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Drama um Jauch-Gewinnerin: Gnadenfrist für den Merkel-Muss-Weg-Porsche von Fridi Miller

Fridi Miller kann erst mal aufatmen: Ihr heißgeliebter Anti-Merkel-Boxster kam nicht – wie befürchtet – unter den Hammer. Nun will sie den Porsche zurückerobern und danach ihre Erzfeindin Merkel als Kanzlerin ablösen.

Hier zeigt sich Fridi noch siegessicher.

Hier zeigt sich Fridi noch siegessicher.

Puuh gerade noch mal gut gegangen. Deutschlands berühmtester Porsche Boxster hat noch keinen neuen Besitzer. Es ist allerdings nur eine Gnadenfrist für den mit Merkel-Muss-Weg-Aufklebern zugepappten Porsche. Vor der Versteigerung wird ein neues Wertgutachten angefertigt. Im Prinzip könnte Fridi Miller ihren Porsche noch retten, wenn sie ausstehende Forderungen bezahlt. Das ist aber nicht so leicht, denn angeblich lebt sie von 180 Euro Arbeitslosengeld im Monat.

Die Republik liebte Fridi Miller

Wie konnte es nur so weit kommen mit der Jauchgewinnerin? Ihr muss man zugestehen, dass sie keine Million bei der Show, mit der sie bekannt wurde, abgeräumt hatte. Fridi ging mit 32.000 Euro nach Hause. Berühmt wurde sie nicht, weil sie die cleverste Kandidatin der Sendung war, sondern weil ihr fieser Chef sie nach dem Gewinn per SMS rauswerfen wollte. Seine Begründung für den Rauswurf: Mit dem Gewinn sei Fridi ja nicht mehr auf ein Gehalt angewiesen. Damals solidarisierte sich ganz Deutschland mit ihr. In ihrer Heimatregion mauserte sich die nette Gewinnerin allerdings zur Dauer-Querulantin. Im Netz verbreitet sie skurrile Verschwörungstheorien, die Justiz in ihrer Region hält sich mit einem Feuerwerk an Anzeigen auf Trab.

Fridi Miller kennt keine Grenzen und hat sich zur Querulantin entwickelt.

Fridi Miller kennt keine Grenzen und hat sich zur Querulantin entwickelt.


Weltverschwörung gegen Fridi Miller

Auch dass der Porsche wegen ausstehender Unterhaltszahlungen gepfändet wurde, sei ein Intrige ihrer Erzfeinde, ein "Plan der Psycho-Sekte", so Fridi auf Facebook . Focus Online sprach vor der geplanten Versteigerung mit der Frau. Richtig durchgestiegen durch den Dschungel von Fridis Weltbild sind die Kollegen aber auch nicht. Es bleibt konfus. Motto: Alle haben sich gegen mich verschworen. "Focus Online" fasst das so zusammen: "Ein Auszug aus Millers Liste, wer sich alles gegen sie verbündet haben soll: eine Anwaltskanzlei, das Jugendamt, das Familiengericht, Verfahrensbeistände, ein Oberbürgermeister, ein Landrat, die Zeugen Jehovas, ein Richter beim Bundesverfassungsgericht, einer vom Bundesgerichtshof und vor allem Scientology."

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Zersetzungskampagne gegen sie

Diese finstere Gruppe wolle sie "kaputt machen"- davon ist Miller überzeugt. Zuerst habe man ihr ihre Tochter rauben wollen und jetzt eben den Porsche. Aber Fridi schlägt zurück, mit weit über hundert Strafanzeigen und einer Unzahl von Schreiben und Eingaben. Der Porsche wurde am Freitag nicht versteigert, aber es wird ein neuer Termin anberaumt. Und das ist Fridis Chance: "Ich werde mir den Porsche zurück ersteigern", sagt sie. Fragt sich nur, wovon. Das Geld aus der Show ist längst ausgegeben, und von 180 Euro im Monat kann sie sich auch zur Zeit günstiger Benzinpreise eigentlich nicht mal eine Tankfüllung leisten.

Erst der Porsche, dann das Bundeskanzleramt

Steht erst mal der Anti-Merkel-Porsche wieder auf dem Hof, will Fridi richtig durchstarten. Dann ist Mutti-Merkel fällig, Fridi will die Bundeskanzlerin ablösen, sagte sie "Focus Online". Oder doch zumindest Bundespräsidentin werden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.