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Mercedes AMG G 63: Dampfhammer

Auf der Detroit Motorshow feierte die Mercedes G-Klasse vor wenigen Wochen ihre Weltpremiere. Die Dieselversionen lassen noch etwas auf sich warten, doch die Schwaben legen schneller denn je die potente AMG-Version nach.

Mercedes AMG G 63 - 240 km/h schnell

Mercedes AMG G 63 - 240 km/h schnell

Die Mercedes-Verantwortlichen kennen ihre Kunden ganz genau. Kein Mercedes hat einen größeren AMG-Anteil als die urwüchsige G-Klasse. Das dürfte sich beim neuen Modell kaum ändern. Daher kommt der AMG-G nach seiner Weltpremiere auf dem 88. Genfer Salon in zwei Wochen bereits im Juni auf den Markt. Doch statt der bisherigen zwei AMG-Modelle G 63 und G 65 wird die kommende G-Klasse bis auf weiteres nur als eine AMG-Variante auf en Markt kommen. Der Zwölfzylinder, zuletzt im G 65 und der limitierten Version des G Maybach Landaulet verbaut, ist erst einmal gestrichen.

Dampfhammer
Mercedes AMG G 63 - 240 km/h schnell

Mercedes AMG G 63 - 240 km/h schnell

Der neue Mercedes AMG G 63 wird von vom bekannten Vierliter-V8-Doppelturbo angetrieben, der 430 kW / 585 PS leistet. Neu ist der heckbetonte Allradantrieb mit einer Kraftverteilung von 40:60, das mit Dreingaben wie drei Differenzialsperren, Neungang-Automatikgetriebe, Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung vorn sowie die adaptive Verstelldämpfung ergänzt wird. Optisch unterscheidet sich der stärkste aller Gs durch eine geänderte Kühlerverkleidung, Radlaufverbreiterungen, Sidepipes und bis zu 22 Zoll großen Rädern von den schwächeren Brüdern. Serienmäßig hat das sportlichste aller G-Modelle eine adaptive Verstelldämpfung. Das vollautomatische System passt die Dämpfung an jedem Rad kontinuierlich dem momentanen Bedarf an. Dadurch werden die Fahrsicherheit und der Abrollkomfort verbessert. Die Abstimmung der Dämpfung wird für jedes Rad einzeln geregelt und ist abhängig von der Fahrweise, der Straßenbeschaffenheit und der gewählten Fahrwerksstufen. So lässt sich auf Basis zahlreicher Informationen wie Beschleunigung oder Fahrgeschwindigkeit stets der optimale Betriebspunkt wählen.

"Der neue AMG G 63 bringt Driving Performance in ungeahnter Form in das Segment der reinen Geländewagen. Mit dem 4,0-Liter-V8-Biturbo sowie der erreichten Fahrdynamik, der Agilität und in Kombination mit den Offroad-Eigenschaften hat das Fahrzeug technisch eine neue Dimension erreicht", so AMG-Chef Tobias Moers, "dies gilt für die gesamte G-Baureihe, für deren Fahrwerks- und Chassisentwicklung sowie V8-Kompetenz Mercedes-AMG verantwortlich zeichnet." Der von verschiedenen AMG-Modellen bekannte Vierliter-V8 löst nun auch im G 63 den bisherigen 5,5-Liter-V8-Biturbomotor ab. Er leistet hier 585 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 850 Nm bereit, das über ein Drehzahlband von 2.500 bis 3.500/min zur Verfügung steht. Aus dem Stand spurtet der 2,3 Tonnen schwere Geländewagen in 4,5 Sekunden auf Tempo 100. Der dynamische Vortrieb reicht bis zur abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h, mit AMG Drivers Package bis 240 km/h. der Normverbrauch liegt bei 13,2 Litern Super.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.