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Autopannen: Der Fluch der leeren Batterie

Entladene oder defekte Batterien sind im vergangenen Jahr die Pannenursache Nummer eins auf deutschen Straßen gewesen. Das geht aus der jüngsten ADAC-Statistik hervor. Die meisten Notrufe gingen am 29. Dezember ein - hier sorgten eisige Temperaturen für jede Menge Arbeit.

Ein Problem mit der Autobatterie war im vergangenen Jahr die häufigste Pannenursache auf deutschen Straßen. Bundesweit zählten die ADAC-Pannenhelfer 2008 insgesamt rund 3,7 Millionen Einsätze, wie der Verkehrsclub am Dienstag mitteilte. In mehr als 35 Prozent der Fälle kamen die Autofahrer wegen einer entladenen oder defekten Batterie nicht vom Fleck. Damit zählte der ADAC rund 10.000 Batteriepannen mehr als 2007.

Neben rund 870.000 Batteriepannen registrierte die Straßenwacht Reifenschäden als zweithäufigste Pannenursache. Hier gingen 2008 rund 126.000 Notrufe ein. Dritthäufigster Grund für liegengebliebene Fahrzeuge waren mit 89.000 Fällen defekte Generatoren.

Wie die ADAC-Statistik zeigt, waren die Autofahrer im vergangenen Jahr umsichtiger. So ging die Zahl der Einsätze wegen leerer Tanks um rund 1700 auf etwa 36.700 zurück. Und während sich 2007 noch rund 110.000 Fahrer selbst ausgesperrt hatten, waren es im vergangenen Jahr nur etwa 106.000.

Unterm Strich verzeichnete die Straßenwacht im vergangenen Jahr aber rund 90.000 Pannenhilfe-Einsätze weniger als 2007 (minus 2,4 Prozent). Im Schnitt mussten die Helfer täglich 10.157 Mal ausrücken. In rund 84 Prozent aller Fälle konnten die liegengebliebenen Autos wieder flottgemacht werden.

Den arbeitsreichsten Tag des vergangenen Jahres erlebten die Pannenhelfer am 29. Dezember mit etwa 15 Notrufen pro Minute. An dem eisigen Wintertag mussten sie 21.576 Fahrzeuge wieder in Gang bringen.

AP / AP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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