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Audi Prologue Avant: Schweizer Allerlei

Auf der Los Angeles Autoshow gab Audi mit dem Prologue erstmals einen Ausblick auf die neue Designlinie, die 2016 mit dem großen Triumvirat aus A8, A6 und A7 eingeführt wird. Am Genfer See gibt es mit dem Prologue Avant eine weitere Überbrückungsmusik zu bestaunen bis die Serienmodelle anrollen.

Der Audi Prologue Avant ist dabei ähnlich schmuck und schnittig aus der Feder von Marc Lichte gezeichnet wie sein kalifornischer Vorläufer, bietet jedoch mehr Variabilität und lässt die Audi-Anhänger zum wiederholten Male von einer Kombivariante des Audi A8 träumen, denn mit einer Länge von 5,11 Metern spielt der Prologue Avant deutlich oberhalb vom Oberklasseduo aus A6 und A7. Ebenso sehenswert wie innovativ zeigt sich die Ingolstädter Überbrückungsmusik im Innenraum. Die Instrumententafel setzt sich aus drei Touchdisplays zusammen. Außerdem können Fahrer und Mitfahrer über zwei OLED-Displays aus organischen Leuchtdioden digital miteinander kommunizieren. "Mit unserem Showcar für Genf übersetzen wir die Designsprache des Audi Prologue jetzt in eine neue, dynamisch gestreckte Form. Wir fusionieren sie mit einem Konzept von hoher Variabilität", sagt Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. Auf der Konsole des Mitteltunnels befindet sich ein Display für Schrifteingabe, Klimatisierung und Infotainment. Im Ruhezustand liegt das OLED-Display flach versenkt, beim Fahrzeugstart richtet es sich schräg auf. Das gebogene Display stellt einen konstanten ergonomischen Abstand zur Hand des Fahrers sicher, das Handgelenk ruht dabei entspannt auf dem Wählhebel der Achtstufen-Automatik.

Audi Prologue Avant: Schweizer Allerlei
Audi Prologue Avant Genfer Salon - Fans dürfen weiterhin von einem A8 Avant träumen

Audi Prologue Avant Genfer Salon - Fans dürfen weiterhin von einem A8 Avant träumen

Im Gegensatz zu seinem Coupévorläufer aus dem November beim Antrieb muss die Avant-Studie deutlich kürzer treten. Statt eines V8-Power-Triebwerks ist der Prologue Avant seriennah mit dem Plug-in-Hybridmodul des Audi Q7 E-tron quattro ausgerüstet. Der drei Liter große Commonrail-Diesel leistet zusammen mit dem Elektromodul 335 kW / 455 PS und 750 m maximales Drehmoment. Den Spurt 0 auf Tempo 100 schafft das Zukunftsmodell in 5,1 Sekunden. Die rein elektrische Reichweite des maximal 250 km/h schnellen Audi beträgt 54 Kilometer, wobei die 14,1-kWh-Lithium-Ionen-Batterie im Heck untergebracht ist. Das Akkupaket lässt sich induktiv über eine Bodenplatte laden. In dieser Platte sind eine Primärspule und ein Inverter (AC/AC-Wandler) integriert. Wenn die Spule aktiv ist, erzeugt sie ein magnetisches Wechselfeld. Auf Basis des aktuellen Technikstandes arbeitet Audi mit 3,6 kW Leistung wie an einer Steckdose mit maximal 16 Ampere Ladestrom. Dank Hybridtechnik reduziert sich der Normverbrauch des Plug-In-Diesels auf 1,6 Liter. Für Komfort und Fahrspaß sollen Luftfederung, Allradlenkung und Allradantrieb sorgen.

Press-Inform / pressinform
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