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Tesco-Parkplatz in London: "Fett und hässlich zu sein, ist keine Behinderung. Park woanders"

Als Sarah Metcalfe zu ihrem Auto auf dem Behindertenparkplatz zurückkehrte, erwartete sie ein Hass-Zettel an der Windschutzscheibe. Die bizarre Geschichte aus Großbritannien ist kein Einzelfall.

Der Streit erreignete sich auf einem Parkplatz der Tesco-Kette.

Der Streit erreignete sich auf einem Parkplatz der Tesco-Kette.

"Fett und hässlich zu sein, ist keine Behinderung. Park woanders", stand auf der Notiz auf dem Londoner Parkplatz. Das rosafarbene Papier mit aufgedrucktem Stiletto-Motiv deutet auf eine Frau als Schreiberin hin. Immer wieder werden Personen, ohne sichtbare Behinderung, von selbsternannten Parkplatz-Sheriffs zurechtgewiesen, manchmal sogar angegriffen. Auch Sarah Metcalfe ist krank, sie leidet an Fibromyalgie. Eine tückische Krankheit, die Schmerzgefühle im ganzen Körper hervorruft und nicht wirklich geheilt werden kann, aber von außen nicht sichtbar ist.

Nun musste sie die üblen Beleidigungen dieser "feigen Person" einstecken, so Metcalfe zum britischen "Mirror". Bei ihr führt die Krankheit zu dauerhaften Schmerzen und Lähmungserscheinungen. "Ich beanspruche keine Vergünstigungen. Ich versuche mein Bestes, damit fertig zu werden, aber an dem Tag waren die Schmerzen so groß, dass ich den Behindertenparkplatz genommen habe, um den Weg abzukürzen."

Dass ihr dreizehnjähriger Sohn den Zettel las, war besonders schmerzhaft für die Frau. "Mein Sohn fand den Zettel. Er war ganz niedergeschlagen, er konnte nicht glauben, dass jemand so etwas sagen könnte." Im "Mirror" fordert sie die Person, die den Zettel geschrieben hat, auf, sich zu melden. "Ich weiß, es fordert viel Mut von der Person sich zu melden, aber bitte, wenn Sie es lesen, melden Sie sich."

Kra
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