagt
Draußen hinter der Landesgrenze ist die Umgebung in Jagdgebiete unterteilt. Diese kann man im Jagdbereich (oben im Kartenmenü) sehen. Jede dieser Regionen ist mit vier verschiedenen Tierarten bevölkert. Nur die Davenport-Siedlung bietet sogar sieben Tierarten. Zu Beginn sind die Tierarten im Jagdmenü mit einem Fragezeichen verschlüsselt, werden aber angezeigt, sobald man Hinweise gefunden oder diese getötet hat.
Beginnt man in einer Gegend zu jagen, sollte man nach Spuren Ausschau halten. Diese sind mit dem Adlersinn besser erkennbar. Hat man diese analysiert, wird das Tier auf der Minikarte angezeigt und man kann es einfach aufspüren. Die Art und Weise des anschließenden Erlegens hängt von der Größe und Aggressivität des Tieres ab. Eine gute Möglichkeit, Tiere jeder Größe zu jagen, ist, Beute in der Nähe eines Busches oder unter einem Baum auszulegen, um sich dort auf die Lauer zu legen. Sobald die Tiere nah genug sind, kann man diese dann problemlos erlegen.
Kleinere Tiere kann man mit Schlingenfallen fangen. Diese sollten in der Nähe der Spuren ausgelegt werden, um am effektivsten zu wirken. Man kann diese Fallen außerdem mit Beute attraktiver machen. Sobald ein Tier in die Falle gegangen ist, wird man benachrichtigt. Man sollte jedoch nicht zu lange warten, um seine Beute einzusammeln, da die Tiere sonst flüchten oder gestohlen werden können.
Man kann die Knurrlaute aggressiver Tiere normalerweise hören, bevor man auf diese trifft. Dann sollte man einen Baum erklettern und von dort Pfeile abschießen. Entscheidet man sich dafür, dem Tier auf dem Boden gegenüberzutreten, sollte man eine Zeitlupensequenz einleiten, um die Attacke abzuwehren und es zu erstechen. Obwohl das eine etwas riskante Strategie ist, kann man mit dieser Methode Tiere schnell und effizient erlegen. Man muss sich nur an den Ablauf der Zeitlupenmethode gewöhnen.
Die gewählte Waffe zum Erlegen der Beute beeinflusst die Qualität des Fells. Man sollte Felle und Häute immer sammeln, um sie zu verkaufen. Deshalb sollte man beim Erlegen vorsichtig sein, um einen angemessenen Preis zu erhalten. Besonders Pistolenschüsse und Pfeile mit Widerhaken mindern den Wert des Fells zu einem Bruchteil des eigentlichen Wertes. Normale Pfeile oder die Klinge sind bessere Methoden, um den Schaden niedrig zu halten. Die einträchtigsten Felle sind von Bären, Biebern und Elchen.
5. Wie man sich schnell fortbewegt
Ganz allgemein bewegt man sich am schnellsten fort, indem man zwischen zwei markierten Hauptorten auf der Karte schnellreist. Das betrifft Gebiete im Heimatgebiet als auch die komplette Regionenkarte, sobald man mehrere Gebiete freigeschaltet hat. Man kann aus der gesamten Ostküstenkarte herauszoomen und in einem neuen Gebiet zwischen den markierten Orten schnellreisen.
Bewegt man sich zu Fuß fort, drückt man R1/RT, um in den Laufschritt zu verfallen. Man kann zusätzlich X/A oder Kreis/B drücken, wenn man auf ein niedriges Hindernis trifft, um dieses zu überwinden, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Das ist sehr nützlich, wenn man zu einem Ziel sprintet oder vor Verfolgern ausreißt.
Sobald Schnee fällt, kann das Fortkommen langsam vonstatten gehen. Man bleibt jedoch schnell, wenn man auf der Minikarte markierte Wege benutzt. Eine weitere Methode nach Schneefall ist, sich durch die Baumwipfel zu bewegen, um schneller voranzukommen.
Möchte man längere Strecken auf dem Boden zurücklegen, ohne schnellreisen zu müssen, sollte man reiten. Pferde können oft in der Nähe von Siedlungen oder Stallgebäuden gefunden werden. Im späteren Verlauf des Spieles schaltet sich die Pferdepfeife frei, mit der man, ähnlich einer Hundepfeife, ein in der Nähe befindliches Pferd herbeiruft und sofort aufsitzen kann.
