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Porsche Boxster: Bodybuilding für den Fräulein-Porsche

Der neue Porsche Boxster wird maskuliner und schneller. Der Boxster S bietet mit seinem Mittelmotor nun Leistungen fast wie ein 911er.

Von vorn sieht der neue Porsche Boxster seinem Vorgänger noch zum Verwechseln ähnlich. Erst in der Seitenansicht wird klar, dass man vor einer neuen Generation des Mittelmotor-Renners steht. Der offene Zweisitzer bekommt eine komplett neu entwickelte Leichtbau-Karosserie und ein geändertes Fahrwerk. Er bringt außerdem deutlich weniger auf die Waage als die bisherigen 1,3 Tonnen, wobei sich Porsche über die genauen Gewichte noch ausschweigt.

Der neue Boxster hat eine breitere Spur und einen längeren Radstand. Optisch steht der Wagen damit kraftvoller auf der Straße, in der Seitenansicht fallen die stärker modellierten Flanken ins Auge. Die Lufteinlässe hinter den Türen sind größer als bisher, das Heck wird durch die schmalen, weit nach außen gezogenen Leuchten enorm in die Breite gezogen. Gewöhnungsbedürftig ist die winzige Spoiler-Lippe am Heck, die direkt in die Rückleuchten übergeht. Die Karosserieüberhänge sind etwas kürzer als bisher, die Frontscheibe steht weiter vorn.

Mehr Platz im Innenraum

Über den Insassen entfaltet sich das vollelektrische Verdeck, das jetzt ohne Verdeckkasten-Deckel auskommt. Die gewachsenen Dimensionen des Boxster bringen mehr Platz für Pilot und Beifahrer. Die Mittelkonsole steigt wie beim Panamera und #link; beim neuen 911er;beim neuen 911er# sanft an und ist mit einer ganzen Armada von Schaltern übersät. Optional gibt es ein Sport Chrono-Paket. Das Torque Vectoring-System mit mechanischer Hinterachs-Quersperre kommt der Fahrdynamik zugute.

Hinter den Sitzen des Mittelmotor-Sportlers macht ein Sechszylinder-Boxer mit 2,7 Litern Hubraum und Benzindirekteinspritzung Dampf. Das Aggregat hat im Basismodell 265 PS. Das sind zehn Pferdestärken mehr als beim bisherigen Boxster, dessen Motor einen etwas größeren Hubraum hat. Das Sportmodell Boxster S schöpft aus 3,4 Litern Hubraum 315 PS, bisher waren es 310 PS. Beide Modelle sind serienmäßig mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgerüstet.

Das PDK-Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen kostet Aufpreis. Von 0 auf 100 km/h rennt Porsches neue Einstiegsdroge in 5,7 Sekunden, der Boxster S sogar in nur fünf Sekunden – so flink wie ein 911 Carrera 4.

Trotz der verbesserten Fahrleistungen genehmigt sich der neue Boxster nach offiziellen Verbrauchsangaben deutlich weniger an der Zapfsäule. Der Verbrauch mit PDK-Getriebe liegt für den Boxster bei 7,7 Litern pro 100 Kilometer und für den Boxster S bei acht Litern. Bisher schluckte der sparsamste Boxster im Schnitt 9,4 Liter auf 100 Kilometern. Porsche soll außerdem an Vierzylinder-Boxermotoren arbeiten, in der Zukunft könnte der Verbrauch des Sportflitzers also noch weiter sinken.

Die Preise ziehen an

Beim Händler steht der Wagen am 14. April. Seine Premiere feiert er auf dem Genfer Salon im März. Die Preise liegen bei 48.291 Euro für das Basismodell und 59.120 Euro für den Boxster S. Damit wird der Einstiegs-Renner der Zuffenhausener teurer als bisher – das noch aktuelle Modell startet bei 46.982 Euro. Wann der Cayman in der neuen Generation auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Bei Porsche gilt der Cayman nicht als Coupé-Version des Boxster, sondern als eigenständiges Modell.

Sebastian Viehmann/Press-Inform
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.