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In der Formel 1 drohen Flensburger Verhältnisse: Zwölf Punkte wegen Regelverstößen - und der Verkehrssünder muss ein Rennen aussetzen.
Nach fast zwei Wochen Partytour hat Sebastian Vettel endlich seinen WM-Pokal in die Arme geschlossen.
Ferrari fordert die Klärung eines Überholmanövers von Sebastian Vettel im Formel-1-Saisonfinale. Doch der Weltverband und Bernie Ecclestone sprechen den Deutschen von einem Fehlverhalten frei.
Kein Erbarmen für Flavio Briatore: Die Fia weigert sich, die lebenslange Sperre für den früheren Formel-1-Teamchef aufzuheben und will Berufung gegen das Urteil eines französischen Gerichts einlegen, dass den Bann für unzulässig erklärt hatte.
Der Internationale Automobilverband Fia hat einen neuen Präsidenten. Ex-Ferrari-Teamchef und Schumacher-Intimus Jean Todt tritt das Erbe von Max Mosley an. Todt setzte sich bei der Wahl gegen Ex-Rallye-Weltmeister Ari Vatanen durch. Ein deutscher Fia-Vizepräsident muss seinen Hut nehmen.
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erklärt die Diskussion um den Start im Golfstaat Bahrain für beendet. Zuvor hagelte es Sicherheitsbedenken wegen blutig niedergeschlagener Demonstrationen.
Im Streit um das zukünftige Reglement der Formel 1 sind sich Fia und Fota wieder etwas näher gekommen. Die rebellierenden Teams haben die Budgetobergrenze weitgehend akzeptiert, stellen aber weitere Forderungen. Eine Zersplittung der Königsklasse ist allerdings immer noch möglich. Das engültige Starterfeld für die Saison 2010 soll am Freitag verkündet werden.
Die Fia hat sich im Formel-1-Streit mit der Teamvereinigung Fota kritisch zu Wort gemeldet. Es gebe eindeutige Elemente, die entschlossen seien, jegliche Einigung zu verhindern, heißt es in einer Pressemitteilung. Am letzten Freitag wurde die Meldeliste für die Saison 2010 veröffentlicht, die die Auseinandersetzungen erneut entfachten.
Max Mosley scheint im seit Wochen schwelenden Streit mit den Teams um mögliche Reformen in der Formel 1 klein bei zu geben und zeigt sich kompromissbereit. Das würde eine Zukunft der mächtigen Teams Ferrari, Mercedes und Co. in der Königsklasse bedeuten, die sich vehement gegen Mosleys Pläne gewehrt hatten.
Die wütenden Proteste der Fahrer und Rennställe zeigen Wirkung: Der Internationale Automobilverband FIA will die Regel-Änderungen in der Formel 1 nicht auf Teufel komm raus durchsetzen und hat das höchst umstrittene Vorhaben vorerst gestoppt.
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