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Mercedes B-Klasse: Nach dem A kommt das B

In Paris war sie noch eine Studie, in Genf wird das Serienmodell gezeigt. Die neue B-Klasse ist der Kompaktvan für alle die, die ein wenig mehr verlangen.

Die A-Klasse ist erwachsen geworden, verkündete Mercedes im letzten Jahr. Das stimmt, aber was tun, wenn der knappe Blechanzug immer noch zwickt? Einfache Antwort: Einfach eine Nummer größer kaufen und zwar die B-Klasse. Die Bezeichnung Mini-Van war den Wort-Ingenieuren bei Mercedes zu abgriffen. Für den edle Art des Fahrens unter dem Stern wurde der Begriff "Compact Sports Tourer" aus der Begriffs-Stanze geholt. Die Grundidee des Sandwich-Konzepts ist aus der A-Klasse bekannt. So wird eine hohe Sitzposition, eine vorbildliche Sicherheit und trotz kompakter Außenmaße das Raumangebot eines großen Kombis erreicht. Mit der B-Klasse und der bald folgenden gigantischen R-Klasse besetzen die Stuttgart erneut eine Marknische, die sie bislang vernachlässigt haben.

Mit 4.270 Millimeter Länge bleibt die B-Klasse im Bereich der Kompakten. In Sachen Variabilität will Mercedes neue Maßstäbe setzen, das Ladevolumen beginnt bei 544 Litern und lässt sich auf bis zu 2.245 Liter steigern. Der Ladeboden ist höhenverstellbar, die Rücksitzbank kann sowohl weggeklappt oder komplett ausgebaut werden, ebenso kann man den Beifahrersitz ausbauen. Die maximale Ladelänge beträgt stolze 2,95 Meter. Eine wahre Revolution ist die B-Klasse dabei nicht, eigentlich handelt es sich um die "exstended Version" der A-Klasse.

Zur Auswahl stehen sechs Vierzylinder mit einem Leistungsspektrum von 70 kW/ 95 PS bis 142 kW/ 193 PS. Das Topmodell B 200 TURBO beschleunigt in nur 7,6 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. An der Spitze des Diesel-Programms steht der B 200 CDI mit 103 kW/ 140 PS, der in 9,6 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und ein Spitzentempo von 200 km/h ermöglicht.

Zu den Schmankerl des Fahrwerks gehört die elektromechanische Servolenkung und eine neue, "sphärische Parabel-Hinterachse". Das ESP beinhaltet einen neuen Lenk-Assistenten "Steer Control". Anders als ein normales ESP stabilisiert dieses System den Wagen nicht allein durch Bremseingriffe, sondern durch eine "angepasste" Servo-Unterstützung der Lenkung.

Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.