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BMW 4er Coupé: Zahlenspiel

BMW rückt Coupé- und Cabrioversionen der erfolgreichen Dreier-Reihe nicht nur bei der Nomenklatur eine halbe Klasse nach oben. Den Anfang macht das 4er Coupé.

Die bayrischen Coupémodelle 6er und 8er haben es vorgemacht. BMW will nun auch sein Mittelklasse-Coupé eigenständiger als bisher in der breiten Modellpalette unterbringen. So wurde aus dem sportlich-eleganten Doppelpack aus 3er Coupé und 3er Cabriolet die neue 4er-Reihe, die sich mehr als bisher von den viertürigen 3er-Versionen abgrenzen soll. Gestartet wird in diesem Herbst mit dem 4er Coupé, gefolgt vom 4er Cabrio, das Anfang 2014 auf den Markt kommt. Nach Vorbild des großen 6er wird es auch bei der neu erschaffenen 4er Reihe eine Gran-Coupé-Version mit vier Türen und Coupédesign geben.

Optisch präsentiert sich das Topmodell BMW 435i Coupé eigenständiger als der ebenso sehenswerte wie dynamische 3er-Coupé-Vorgänger. Der Neuling ist gegenüber dem BMW 3er Coupé in Breite und Radstand sichtbar gewachsen, wodurch die Silhouette flacher verläuft. Das markante Gesicht mit charakteristischen Designmerkmalen wie der Doppelniere, Doppelrundscheinwerfern sowie großem Lufteinlass in der Frontschürze zeigt bewusst die Verwandtschaft zur 3er Familie. Nach den größeren BMW-Modellen werden beim 4er nunmehr auch LED-Scheinwerfer in der Mittelklasse eingeführt. Wenig stimmig wirken wie sogenannten Air Breather hinter den vorderen Radläufen, die den Luftwiderstand im Bereich der Radhäuser reduzieren sollen. Gelungen: das flache und bullige Heck.

Der Innenraum des BMW 4er Coupé zeigt sich im Vergleich zum 3er weitgehend unverändert. Allein die Fondsitze sind stärker ausgeformt, was das Coupé als Viersitzer erscheinen lässt. Neben der Basisausstattung sind drei Ausstattungskombinationen und ein M Sportpaket erhältlich. Im kommenden Jahr wird das Motoren- und Ausstattungsportfolio von einem neuen Topmodell, dem rund 450 PS starken BMW M4 mit einem aufgeladenen Sechszylinder ergänzt. Zur Markteinführung des 4ers stehen ein Reihen-Sechszylinder-Benziner für das BMW 435i Coupé, ein Vierzylinder-Benziner für das BMW 428i Coupé und ein Vierzylinder-Diesel für das BMW 420d Coupé zur Auswahl. Alle Motoren arbeiten mit aktueller BMW TwinPower Turbo Technologie und decken einen Leistungsbereich von 135 kW/184 PS bis 225 kW/306 PS ab. Wahlweise gibt es eine Sechsgang-Handschaltung oder eine Achtstufenautomatik. Zudem kann sich der Kunde frei zwischen dem serienmäßigen Hinterradantrieb und den Allradvarianten xDrive entscheiden.

Marktstart für die neue 4er-Reihe wird der 5. Oktober sein. Bereits im November folgen die nächsten Varianten BMW 420i, 430d und 435d. Die Preise beginnen beim 420i bei 35.750 Euro; ein Plus von rund 1.600 Euro zum ausgelaufenen 320i Coupé, das bei 34.100 Euro startete. Der kleine Diesel BMW 420d kostet mindestens 39.200 Euro; 1.800 Euro mehr als das 320d Coupé des Vorgängers E92.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.