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Marktübersicht: Die Qual der Wahl

Wissen, was es an Autos gibt. Noch nie gab es so viele verschiedene Fahrzeuge auf dem Markt. Woher bekomme ich als Laie einen Überblick über den Markt. Wie grenze ich die Vielfalt ein. Wie informiere ich mich über meine Wunschkandidaten (vom ADAC Modell-Heft, bis zu Online Fahrberichten, Bewertungsportalen, und Fan-Foren)

Welche Wagen kennen Sie? Die, Sie selbst gefahren haben, die Modelle, die Kollegen und Nachbarn bevorzugen und natürlich die, von Sie schon als Kind geträumt haben. Dabei gibt es viel mehr Modelle, als man für möglich hält. Bevor man sich allzu genau informiert, sollten Sie eine gewisse Vorauswahl hinsichtlich des Fahrzeugstyps getroffen zu haben, so dass Ihnen nicht mehr billige Kleinstwagen, elegante Coupés und fette SUVs gleichzeitig durch den Kopf gehen. Auch eine Alternativ-Lösung ist okay. Typisch wäre "Entweder ein günstiger Kombi auf Basis der Kompaktklasse oder ein schicker SUV, wenn ich ihn mir leisten kann"

Sonderhefte

Den besten Marktüberblick geben die Sonderhefte des ADAC und der Auto Motor Sport In den Einleitungen und den begleitenden Texten erfahren Sie Wissenswertes zum Autokauf und zu den verschiedenen Fahrzeugtypen. In der Hauptsache sind alle gängigen Typen in jeweils unterschiedlicher Systematik aufgeführt. Blättern Sie die Kataloge selbst im Handel durch und entscheiden dann, welches Exemplar Ihnen am meisten zusagt. Es gibt auch internationale Kataloge wie den der Zeitschrift "Auto Revue", davon sollten Sie die Finger. Viele Modellreihen werden überhaupt nicht in Deutschland verkauft, ihre Angaben verwirren nur. In den Katalogen können Sie nun nach Herzenslust blättern und Ihre Vorentscheidung treffen. Die Kurzreferenz weist die technischen Daten eines einzigen Modells auf. Im Handel gibt es natürlich weit mehr Varianten. Die Daten zu Kofferraum, Größe und Maßen passen daher immer in etwa. Ausstattung, Leistung, Verbrauch und Preise können erheblich variieren. Dennoch bekommen Sie immerhin eine Preisidee (angegeben sind die Listenpreise) und in manchen Exemplaren eine Abschätzung der tatsächlichen Kosten pro Kilometer auf Basis einer Beispielrechnung

Recherche beim Hersteller

Sollten Sie auf eine begrenzte Zahl an Kandidaten verständigt haben, wird es Zeit, sich mit den Modellen näher zu befassen. Alle Autohersteller haben Websiten, dort können Sie sich die Wunschwagen genauer ansehen. Es empfiehlt sich die angebotenen PDF-Dateien zum Modell abzuspeichern und auszudrucken. Die aktuelle Preisliste wird häufig in einer eigenen Datei angeboten- sie darf nicht vergessen werden. Im Prospekt selbst werden die Eigenschaften des Produkts in den höchsten Tönen gelobt. Bilder zeigen die schönsten Momente des Autolebens. Auch Auszeichnungen werden zuhauf erwähnt. Als Laie dürfen Sie sich davon nicht blenden lassen. Ein Auto ist ein Produkt, das weltweit vorgestellt und beschrieben wird. Für jedes Modell lassen sich daher lobende Stimmen fürs Prospekt finden. Promi-Zitate können Sie gleich vergessen. Diese Testimonials machen bezahlte Reklame für den Autohersteller und setzen sich nicht aus eigenem Antrieb für das Auto ein. In den Prospekten finden Sie neben diesen Hallelujah-Sätzen, die Besonderheiten des jeweiligen Modells ausführlich und genau beschrieben. Diese wichtigen Details werden in journalistischen Testartikeln häufig nur sehr beiläufig erwähnt. Schauen Sie auf jeden Fall genau in die Liste mit den Ausstattungs- und Motorvarianten und den berüchtigten "Extras". Auch ohne sich allzu genau festzulegen, kreisen Sie für jedes Modell so Ihre Landezone in der Preisliste ein. Wer naiv ist, kann dabei leicht erschrecken, denn es ist ganz normal, dass eine Modellreihe eine Preispanne von 16.000 bis 40.000 Euro aufweist. Als Anhaltspunkt: Die Modelle der Kompaktklasse (Golf, Ford Focus und Astra) beginnen alle bei etwa 16.000 Euro, aber auch ohne Luxus kommt man schnell auf einen Listenpreis von 20.000 Euro

