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Drama um Jauch-Gewinnerin: Fridi Millers "Merkel muss weg"-Porsche wird zwangsversteigert

Bei Jauch eroberte Fridi Miller alle Herzen, aber dann drehte sie durch. Sie führt unzählige Prozesse, und ihren Porsche beklebte sie mit Anti-Merkel-Aufklebern. Nun wird der Boxster vom Gerichtsvollzieher versteigert.

Fridi Miller kennt keine Grenzen und hat sich zur Querulantin entwickelt.

Fridi Miller kennt keine Grenzen und hat sich zur Querulantin entwickelt.

Berühmt wurde Fridi Miller bei Günther Jauch. Millionen freuten sich mit ihr über 32.000 Euro. Als ihr herzloser Chef sie wegen des Gewinns kündigen wollte, musste man sie einfach mögen. Aber Fridi ist nicht nur die sympathische Gewinnerin, sie hat auch noch eine andere Seite und die ist ziemlich durchgeknallt.

Dass die Blondine einen Privatkrieg gegen die Bundeskanzlerin führt, gehört noch zu ihren harmloseren Marotten. Aber als sie ihren Mini und ihren Porsche Boxster komplett mit "Merkel muss weg"-Aufklebern zupappte und daneben im hautengen Schwarz-Rot-Gold-Kleidchen posierte, wurden die Bilder bundesweit geteilt.

Und ausgerechnet der Anti-Merkel-Porsche soll ihr nun genommen werden. Schon am Freitag geht er unter den Hammer im Rahmen einer Zwangsversteigerung. Das Mindestgebot beträgt nur 6500 Euro. Für Fridi Miller steckt hinter der Versteigerung natürlich eine neuerliche Verschwörung der Staatsgewalt.

Fridi Millers Prozesslawine

Tatsächlich wurde der Wagen aber wohl wegen Unterhaltsschulden gepfändet und nicht weil die Kanzlerin auf Rache sinnt. Denn Fridi Müller streitet nicht nur mit dem Vater ihrer Tochter herum, sondern praktisch mit dem Rest der Welt. Sie soll weit über 100 Strafanzeigen gestellt haben. Häufig im Zusammenhang mit dem Sorgerechtsstreit um ihre Tochter, aber nicht nur. Dazu gibt es Klagen gegen Krankenkassen und Prozesse im Zusammenhang mit ihrem Lieblingsfeind, dem Sindelfinger Oberbürgermeister Bernd Vöhringer, den sie bei jeder Gelegenheit wüst beschimpfen soll.

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In der Unterhaltssache seien natürlich weder Pfändung noch Versteigerung gerechtfertigt, sagt Fridi auf Youtube und verweist auf ihrem Facebook-Account auf angeblich bezahlte Rechnungen. "Ich denke, wenn ihr in meinen Album schaut, wisst ihr was Sache ist, ich habe die ZAHLUNGSNACHWEISE, dass ich den KINDESUNTERHALT für Milli bezahlt habe, mehrfach nachgewiesen. Auch dort ist die Anwaltskanzlei K******* schon für ihre GESETZESWIDRIGEN Spielchen bekannt!"

Zahlung nur in bar

Von dem Proteststurm wird sich der Gerichtsvollzieher kaum beeindrucken lassen. Der Porsche wird versteigert, es sei denn Fridi Miller bezahlt in letzter Sekunde. Bei ihrem Naturell ist das kaum zu erwarten. Wer will, kann also versuchen, ein Schnäppchen zu machen. 6500 Euro Anfangsgebot sind kein Preis für den prominenten Porsche Boxster mit Baujahr 2004. Falls der neue Besitzer ein besseres Verhältnis zur Kanzlerin hat, lassen sich die "Merkel muss weg"-Aufkleber leicht wieder entfernen. Zur Versteigerung muss aber Bargeld mitgebracht werden. Gezahlt wird sofort und bar. 

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