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IRMSCHER INSPIRO: Luftige Inspiration

780 Kilo treffen auf 225 PS und sechs Zylinder. Irmscher hat den Inspiro konstruiert: Leider nur als unverkäufliche Studie.

Leicht und stark

Da kann er noch so leicht sein: Irgendwie ist so ein Lotus Elise zu schwach. Und vier Zylinder klingen eher wie ein Schwarm Bienen als wie eine Büffelherde. Allen nach Leistung und Sound Hungernden hat Opel-Tuner Irmscher jetzt den Inspiro gebaut. Aber nur zum angucken. Denn der Roadster bleibt eine Studie.

Power

Eine richtige Kraftmaschine hat Irmscher da auf vier Räder gestellt. Drei Liter Hubraum und 225 PS treffen auf lächerliche 780 Kilo. Das bleibt nicht ohne Folgen: 5,8 Sekunden für den Standardsprint und 240 Klamotten Spitze sind ein Wort. Damit der Flitzer dabei nicht in tausend Stücke zerfällt, hat Irmscher einen stabilen Gitterrohrrahmen konstruiert. Die Fahrgastzelle wurde mit Aluminium beplankt; die Karosse selbst besteht aus Kunststoff.

Moderner +8

Das Design liegt irgendwo zwischen modernem Morgan +8, Lotus Seven und Art-Deco Voisin. Auch ein Schuss Wiessmann-Roadster schwingt mit. Sehr hip sind auch die roten Lederpolster mit abgesteppten Nähten. Die Gesamtproportionen sind klassisch. Lange Haube, kurzes Heck. Der Fahrer sitzt fast über der angetriebenen Hinterachse und genießt den Blick auf das Karbon-Cockpit mit eingelassenen Rundinstrumenten.

Offene und ehrlich

Beim Fliegengewicht des Inspiro reichen Reifen im Format 215/35 vorne und 235/35 hinten völlig aus. Für die Optik und den Sport sind die Pneus auf 19-Zoll-Felgen aufgezogen. Pure Technik gibt es beim Fahrwerk. Alle Räder sind einzeln aufgehängt. Hinten übernehmen Doppelquerlenker und ein Längslenker die Radführung. Alles nur zum angucken. Leider.

Technische Daten des Inspiro:Motor und Getriebe

Opel X30XE 24 V mit geregeltem Katalysator

Leistung

165 kW (225 PS) bei 5.600 U/min

vollsynchronisiertes 5-Gang-Getriebe

Chassis

Kunststoffbeschichteter Gitterrohrrahmen,

aluminiumbeplankte Fahrgastzelle,

Kunststoff-Karosserie

Gewichte und Fahrleistungen

Leergewicht: 780 kg,

zulässiges Gesamtgewicht: 980 kg,

Leistungsgewicht: 4,7 kg/kW,

Beschleunigung 0-100 km/h: 5,8 sec.,

Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h.

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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