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Audi TT RS / TT RS Roadster: Gestraffte Gesichtszüge

Audi schärft die Gesichtszüge seiner sportlichen Doppelsitzer TT RS und TT RS Roadster nach. Der nächste Sommer kann kommen; der aufgeladene Fünfzylinder blubbert schon.

Audi TT RS Coupé 2019

Audi TT RS Coupé 2019

Die Ingolstädter überarbeiten die beiden Topmodelle der TT-Reihe, Audi TT RS und TT RS Roadster. Die optischen Veränderungen sind dabei durchaus erkennbar, aber alles andere als auffallend. Front und Heck wurden in Details neu gezeichnet und wirken somit noch markanter als zuvor. Neu ist der schwarz glänzende Wabengrill mit seinem mattschwarzen Rahmen. Größer als zuvor sind auch die Lufteinlässe an der Front, hinter denen sich hinter dem Wabengitter zusätzliche Wasserkühler befinden. Am Heck gibt es neben einer neu gestalteten Heckschürze mit vertikal angedeuteten Luftauslässen nunmehr auf Wunsch OLED-Rückleuchten und einen feststehenden Heckflügel. "Der neue TT RS ist in absoluter Bestform", sagt Michael-Julius Renz, Geschäftsführer von Audi Sport, "wie ein austrainierter Athlet zeigt er noch mehr, wie viel Kraft unter seiner muskulösen Außenhaut steckt."

Gestraffte Gesichtszüge
Audi TT RS Coupé 2019

Audi TT RS Coupé 2019

Technisch blieb nach der Überarbeitung alles beim Alten. Der aufgeladene Fünfzylinder mit 2,5 Litern Hubraum leistet unverändert 294 kW / 400 PS und ein maximales Drehmoment von 480 Nm ab 1.950 U/min. Damit beschleunigt der doppelsitzige Allradler in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und wird auf Wunsch bei 280 km/h abgeregelt. Oliver Hoffmann, technischer Geschäftsführer von Audi Sport: "Für die herausragende Performance sorgen das niedrige Gewicht, das maximal sportlich abgestimmte Fahrwerk und unser preisgekrönter Fünfzylinder. Bereits zum neunten Mal in Folge haben wir mit dem 2.5 TFSI-Motor den begehrten "International Engine of the Year Award" gewonnen."

Während die besonders sportlich abgestimmte Progressivlenkung serienmäßig an Bord ist, hat der TT-RS-Interessent unter anderem die Wahl zwischen 19 oder 20 Zoll großen Rädern. Die Bremssättel sind serienmäßig schwarz lackiert, optional in Rot. Auf Wunsch ist das Sportfahrwerk mit adaptiven Dämpfern in der Magnetic-Ride-Technologie verfügbar. Nach wie vor ist die Instrumentierung des Audi TT RS allein auf den Fahrer zugeschnitten. Ein zentrales Display in der Mitte der Armaturentafel für Navigation, Soundsystem oder weitere Einstellungen fehlt auch weiterhin. Selbst das Navigationssystem mit Freitextsuche und natürlicher Sprachsteuerung oder WLAN-Hotspot gehören bei dem Topmodell nicht zur Serienausstattung. Wenn der Fünfzylinderklang akustisch einmal nicht ausreichend begeistern sollte, hilft das Bang & Olufsen Soundsystem mit einer Leistung von 680 Watt. Der überarbeitete Audi TT RS ist ab sofort bestellbar und steht als Coupé und Roadster ab dem Frühjahr bei den Händlern. Der Preis für das Coupé liegt bei 67.700 Euro; der Roadster startet bei 70.500 Euro.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.