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Autoindustrie: GM-Boss ist "froh, dass wir Opel haben"

Früher ein Problemfall, jetzt eine Vorzeigetochter: Opel beglückt seine Mutter, den US-Autobauer General Motors. "Wenn wir die Konzernmarke Opel nicht hätten", sagte General-Motors-Boss Rick Wagoner dem stern, "dann müsste man sie erfinden."

Der Topmanager steht derzeit unter großem Druck, weil der angeschlagene US-Autoriese auf einem gefährlichen Schleuderkurs ist und kein Geld verdient. Aktuell verliert GM bei jedem verkauften Wagen sogar 2000 Dollar und hat obendrein um staatliche Milliardenhilfe angefragt.

Im stern betonte Wagoner, dass man froh sei, Opel im Konzern zu haben. "Der Beitrag von Opel ist wichtiger denn je, wegen der Kompetenz in den Klein- und Mittelklassesegmenten, die derzeit dramatisch wachsen." Der amerikanische Konsument achte inzwischen ähnlich stark auf den Verbrauch, wie Europäer das schon lange täten. Danben hob Wagoner die Entwicklungskompetenz hervor, die der Konzern mit Opel in Deutschland habe.

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