6. Wie man sein Heim verschönert
Man sollte nach Missionen mit dem Gehöft-Symbol Ausschau halten, denn durch das Beenden dieser wird man neue Siedler anziehen, die dann im Gehöft leben und das Land aufwerten. Dadurch werden außerdem weitere Missionen für jeden Siedler freigeschaltet, die beendet werden sollten, um eine erhöhte Anzahl an Gegenständen von ihnen zu erhalten.
Das Geschäftsbuch, welches man in seinem Haus finden kann, gibt Zugang zu den folgenden Optionen:
a) Vorrat: Damit kann man Gegenstände von den Siedlern kaufen und erhält zusätzlich einen Überblick über die Gegenstände, die man bereits besitzt.
b) Handwerk: Durch das Benutzen von Anleitungen oder Experimentieren mit verschiedensten Handwerksgewerben, kann man neue Gegenstände herstellen.
c) Handel: Mit dieser Option schickt man seine Gegenstände auf einen Konvoi, um sie zum höchstmöglichen Profit zu verkaufen.
Anleitungen zum Handwerken kann man auf verschiedene Art und Weise freischalten. Manche erhält man, nachdem man Hauptmissionen beendet hat oder man findet sie in den Schatztruhen, die in jedem Gebiet zu finden sind. Spezialanleitungen, um Benjamin-Franklin-Erfindungen herzustellen, erhält man, in dem man rumliegende oder rumfliegende Almanachseiten in Boston und New York einsammelt. Mit jedem kompletten Almanach wird eine Anleitung freigeschaltet.
So bald wie möglich sollte man zusätzliche Landkonvoiwagen herstellen und die Kapazitäten dieser ausweiten. Dadurch wird man noch mehr Gegenstände auf einmal verkaufen können. Hier einige Anleitungen (für alle, die diese noch nicht gefunden haben):
a) Landkonvoi: Holzarbeiter + Eichenholz & Eichenrinde.
b) Landkonvoi Kapazitätenupgrade: Holzarbeiter + Kiefernholz & Kleinholz.
Damit ist man für den Handel gewappnet und man kann seine Wagen beladen. Sobald man sich entschieden hat, welchen Gegenstand man verkaufen will, muss man einen Kaufmann auswählen, zu dem man den Gegenstand schickt. Durch das Hervorheben der Kaufleute wird das Profitpotenzial angezeigt. Man muss den Laden des Kaufmannes jedoch mindestens einmal besucht haben, um mit ihm handeln zu können. Deshalb sollte man so viele Kaufleute wie möglich frühzeitig besuchen, um seine Optionen zu erweitern.
Um den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften, sollte man die Reisezeit, das Risiko und die Steuer berechnen. Die Steuer wird dadurch bemessen, wie viele Festungen des Zielortes von den Templern kontrolliert werden. Deshalb lohnt es sich ungemein, diese so schnell wie möglich einzunehmen. Außerdem gilt: je länger die Reisezeit, desto länger muss man auf die Bezahlung warten und desto höher ist das Risiko, dass der Konvoi überfallen wird. Erhält man die Benachrichtigung, dass ein Konvoi attackiert wurde, hat man nur wenig Zeit, um entweder in die Gegend zu reisen, um die Angreifer zu besiegen oder seine Rekruten von der Assassinen-Gilde zu schicken. Diese kann man aktivieren, indem man die Konvoiverteidigung-Option im Gildenmenü auswählt.
7. Wie man ein Meister im Seekampf wird
Die Position des Schiffes ist ausschlaggebend für den Erfolg in Seeschlachten. Wenn möglich sollte man versuchen, so zu navigieren, dass sich alle Feindesschiffe auf einer Seite befinden, sodass man leichter den Überblick über die Gefahrenquelle behält und seine Feuerkraft sparen kann. Außerdem sollte man vermeiden, feindliche Schiffe von der Seite anzugreifen, denn man ist damit ein ausgezeichnetes Ziel für deren Kanonen. Stattdessen sollte man die Schiffe im Winkel ansegeln und dann seitwärts abdrehen, wenn man in Zielweite ist.
Mit vollem Segel ist man schneller, aber kann weniger schnell drehen. Segelt man jedoch mit Segel auf Halbmast, wird die Manövrierfähigkeit auf Kosten der Schnelligkeit verbessert. Man sollte außerdem ab und zu ein Auge auf die Windrichtungsanzeige auf der Minikarte werfen, da man mit Wind im Rücken schneller segelt. Die Anzeige erscheint dann grün. Bei rauer See kann es passieren, dass man vom Kurs abkommt. Dann sollte man die Segel komplett einholen und warten, bis sich der Wind gelegt hat.
