HOME

Bizarrer Unfall: Wie landete dieser Chinese auf dem Dach?

Das rummste gewaltig. In Qingdao landete ein Wagen auf diesem Hausdach. Der Fahrer soll beim Wenden tüchtig Gas gegeben haben.

Des Rätsels Lösung: Der Wagen kam von einer höher gelegenen Straße.

Des Rätsels Lösung: Der Wagen kam von einer höher gelegenen Straße.

Qingdao ist die Stadt in China, die in Teilen richtig Deutsch aussieht. In der Schwächephase des chinesischen Reiches gehörte sie zu dem deutschen Protektorat, einem Gebiet, welches das deutsche Kaiserreich aus China heraustrennte. Dort kam es dieser Tage zu einem absurd anmutenden Unfall: Eine große Limousine landete auf dem Dach eines alten Hauses.

Idealer Ort für die Landung. Der Wagen landetet an der Verbindungen mehrerer Mauern

Idealer Ort für die Landung. Der Wagen landetet an der Verbindungen mehrerer Mauern

Zuerst kann man sich den Hergang gar nicht erklären. Schließlich wird niemand den Wagen aus einem Hubschrauber abgeworfen haben. Die totale Bildeinstellung klärt das Rätsel dann auf: Das Haus liegt an einem steil abfallenden Hang. Oberhalb des Daches befindet sich eine weitere Straße. An ihrem Ende soll der Fahrer versucht haben zu wenden. Dabei verwechselte er offenbar das Brems- mit dem Gaspedal. Als er mit voller Kraft zutrat, um den Wagen am Rand der Gasse zu stoppen, setzte seine Limousine zu einem "Großen Sprung nach vorn" an. Und genauso wie bei Maos gleichnamiger Polit-Kampagne "Großer Sprung nach vorn" (Pinyin dà yuè jìn) in den 60er Jahren führt das zu einer gewaltigen Bruchlandung.

Die Mauer hat einen Riss abbekommen.

Die Mauer hat einen Riss abbekommen.

Der Wagen durchbrach die Begrenzung der oben liegenden Kehre, flog durch die Luft und landete auf dem Dach. Relativ sanft. Denn wundersamerweise hielt sich der Schaden in Grenzen. Die Insassen sollen vollkommen unverletzt aus dem Auto geborgen worden sein. Auch im Haus darunter gab es keine Verletzten. Außer ein paar kaputten Ziegeln und Dachsparren scheint wenig passiert zu sein. Das ist ein kleines Wunder, denn die große Limousine wiegt sicherlich über 1,5 Tonnen. Offenbar ist der Dachstuhl des alten Hauses stabiler und elastischer, als er aussieht. Jetzt muss nur noch ein Truck mit Ladekran den Berg hinaufkommen, um das gestrandete Fahrzeug zu bergen.

LKW schleift Motorradfahrer zehn Meter weit mit

Kra
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.