Mustang-Fahrer blamiert sich - und rast in Zuschauer

Recherche bei Fachjournalisten

Zu jedem Wagen gibt es unabhängige Tests, die im Netz veröffentlicht werden. Zumindest zu der jeweiligen Reihe - zur Ihrer eigenen Wunschkonfiguration werden Sie vermutlich nichts finden. Dummerweise kann man mit Autos Geld verdienen, daher wird die normale Google-Suche von Kauf- und Leasingangeboten verstopft, dazu gibt es jede Menge Pseudo-Tests, die nur den Sinn haben, Sie auf eine Reklameseiten zu locken. Fundierte und unabhängige Autotest finden Sie am besten bei den etablierten Medien. Natürlich bei stern.de, aber auch auf den Internetseiten der großen Tageszeitungen. Fachjournale wie "auto motor und sport" haben ihre Testarchive in Netz gehoben. Am einfachsten ist es, die jeweilige Homepage aufsuchen und mit der internen Suche der Site den gewünscht Test aufzuspüren. Erfahrene Google-Nutzer können mit einer Suche auf einer festgelegten Domain gute Resultate erzielen. Bookmarken Sie die Fundstellen oder drucken Sie aus. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie die Test in Ruhe durch, so bekommen Sie ein Gefühl für Ihr Wunschmodell und lernen Stärken und Schwächen kennen. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie keine totalen Verrisse finden. Das liegt nicht an einer Autohörigkeit der Fachjournalisten. Die Modelle am Markt haben durchweg eine gewisse Qualität, ganz und gar unmögliche Modelle gibt es kaum. Zudem berücksichtigen die Autoren den Preis des Produktes. Es versteht sich von selbst, dass ein Wagen für 10.000 Euro nicht den Komfort der oberen Mittelklasse bietet. Besonders interessant für einen potentiellen Käufer sind die Langzeittest der Fachjournale. Hierfür wurden die Wagen eine lange Zeit von der Redaktion gefahren und die Einrücke werden akribisch festgehalten. Ein Langzeittest hat daher eine größere Bedeutung für die Praxis eines Halters als ein Ausflug auf die Rennstrecke

Blogs, Foren und Experten

Allgemeine Bewertungsportale sind für Autos nicht zu empfehlen. Es ist kein Geheimnis, dass dort viele Produkte recht gut abschneiden, weil spezielle Schönbewerter Bewertungen nach oben treiben. Aber zu allen Auto-Marken und zu allen gängigen Modellen gibt es spezielle Foren und Internetseiten. Eine große Anlaufstelle ist "motor-talk.de" aber auch eine Site wie "langzeittest.de" ist sehr informativ. Spezialisierte Angebote müssen Sie über Suchmaschinen herausfinden. In einem Forum bekommen Sie keine Antwort innerhalb von Minuten, aber nach einigen Tagen bekommen Sie meist genau die Informationen, die Sie suchen. Die meisten Fragen bewegen Sie nicht als Ersten, benutzen Sie die Suchfunktionen der Seite. Lassen Sie sich nicht von zu technischen und detaillierten Beiträgen abschrecken, geben Sie sich as Laie zu erkennen, man wird Sie nicht fressen. Wichtig ist es, eine klare und detaillierte Anfrage abzugeben, aus der hervorgeht, für welche Wagen Sie sich interessieren, was Sie ausgeben möchten und welche Funktionen Ihr Wunschwagen erfüllen soll. Ein Frage wie: "Hallo Leute, was haltet ihr von XYZ?" ist zu unpräzise. Denken Sie auch daran, dass die Nutzer sich vor allem über Probleme oder Reparaturen austauschen. Auf den ersten Blick erwecken Diskussionsforen daher den Eindruck, der betroffene Wagen sei eine Katastrophe

Von Gernot Kramper
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?