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Recht beim Autofahren: Finger weg vom iPhone

Navigieren, telefonieren und Musik abspielen – das alles kann ein iPhone. Im Auto sollte man besser darauf verzichten: Sobald der Fahrer das Multimedia-Gerät berührt, wird ein Bußgeld fällig. Auch dann, wenn er nur Musik hören wollte.

Von Gernot Kramper

Ein iPhone kann viel mehr als telefonieren. Die mobilen Multimediageräte dienen als Internetzugang und als E-Mail-Empfänger. Mit ihnen kann man Musik hören oder Filme schauen. Kann man, darf man aber nicht, wenn man am Steuer sitzt. Der Gesetzgeber hat kein Herz für diese Multimedia-Spielereien, für ihn ist ein iPhone genau wie jedes andere Multimedia-Handy vor allem eins: Ein Mobil-Telefon. Und in Deutschland ist die Handynutzung während der Fahrt untersagt. Die Ausrede "Ich wollte doch nur Musik hören" fruchtet bei einer Kontrolle nicht. Die Benutzung des Multimedia-Handys ist generell verboten, ganz egal, was damit gemacht wird. Telefonieren, Navigieren oder auch das bloße Ablesen der Uhrzeit ist nicht erlaubt.

Eine "Nutzung" liegt vor, sobald das Gerät in die Hand genommen wird. Dass man mit dem iPhone keine Kurznachrichten versenden sollte, leuchtet ein. Kaum jemand ist aber bewusst, dass auch die Verwendung als MP3-Player verboten ist. Und anders als die Werbung suggeriert, ist die Nutzung eines Handys als Navigationsgerät in Deutschland nicht erlaubt, wenn der Fahrer das Gerät hierfür in die Hand nimmt. Einmal Antippen reicht für das Bußgeld.

Die Rechtsprechung zeigt sich beim Handy-Tabu sehr kreativ. Bereits die Vorbereitung der Nutzung ist tabu. Daher darf auch ein ausgeschaltetes Mobiltelefon nicht in Hand genommen werden. Gleiches gilt, wenn die Telefon-Features durch den "Flugzeug-Modus" deaktiviert werden. Geahndet werden Verstöße mit einem Bußgeld von 40 Euro sowie einem Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Dem Bußgeld entgeht man nur, wenn der Wagen steht und der Motor nicht läuft. Selbst Kurztelefonat vor der Ampel ist verboten. Denn auch wenn der Motor abgeschaltet wird, nimmt man weiter am Verkehr teil. Wer sein Mobiltelefon legal nutzen möchte, muss daher in eine Freisprecheinrichtung investieren. Aber auch mit Freisprecheinrichtung, darf das Gerät nicht in die Hand genommen werden, etwa um einen Kontakt aus dem Adressbuch zu suchen. Das Handy muss entweder über die Fahrzeugelektronik oder über Sprachbefehle gesteuert werden.

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Elektronische Geräte ohne Mobilempfang darf der Fahrer dagegen durchaus benutzen. Der Einsatz eines einfachen Mp3-Players wird nicht von einem Bußgeld geahndet. Sollte es jedoch zu einem Unfall kommen, weil der Fahrer während der Fahrt am Navigationsgerät herumspielt, wird die selbstverschuldete Ablenkung allerdings als grobe Fahrlässigkeit gewertet.

Ergänzung: "Antippen" meint die Bedienelemente. Sollte das Handy ohne jede Bedienabsicht berührt werden, etwa beim Griff in die Aktentasche, liegt keine Nutzung vor.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?