Drückt man R1/RT während man eine Kanone abfeuert, wird das Ziel durch Verkleinerung des Zielgebietes genauer angepeilt. Dadurch kann man die Treffsicherheit auch auf längerer Distanz garantieren. Befinden sich die Feinde nahe, braucht man diesen Fokus nicht. Ist man von Feinden umzingelt, kann man die Kanonen auf jeder Seite des Schiffes unabhängig voneinander abfeuern.
Die Drehbasse hat eine größere Reichweite und eignet sich gut, um kleinere Schiffe zu versenken. Man sollte diese Waffe jedoch nicht bei großen Schiffen anwenden, da sie keinen Effekt haben wird. Einzige Ausnahme ist, wenn man bereits einen Schwachpunkt gefunden hat. Mit dem Drücken von L1/LT fokussiert man die Drehbasse auf das Ziel, dann muss man schnell sein und loslassen, sobald die Zielmarke rot ist, um eine Treffer zu erzielen.
Es ist wichtig, auf die Informationen zu achten, die Mitglieder der Crew hin und wieder ausrufen. Sie geben Hinweise, welchen Kurs man einschlagen sollte oder ob man sich in unmittelbarer Gefahr befindet. Mit Quadrat/X wehrt man Angriffe ab und minimiert den Schaden.
Beim Hafenmeister sollte sich ein Buch befinden, mit dem man Upgrades kaufen kann. Diese sind zwar teuer, aber sie machen zukünftige Seeeroberungen sehr viel einfacher. Zuerst sollte man in ein verbessertes Ruder investieren, um seine Manövrierfähigkeit zu erhöhen und dann seine Kanonen und Kanonenkugeln aufrüsten, um Schaden bei Angriffen zu erhöhen.
8. Wie man das Spiel mit 100 Prozent beendet
Man kann seinen Fortschritt auf dem Weg zu hundertprozentiger Beendigung des Spieles über den DNA-Tracker im Pausenmenü verfolgen. Sobald man in einen bestimmten Bereich zoomt, kann man durch hoch- und runterscrollen erkennen, welche individuellen Herausforderungen abgeschlossen werden müssen. Der DNA-Tracker ist ein praktisches Werkzeug, da alle Nebenmissionen ebenso angezeigt werden wie alle Aktivitäten und Sammlerstücke, um 100 Prozent zu erreichen.
Wenn man die Hauptmission spielt, sollte man auch die optionalen Ziele im Auge behalten und so viele wie möglich davon absolvieren. Wenn man eine Freiwilligenmission nicht beendet hat, kann man immer den letzten Kontrollpunkt laden und es erneut versuchen. Dadurch erspart man sich, die gesamte Mission zu einem späteren Zeitpunkt erneut spielen zu müssen.
Die optionalen Missionen müssen außerdem nicht unbedingt während der entsprechenden Haupthandlung erledigt werden. Ausnahmen sind Missionen, die das ausdrücklich verlangen. Ansonsten kann man sich mit dem Erledigen Zeit lassen oder eine Reihe von Nebenmissionen hintereinander erledigen und den Fortschritt ansammeln.
Man sollte außerdem so viele Nebenmissionen wie möglich starten, denn diese bleiben aktiv und sparen Zeit, wenn es Überschneidungen im selben Gebiet gibt. Behält man die Minikarte im Auge, kann man oft mehrere Ziele in einem Gebiet erledigen und spart so wertvolle Reisezeit. Man sollte sich darüber hinaus jedes Sammlerstück entlang des Weges schnappen. Jedoch lohnt es sich nicht, krampfhaft danach zu suchen und seine Zeit mit dem Beenden der Sets zu verschwenden, denn viele Gegenstände tauchen erst am Ende der Hauptmission auf. Karten, die die Lage von Federn, Almanachseiten und Schmuckstücken anzeigen, können beispielsweise in Läden gekauft werden.
9. Wie man schnell zu Geld kommt
Es gibt einige Möglichkeiten, zu Geld zu kommen. Das Beenden von Nebenmissionen wie Auslieferungen und Attentatverträge versorgen einen mit einem kleinen Einkommen. Auch das Überfallen von Kurieren (Tötung nicht notwendig) liefert einen Bonus, aber die Einnahmen sind minimal.
Eine Schatztruhe oder Anleitungen und Gegenstände zu finden, ist dagegen schon lohnender. Der schnellste Weg, um diese zu finden, ist der Kauf einer Karte im Laden. Obwohl man dafür erst mal investieren muss, wird der Lohn die Kosten bei Weitem übersteigen. Durch das Beenden der Befreiungsmission in einer Gegend wird man einen Schlüssel erhalten, der alle lokalen Schatztruhen öffnet. Dadurch spart man sich das Schlösser knacken.
