HOME

Ford Atlas Concept: Der Alleskönner

Ford zeigt mit der Konzeptstudie des Atlas auf der Detroit Motorshow, dass Pick Ups zeitgemäßer denn je sein können.

Der Ford Atlas Concept ist einer der Stars auf der Detroit Motorshow. Schade nur, dass viele das kaum mitbekommen haben. Denn während die meisten großen Messeneuheiten am ersten Tag der North American International Autoshow präsentiert wurden, rückte Platzhirsch Ford ins zweite Glied und zeigte seine Neuheiten erst am zweiten Tag. Dabei hätte der Ford Atlas einen großen Auftritt in der ersten Reihe verdient gehabt.

Denn der langjährige Bestseller in der US-Zulassungsstatistik will sich in der nächsten Generation selbst neu erfinden. Gründe genug sind dafür vorhanden. Denn erst jüngst hat der Konkurrent RAM 1500 sich den begehrten Titel des Truck of the Year 2013 einheimst. "Für die Marke RAM Trucks ist das einer der stolzesten Momente in der Geschichte", hält sich Fred Diaz, Präsident von RAM nicht zurück, "jeder Pick-Up-Hersteller will diese Auszeichnung gewinnen." Der aktuelle RAM setzt ebenfalls auf mehr Komfort im Innern, große Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten auf der Ladefläche und effiziente Triebwerke mit viel Leistung und weniger Verbrauch. So hielt zuletzt eine neue Achtgang-Automatik und eine Start-Stopp-Funktion Einzug in die RAM-Modelle. "Kein anderer Pick Up dieser Liga schafft 25 Meilen mit einer Gallone (3,8 Liter) Kraftstoff. Dazu gibt es Torque-Flite-Achtgang-Automatik, kraftvolle HEMI-Triebwerke und Luftfederung", so Diaz weiter.

Und auch General Motors lässt seine begehrten Trucks Chevrolet Silverado und GMC Sierra in neuem Glanz erstrahlen. Sparsamere Motoren mit sechs und acht Zylindern sowie Zylinderabschaltung sollen die Kauflust auf Pick Ups erhalten. "Wir sind überzeugt, dass wir mit Chevrolet Silverado und GMC Sierra die besten Pick Ups auf dem Markt haben", so Mary Barra, verantwortlich für die Entwicklungen bei GM.

Doch Platzhirsch ist und bleibt der Ford F-150. Einmal mehr mit der Vorstellung der Konzeptstudie des Altas. "Der Ford Atlas Concept zeigt uns einen Ausblick auf den Innovationen, die die Kunden in den nächsten Jahren von einem Pick Up erwarten", so Raj Nair, bei Ford verantwortlich für die globale Produktentwicklung, "nach 36 Jahren an der Spitze der Pick-Up-Zulassungsstatistik wollen wir hier auch weiterhin Maßstäbe setzen und die Schlagzahl vorgeben." In Sachen Außendesign orientiert sich der Atlas stark am aktuellen F-150-Modell. Es gibt jedoch praktische Lösungen auf der Ladefläche, eine integrierte Box, eine vielfach einsetzbare Ladeklappe, um schwere Gegenstände nach oben zu wuchten, 360-Grad-Kameras und ein Programm für das leichte Ankoppeln mit dem Hänger. Zudem gibt es LED-Scheinwerfer rundum und effizientere Ecoboost-Turbomotoren mit Details wie aktiven Lüftungsklappen und Start-Stopp-Automatik. So soll der Kraftstoffverbrauch um weitere 15 bis 20 Prozent sinken. Im Innenraum geht der Ford F-150 mit klimatisierten Komfortsitzen, großen Bildschirmen und einer verbesserten Geräuschdämmung weiter in Richtung Limousine.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.