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Audi RS3 Sportback: Der böse Spätzünder

Audi lässt seine besonders sportlichen RS-Versionen zumeist erst sehr spät von der Modellleine. Neuestes Beispiel ist das neue Einstiegsmodell in die RS-Liga - der RS3 Sportback.

Patrick Solberg/Press-Inform

Viele hatten den Audi RS3 schon vor Jahren erwartet. Nachdem VW seinen Golf mit dem 270 PS starken R-Modell krönte und der BMW 135i M für Sommer 2011 in den Startblöcken steht, wurde der Druck größer, eine noch potentere Version des ohnehin sportlichen Audi S3 auf die Kunden loszulassen. Im kommenden Frühjahr ist es endlich soweit: Der RS3 Sportback bietet die Symbiose aus dem S3 und dem Triebwerk des TT RS. So muss der Audi RS3 seine imposanten Fahrleistungen auch nicht aus einem aufgeladenen Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum generieren, sondern tritt in die großen Fußstapfen älterer Quattro-Modelle, die von einem beeindruckend bulligen Fünfzylinder befeuert wurden.

Aus 2,5 Litern Hubraum und fünf Brennkammern holt der knapp 1,6 Tonnen schwere Audi RS3 Sportback die gleiche Leistung wir der TT RS. Obwohl nur knapp einen halben Meter lang und 183 Kilogramm schwer, leistet das Turbotriebwerk 250 KW / 340 PS und ein mächtiges Drehmoment. Die 450 Nm stehen ab 1.600 U/min zur Verfügung und sorgen für einen Imagespurt bis zur 100er-Marke in beachtlichen 4,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des explosiven Ingolstädters wird bei 250 km/h abgeriegelt. Obligatorisch ist beim Audi RS3 Sportback der Allradantrieb und die Kombination mit einem siebenstufigen Doppelkupplungs-Getriebe, der S-Tronic. Der Normverbrauch soll trotz entsprechenden Tatendrangs bei 9,1 Litern Super auf 100 Kilometern liegen.

Optisch unterscheidet sich der Audi RS3 Sportback überraschend wenig von seinen schwächeren A3-Brüdern. So verzichtet der sportlichste Dreier auf imposant aufgeblasene Backen oder mächtige Spoiler und Schweller. Allein die vom TT RS bekannt großen Lüftungseinlässe in der Frontschürze sorgen für einen Angst einflößenden Auftritt im Rückspiegel. Serienmäßig gibt es zudem einen 19-Zoll-Radsatz mit verbreiterter vorderer Spur, leicht ausgestellte Frontkotflügel aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und ein Sportfahrwerk mit einer Tieferlegung um 25 Millimeter. Desweiteren bietet der Fünftürer Sportsitze aus Nappaleder, Soundsystem, Einparkhilfe und Xenonlicht. Die Auslieferung des mindestens 49.900 Euro teuren Audi RS 3 Sportback beginnt im Frühjahr 2011.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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