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Frostgefahr: Frostgefahr bei Wasser im Diesel-Tank

Wasserablagerungen im Kraftstofffilter können für Diesel-Pkw im Winter zum Problem werden. Über die sogenannte Tankatmung kann Luftfeuchtigkeit ins Kraftstoffsystem gelangen und sich dort absetzen.

Wasserablagerungen im Kraftstofffilter können für Diesel-Pkw im Winter zum Problem werden. Über die sogenannte Tankatmung kann Luftfeuchtigkeit ins Kraftstoffsystem gelangen und sich dort absetzen. Gelangt das Wasser bis in den Filter, friert es dort bei starken Minusgraden fest und behindert die Kraftstoffzufuhr. Im Extremfall erhält der Motor überhaupt keinen Dieselnachschub mehr. Das Problem kann laut dem Mineralölhersteller Aral prinzipiell auch beim sogenannten Winterdiesel auftreten.

Besonders betroffen sind selten bewegte Fahrzeuge, vor allem wenn der Tank während der Standzeit nur wenig gefüllt ist. Abhilfe schafft hier das vorsichtige Auftauen des Fahrzeugs, am besten in einer beheizten Garage. Keinesfalls sollte zum Bunsenbrenner oder Heizstrahler gegriffen werden; dabei droht Brandgefahr. Vorgebeugt werden kann dem Einfrieren des Filters durch den regelmäßigen Wechsel nach Herstellervorgaben. Auch die Entwässerung des Kraftstoffsystems kann sinnvoll sein.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.