CLK AMG 55 Zwei Türen mit einem Gestüt unter der Haube


Pünktlich zum Genfer Automobilsalon präsentiert Mercedes den CLK-Nachfolger. Oberhaupt der neuen Coupé-Familie ist der CLK 55 AMG.

Pünktlich zum Genfer Automobilsalon präsentiert Mercedes den CLK-Nachfolger. Um im heiß umkämpften Markt der sportlichen Zweitürer nicht unterzugehen, startet der CLK gleich mit sieben verschiedenen Motoren und zwei Ausstattungslinien.

510 Newtonmeter

Oberhaupt der neuen Coupé-Familie ist der CLK 55 AMG, der neben optischem Zierrat die Kraft eines ganzen Gestüts unter der Haube hat. 367 PS (270 kW) fördert der mächtige V8-Motor aus 5,4 Litern Hubraum. Kraft genug, um den Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer in 5,2 Sekunden hinter sich zu bringen. Kein Wunder, schließlich stehen ab knapp 4000 Umdrehungen pro Minuten gummifressende 510 Newtonmeter für den Vortrieb zur Verfügung.

Dampfhammer

Glücklicherweise hat das Design nicht unter der brachialen Kraftkur gelitten. Lediglich eine winzige Spoilerkante auf dem Kofferraumdeckel und die chromblitzende Doppelrohr-Auspuffanlage lassen erahnen, welchen Dampfhammer Mercedes da auf die Straße lässt. Hinzu kommen schicke 18-Zoll-Leichtmetallräder und zahllose Chromteile aus dem AMG-Regal.

Schumi-Schaltung am Lenkrad

Wuchtet man sich durch die riesigen Türen, findet man sich zunächst im typischen Ambiente des neuen CLK-Innenraums wieder. Fließende Linien und die großzügige Mittelkonsole bestimmen die Optik. Zusätzlich sollen beim AMG noch imposante Sportsitze dafür sorgen, dass die Passagiere auch in schnelleren Kurven da bleiben, wo sie hingehören. Den Gangwechsel übernimmt die so genannte Speedshift-Automatik, der man allerdings dank Schumi-Schaltung am Lenkrad auch manuelle auf die Sprünge helfen kann.

Sinnlos, aber irgendwie nett: der bis 320 Stundenkilometer reichende Tacho. Unnötig zu erwähnen, dass der CLK AMG bei 250 km/h elektronisch abgewürgt wird.

Um die 35.000 Euro wird man an Mercedes überweisen müssen, um den Einstiegs-CLK vor der Tür stehen zu haben. Über die Preise für die Spitzenmotorisierungen schweigt sich Mercedes noch aus.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker