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Top City Classic Rally China: Der Anfang ist gemacht

Mit der Etablierung einer neuen Klassik-Rallye wollen deutsche Autohersteller bei den Chinesen das Markenimage schärfen. Dass es bei der Premiere der Top City Classic Rally China an vielen Ecken noch haperte, spielte angesichts der spektakulären Streckenführung kaum eine Rolle.

China; ein Land mit mehr als einer Milliarde Einwohnern, sagenhaften Landschaften und einer berühmten großen Mauer. Ein Land mit derart vielen Einwohnern und noch mehr Platz zieht Unternehmen aus aller Welt an. Das gilt in den vergangenen Jahren vor allem für die Automobilindustrie - bei jährlich 17 Millionen Neuwagenzulassungen kein Wunder. Über 3,5 Millionen gehen davon mittlerweile auf das Konto der Volkswagengruppe. Fast jedes von ihnen zweite produzierte Fahrzeug wird auf Chinas Straßen zum Einsatz kommen. Damit diese Zahl weiter steigt, muss das Vertrauen der potenziellen Kunden gewonnen werden, sprich: Sie müssen verstehen, dass, wenn sie ein deutsches Auto kaufen, sie dieses auch lange fahren können. Was bietet sich da besser an, als mit einer Oldtimerrallye auf Werbetour zu gehen. Hunderttausende Schaulustige kommen auf Tuchfühlung mit historischen Produkten - das schafft Eindruck und bleibt im Gedächtnis. Die chinesische Kopie der in Österreich stattfindenden Alpenrallye Silvretta Klassik hat Potenzial.

Nach der problemlosen Einreise - ein gültiges Visum vorausgesetzt - findet der erste Kontakt mit der allesüberwachenden Staatsgewalt beim Antrag auf einen vorläufigen Führerschein statt. Ein Polizeioberer reiste am Morgen 200 Kilometer aus seiner Provinz an, um mit seinem geschulten Blick und einer kurzen Übersicht über die Unfallstatistik von 2007, in der 500.000 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr ließen, sein Okay zu erteilen. Der erste polizeilich-politische Schuss vor den Bug des Veranstalters ließ auch nicht lange auf sich warten. Nachdem die Internetaktivitäten während der rund vier Kilometer langen Parade am Tag vor dem eigentlichen Start und die Videoauswertung der Verkehrsüberwachungskameras von der Pekinger Polizei untersucht wurden, legte diese kurzerhand aber unmissverständlich fest, dass der Startpunkt und mit ihr alle 26 Teilnehmerfahrzeuge vor die Tore der Millionenstadt verlegt werden müssen. Alles innerhalb von zwölf Stunden versteht sich.

Dem illustren Teilnehmerfeld machte dies fast gar nichts. Wer 3.000 Euro Startgebühr für eine Rallye im eigenen Auto in Fernost zahlen kann, sieht vieles im Leben gelassener. Aber auch geladene Gäste wie Rennfahrerlegende Jacky Ickx oder Christian Geistdörfer nahmen es gelassen hin - es fehlte schließlich eine Alternative. Und so fand der Start zur ersten Top City Classic Rally China nahe den Ming Gräbern und nicht im versmogten Peking statt. Als Vorabfahrzeug und somit außer Konkurrenz ging kein Oldtimer, aber mit dem Bugatti Veyron eines der teuersten Fahrzeuge der Welt an den Start. Das älteste Fahrzeug im Starterfeld ging mit der Startnummer zwei ins Rennen. Der Skoda Laurin und Klement 300 von 1923 sorgte aber nicht nur durch sein Vorkriegsäußeres, sondern vielmehr durch seine spektakuläre Soundkulisse für große Augen. Kaum jemand, der Smartphone und Kamera nicht in den Himmel reckte. Nur selten bekommen sie einen Motorenklang zu Ohren, der den ihrer rußrausrotzenden und stinkenden Transporter übertönt.

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Mit insgesamt sechs Modellen war der VW Käfer das meistvertretende Modell. Was nicht heißt, dass von ihm die meisten Fotos geschossen wurden. Denn den Publikumspreis für den am häufigsten fotografierten und am stärksten im chinesischen Internet geposteten Teilnehmer ging an einen roten Porsche 911 SC Targa aus dem Jahr 1981. Insgesamt wurden allein an den beiden Veranstaltungstagen fast eine Million Bilder ins Netz gestellt. Das entspricht einem Schnitt von rund 40.000 Bildern pro Fahrzeug. Auf einigen Bildern werden im Hintergrund gerade erst fertiggestellte oder sich noch im Bau befindliche Hochhäuser auftauchen. Denn das Skihotel, in dem die Teilnehmer während der Rallye nächtigten, befindet sich im Außenbezirk von Zhangjiakou, der Bewerberstadt für die Winterolympiade 2022.

Allemal erwähnenswert, dass auf der rund 1.000 Kilometer langen Veranstaltungs-Premiere nur ein kleiner, unverschuldeter Unfall zu beklagen war. Und das, obwohl auf über der Hälfte der Gesamtstrecke, das Tempolimit unter Aufsicht hunderter Polizisten, die an jeder noch so kleinen Zufahrtstraße den einmündenden Verkehr aufhielten, bisweilen nennenswert übertroffen wurde. Was nicht heißt, dass die Straßen nicht mit kohlbeladenen Pferdefuhrwerken, anderen Autos und streunenden Hunden geteilt werden musste. Unter dem tosenden Applaus und den noch lauteren Lautsprecherdurchsagen rollten am Ende des zweiten Tages alle Teilnehmer in der Fünfmillionen-Metropole Zhangjiakou zum obligatorischen Fototermin. Wer am Ende bei der ersten Top City Classic Rally China die wenigsten Strafsekunden bei den Lichtschranken-Prüfungen auf dem Konto hatte und den Gesamtsieg nach Hause gefahren hat, ist im chinesisch-deutschen Organisationschaos letzten Endes unklar geblieben. Angesichts der organisatorischen Pionierarbeit darf das in diesem Jahr noch völlig egal sein.

Press-Inform / pressinform
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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