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Spritpreise auf Rekordniveau: Nie war Benzin teurer als 2010

Nach dem kräftigen Anstieg der Spritpreise in den letzten Wochen des Jahres ist es nun offiziell: 2010 war Benzin so teuer wie noch nie in Deutschland. Schuld daran ist auch der schwache Euro.

2010 war Benzin laut einer am Montag veröffentlichten Auswertung des ADAC so teuer wie noch niemals zuvor. An Markentankstellen und freien Stationen kostete der Liter Super im vergangenen Jahr demnach im Schnitt 1,405 Euro und damit 1,6 Cent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2008. Auch der Dieselpreis stieg im vergangenen Jahr kräftig an. Ein Liter kostete nach ADAC-Berechnung im Schnitt 1,214 Euro - nur 2008 war Diesel noch teurer.

Teuerster Monat 2010 war laut ADAC-Berechnung der Dezember: Super kostete im Schnitt 1,469 Euro. Den Tagesspitzenwert erreichte der Preis am 23. Dezember: Für einen Liter Benzin mussten Autofahrer einen Tag vor Heiligabend 1,490 Euro zahlen. Noch höhere Tagespreise gab es bislang nur 2008 mit bis zu 1,585 Euro. Auch Diesel kostete 2010 im Dezember am meisten, den höchsten Preis verlangten die Tankstellen am 30. Dezember mit 1,342 Euro pro Liter.

Grund für die hohen Preise sind laut ADAC die hohen Rohölkurse. Sie erreichen derzeit um die 95 Dollar pro Fass (159 Liter). 2008 hatte der Ölpreis zeitweise fast 150 US-Dollar pro Fass erreicht. Der Euro ist aber im Vergleich zum Dollar, in dem Öl gehandelt wird, momentan vergleichsweise schwach.

joe/AFP / AFP
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.