Draußen im Grenzland werden von Zeit zu Zeit Templer-Konvois auf der Hauptroute erscheinen. Es lohnt sich immens, diese auszurauben. Man sollte zuerst die Wachen ausschalten und sich dann von hinten nähern, um nach dem Geld zu suchen. Mehrere Wagen in einem Konvoi erhöhen den Profit entsprechend.
Die beste Art, Geld zu machen, ist jedoch das Verkaufen von Gegenständen über einen Konvoi. Sobald man Siedler rekrutiert hat und einige Anleitungen gefunden hat, kann man Gegenstände auch selbstständig herstellen. Diese Handwerksstücke verkaufen sich zu einem besseren Preis als alle Einzelteile zusammen. Der Verkauf von Fellen und anderen Jagdtrophäen ist besonders lohnend. Durch die Unbegrenztheit der Jagdgründe kann man also soviel Geld verdienen, wie man mag, solange man gewillt ist, die Zeit zu investieren.
10. Wie man seine eigene Assassinen-Gilde aufbaut
Im Verlauf von Abschnitt sechs trifft man auf Stephane Chapheau und rekrutiert ihn als erstes Mitglied der eigenen Assassinen-Gilde. Dadurch werden dann auch Befreiungsmissionen in Boston und später New York freigeschaltet. Geht man auf der Karte ins Liberation-Menü, wird man sehen, dass jede Stadt in drei Bezirke eingeteilt ist. Jeder Bezirk enthält zu absolvierende Herausforderungen, mit denen man die Kontrolle der Stadt von den Templern übernehmen kann.
Der Norden und Süden von Boston (das Zentrum ist bereits frei) enthalten je zwei Befreiungsmissionen. In New York sind es je drei und das Zentrum muss dort ebenfalls erobert werden. Sobald man alle zwei beziehungsweise drei Missionen in einem Bezirk absolviert hat, wird die letzte Mission freigeschaltet, in der man den Templeranführer töten muss und die Templer für seine eigene Assassinen-Gilde anheuert.
Das schafft man, indem man die Fähigkeit des Kontaktmannes nutzt. Um diese Fähigkeit auszuwählen, hält man L2/LB gedrückt und nutzt den rechten Stick, um durch die Fähigkeitenoptionen zu scrollen. Um die Handlung zu starten, drückt man erneute L2/LB. Die folgenden Kontakte, inklusive ihrer Fähigkeiten, können für die eigene Gilde rekrutiert werden:
a) Stephane Chapheau (Bosten Zentrum) – Attentat: Tötet die Zielperson und bekämpft in der Nähe befindliche Wachen.
b) Stephane Chapheau (Boston Zentrum) – Aufstand: Versammelt in der Nähe befindliche Zivilisten und stachelt sie zu einem Aufstand an, um Wachen von ihren Posten zu locken. Das macht den Weg für Unterwanderungen frei.
c) Duncan Little (Boston Nord) – Bodyguard: Alle zur Verfügung stehenden Rekruten folgen einem und töten jeden Feind, der mit einer Untersuchung beginnt.
d) Clipper Wilkinson (Boston Süd) – Scharfschütze: Alle zur Verfügung stehenden Rekruten schießen auf Zielpersonen und andere Gegner in der Nähe.
e) Dobby Carter (New York Nord) – Lockvogel: Bestiehlt die Zielperson, sodass diese den Rekruten verfolgt und dadurch in eine andere Gegend gelockt wird.
f) Jamie Colley (New York West) – Hinterhalt: Zirkelt einen Bereich ein, in dem jeder Feind, der diesen Bereich betritt, von Rekruten niedergestreckt wird.
g) Jacob Zenger (New York Ost) – Versteckte Begleitung: Alle zur Verfügung stehenden Rekruten bieten in Militäruniform Begleitschutz. Dadurch kann man Festungen und andere gesperrte Gebiete infiltrieren.
Sollte man seine Rekruten nicht benötigen, kann man diesen Aufträge geben, was einem ebenfalls Geld sowie Gegenstände und Erfahrungspunkte einbringt. Dadurch erreicht man selbst höhere Level, aber auch die Rekruten steigen auf. Dadurch erhöht sich deren Erfolgsquote bei zukünftigen Aufträgen und man schaltet zusätzliche Waffen und Bewegungsabläufe für Kämpfe frei.
Quelle: cvg



