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Trauer in Formel 1: Rennleiter Charlie Whiting im Alter von 66 Jahren gestorben

Drei Tage vor Saison-Auftakt gibt es in der Formel 1 eine traurige Nachricht: Rennleiter Charlie Whiting ist tot. Whiting wirkte mehr als vierzig Jahre lang in der höchsten Rennsportklasse.

Charlie Whiting

Charlie Whiting ist im Alter von 66 Jahren gestorben

Kurz vor Eröffnung der neuen Saison durch den Großen Preis von Australien steht die Formel 1 unter Schock. Wie der Automobil-Weltverband am Donnerstagmorgen bestätigt hat, ist der langjährige FIA-Rennleiter Charlie Whiting in Melbourne im Alter von 66 Jahren überraschend verstorben. Todesursache seien demnach die Folgen einer Lungenembolie gewesen.

Whitings Formel-1-Karriere begann 1977, seit seinem Eintritt in den Verband im Jahr 1988 war er ein wichtiger Bestandteil in der Organisation der FIA Formel-1-Weltmeisterschaften. Rennleiter war er seit 1997. In dieser Funktion war er für den sicheren Ablauf der Grand-Prix-Wochenenden verantwortlich.

Auch Sebastian Vettel trauert um Charlie Whiting

In einer offiziellen Mitteilung drückte Jean Todt, Präsident des Automobilwelt, seine Betroffenheit über den Verlust aus: "Die Formel 1 hat mit Charlie einen treuen Freund und charismatischen Botschafter verloren. Alle meine Gedanken, die der FIA und der gesamten Motorsportgemeinschaft sind bei seiner Familie, Freunden und allen Formel-1-Liebhabern", so der 73-Jährige

Mit großer Trauer habe er von Whitings plötzlichem Tod erfahren. "Ich kenne Charlie Whiting seit vielen Jahren und er war ein großartiger Rennleiter, eine zentrale und unnachahmliche Figur der Formel 1, die die Ethik und den Geist dieses fantastischen Sports verkörpert hat", so Todt.

Auch Ferrari-Star Sebastian Vettel (31) trauert um Charlie Whiting. Der "Bild"-Zeitung sagte er: "Ich habe gestern mit ihm gesprochen, bin mit ihm die ersten paar Kurven gelaufen. Es ist schwierig zu verstehen, wenn jemand einfach nicht mehr da ist." Whiting sei "der Mann der Fahrer" gewesen. "Es gibt die Regeln und uns, er war die Verbindung", so Vettel. "Jeder konnte ihn jederzeit fragen, seine Tür war immer offen. Er war ein Racer und einfach ein sehr netter Mensch."

McLaren am Comer See.
RÖS / SpotOnNews

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