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Skurrile Studie: Frauen sind (fast) immer Schuld am Crash

Frauen sollen in Saudi-Arabien, obwohl sie in dem Islamischen Königreich gar nicht Autofahren dürfen, die meisten Verkehrsunfälle verursachen.

Frauen sollen in Saudi-Arabien, obwohl sie in dem Islamischen Königreich gar nicht Autofahren dürfen, die meisten Verkehrsunfälle verursachen. Das behauptet zumindest eine Studie der Universität Umm el Kura in der saudiarabischen Pilgerstadt Mekka. Die arabische Zeitung "Al-Hayat" zitierte am Dienstag den Autor der Studie, Fahd bin Abdelkarim Turkistani, der das aus seiner Sicht mangelnde Bewusstsein der Frauen für die Gefahren im Verkehr zur Hauptunfallursache erklärte.

Die ewige Streiterei

Als Fußgängerinnen verhielten sich vor allem Studentinnen und Frauen beim Einkauf unvorsichtig, heißt es in seiner Studie. Im Auto erteilten sie ihren Fahrern häufig unsinnige Befehle, die dann zu Unfällen führten. Dritte Unfallursache sei die Angewohnheit saudiarabischer Frauen, im Auto mit ihren am Steuer sitzenden Ehemännern oder sonstigen "für sie verantwortlichen männlichen Verwandten" Streit anzufangen.

Begründet wird das Fahrverbot für Frauen in Saudi-Arabien damit, dass Frauen bei einer Autopanne oder bei Verstößen gegen Verkehrsregeln mit Polizisten und anderen Männern in Kontakt kämen. Kontakte zwischen nicht-verwandten Männern und Frauen sind in dem islamisch-konservativen Land nicht erwünscht.

dpa / DPA
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