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BMW Concept X2: Bruderduell

Man mag kaum glauben, dass im Hause BMW zwischen X1 und X3 noch Platz für ein weiteres X-Modell ist. Die Bayern wagen das Experiment trotzdem und präsentieren auf dem Pariser Automobilsalon den schicken BMW Concept X2.

BMW Concept X2 - auch das Heck zeigt sich überaus kraftvoll

BMW Concept X2 - auch das Heck zeigt sich überaus kraftvoll

BMW X1 und X3 sind echte Bestseller und die Chancen stehen nicht schlecht, dass auch der X2 ein solcher wird. Technisch ist der SUV eng mit dem ähnlich dimensionierten X1 verwoben, von dem auch die UKL-Frontantriebsplattform stammt. Ebenso wie der BMW X1 wird auch der sportlicher und stylisher positionierter X2er mit Front- und Allradantrieb verfügbar sein. "Das BMW Concept X2 ist das Fahrzeug für aktive Menschen, die die Verbindung von Freude und Funktion suchen", erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. "Das Concept zeigt eine neue, spannende Facette der Marke BMW im Kompaktsegment."

Bruderduell
BMW Concept X2 - auch das Heck zeigt sich überaus kraftvoll

BMW Concept X2 - auch das Heck zeigt sich überaus kraftvoll

Im Vergleich zum späteren Serienmodell, das frühestens 2018 kommen dürfte, bläst die kompakte Studie des BMW Concept X2 die Backen überaus stramm auf. Mächtige Kühleinlässe, große 21-Zöller im Doppelspeichendesign und der imposante Heckdiffusor dürften beim Realmodell jedoch blasseren Serienteilen zum Opfer fallen. Mit einem BMW X2 wollen die Münchner Druck machen auf Modelle wie den Mercedes GLA oder den Audi Q2. Dafür müsste man jedoch auch an Motorleistung noch nachlegen. Das aktuelle Portfolio des BMW X1 endet bei Benzinern und Dieseln gleichermaßen bei Vierzylindermotoren mit schmalen 231 PS. Hauptkonkurrent Mercedes GLA ist als AMG-Variante jedoch mit fast 400 PS unterwegs. Spannend daher, wie BMW das bei der Serienversion mit eines etwaigen BMW X2 M kontern will.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.