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Mercedes C-Klasse 2014: Die geschrumpfte S-Klasse

Die neue C-Klasse sieht der S-Klasse zum Verwechseln ähnlich - ist aber zwei Klassen kleiner. Mit dem Hoffnungsträger will Mercedes den BMW 3er vom Mittelklasse-Thron stoßen.

Mit der neuen S-Klasse als Image- und Technologieträger hat Mercedes wieder in die Erfolgsspur gefunden. Aber um viele Autos zu verkaufen, braucht man den Erfolg im Mittelklassesegment. Die neue C-Klasse orientiert sich an dem voluminösen Aushängeschild aus dem Luxussegment. Sie wird einer der Stars auf der Detroit Autoshow sein, die Mitte Januar in good old Motortown erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Unendliche Ausrüstungsvarianten

Die Bandbreite der Ausstattungsvarianten sucht nicht nur in dieser Klasse ihresgleichen. Der neue Bestseller im schwäbischen Produktportfolio soll mit technischen Finessen wie Sportlenkung oder Luftfederung das Fahren in einer neuen Dimension ermöglichen.

Die Anzahl der Assistenzsysteme soll dabei ebenso Maßstäbe setzen wie Fahrwerk, Federungs- und Abrollkomfort. "Die neue C-Klasse setzt konsequent den Anspruch von Mercedes-Benz um: Das Beste oder nichts", verspricht der neue Vertriebsvorstand Ola Källenius vollmundig. Die C-Klasse hat im Vergleich zur Vorgänger-Generation rund 100 Kilogramm verloren.

Auto mit zwei Gesichtern

Bei acht Zentimetern mehr Radstand (2,84 Meter gegenüber dem Vorgänger wuchs die Fahrzeuglänge um fast zehn Zentimeter auf 4,69 Meter. Der resultierende Raumgewinn kommt vor allem den Fondpassagieren und dem 480 Liter großen Laderaum zugute. Wie der Vorgänger ist auch die neue C-Klasse mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zu bekommen: sportlich mit Zentralstern oder dem klassischen Kühlergrill mit Stern auf der Motorhaube. Anders als bei der größeren E-Klasse konnte sich Mercedes nicht durchgängig zu LED-Scheinwerfer durchringen. Neben den serienmäßigen H7-Scheinwerfern sind zwei energiesparende LED- Varianten zu haben. Immerhin: Die Rücklichter sind bei allen Scheinwerferversionen in LED- Technik ausgeführt.

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Überraschend kleine Motorenpalette

Ebenso wie das Äußere nimmt auch das Interieur der C-Klasse deutlich Anleihen bei der S-Klasse. Neben den Runddüsen und den Bedienelementen als Schalterleiste in der Mittelkonsole bleibt der aufgesetzte Multifunktionsbildschirm auf dem Cockpit jedoch Geschmacksache. Komplett neu für Mercedes sind das optionale Head-Uup-Display und das Touchpad mit Controller zur einfachen Bedienung zahlreicher Funktionen.

Das Motorenangebot ist zunächst dünn. So sind nur zwei Vierzylinder-Benziner mit 156 und 184 PS sowie ein Diesel mit 170 PS verfügbar. Ihr Verbrauch liegt zwischen 4,0 und 5,3 Litern. Es folgen zwei 1,6 Liter große Diesel mit 115 und 136 PS sowie eine leistungsstärkere 2,2-Liter-Version mit 204 PS. Außerdem werden später sechs Benzinmotoren mit 156 bis 333 PS zur Verfügung stehen.

Ebenso wie bei den Hauptkonkurrenten BMW 3er und Audi A4 wird die neue C-Klasse über verschiedene Fahrmodi (Komfort, Eco, Sport und Sport+) verfügen. Optional gibt es erstmals in dieser Klasse eine Luftfederung für noch mehr Komfort. Zum Start ist die Mercedes C-Klasse in den Motorvarianten C 180 ab 33.558 Euro, C 200 ab 36.414 sowie C 220 Bluetec ab 38.675 Euro erhältlich. Weitere Motor- und Getriebevarianten folgen ebenso wie Coupé, T-Modell und eine AMG-Version mit bärenstarker V8-Power.

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