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Online-Vertrieb: Amazon verkauft jetzt Fiats - ein Drittel billiger

Autokauf per Mausklick, das gibt es nun in Italien. Bei Amazon kann man ausgesuchte Modelle von Fiat mit einem Super-Rabatt kaufen.

Der Fiat 500 ist immer noch ein echter Hingucker

Der Fiat 500 ist immer noch ein echter Hingucker

In Italien gibt es drei Modelle von Fiat bei Amazon zu kaufen. Als erstes stehen die Kleinwagen Panda, 500 und der größeren 500L im Online Shop. Interessant wird er Kauf per Klick durch die Preise, die Modelle sind bis zu 33 Prozent billiger als der Listenpreis. "Die Zeit ist reif, um den Kunden eine neue, effizientere und transparentere Möglichkeit zum Autokauf zur Verfügung zu stellen", sagte der italienische Fiat-Chef Gianluca Italia. Man habe das Modell Panda gewählt, weil es in Italien besonders nachgefragt sei. Die schickeren Modelle 500 und 500 L sollen eine "abenteuerlustige" Zielgruppe ansprechen.

Kurze Lieferzeit bei Amazon

Gekauft wird per Klick, der Kunde soll dann zuerst von Amazon kontaktiert werden. Der Wagen wird anschließend über einen Händler innerhalb von 14 Tagen ausgeliefert. Tatsächlich ist Autokauf im Internet oder mit Hilfe des Internets nichts Neues. Im Gegenteil: Ohne das Internet zur Hilfe zu nehmen, kaufen wohl nur noch Senioren ein Auto. Neu ist allein der Schritt, den gewaltigen Vertriebskanal von Amazon zu nutzen.

Tatsächlich ist das Spannendste die versprochene minimale Lieferzeit. Sollte der Wagen in 14 Tagen beim Kunden sein, verabschiedet sich Fiat von dem Prinzip, individuell konfigurierte Autos nach Bestellung zu montieren. Die bei Amazon angebotenen Modelle sind bereits fertig, bevor sie jemand auf der Seite anklicken kann. Diese Produktionsweise bietet dem Hersteller große Kostenvorteile, die Kunden dürften den Verlust an individuellen Varianten aber nicht bei allen Modellen akzeptieren.

Fiat: Der Preis soll locken

Bei Fiat sind die Listenpreise ohnehin nur dazu da, möglichst hohe Rabatte ausweisen zu können. Insofern ist es für die Marke der natürliche Weg, den Online-Verkauf durch Kampfpreise anzukurbeln. Marken, die nicht mit 30 Prozent Nachlass kalkulieren wollen, müssen sich etwas anderes einfallen lassen. Aber auch Mercedes denkt darüber nach. "Gerade in Deutschland kaufen bislang noch nicht viele Leute online ein Auto, aber das wird kommen", sagte Daimlers Vertriebsvorstand Ola Källenius auf einer Fachtagung. Auch Mercedes werde einen eigenen Online-Vertrieb weiter ausbauen. 

So sensationell sich Fiats Amazon-Preise in Italien auch anhören, deutsche Kunden müssen nicht traurig sein. Online-Neuwagenvermittler in Deutschland bietet 31 Prozent Rabatt beim Kauf eines Fiat 500 L in allen denkbaren Varianten.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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