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stern-Verbrauchertest: Rollende Sparmaßnahmen

Die neuesten Modelle bei den sportlichen Öko-Dieseln kommen von BMW und Toyota. Im stern-Verbrauchstest gab es eine dicke Überraschung an der Zapfsäule.

Von Peter Weyer

Auf Anhieb ist der kleine Pfeil zwischen Tacho und Drehzahlmesser nicht zu sehen, erst ab etwa 2000 Touren. Dann leuchtet er schlagartig auf und zeigt spitz nach oben. Solche Lichtzeichen liefern der neue dreitürige BMW 120d und der Toyota Auris 2.2 D-CAT (Diesel Clean Advanced Technology).

Sie signalisieren dem Fahrer den besten Zeitpunkt zum Hochschalten. Dadurch soll Sprit gespart werden. Der Bayer und der Japaner sind die jüngsten Rivalen in der Klasse der kompakten Diesel. Die blinkende Aufforderung zum Gangwechsel ist nur einer von vielen Spar- und Reinigungstricks, die beide seit Kurzem zu bieten haben. Öko- Schnickschnack oder echte Sparmaßnahmen? Der stern schickte die Klassenkameraden auf eine ausgiebige Testtour. Nach der Papierform liegt der fernöstliche Auris weit vorn. Er hat die höhere Schubkraft, ist groß und komfortabel, lockt mit günstigem Preis und zählt "zu den saubersten Dieseln der Welt" - meldet jedenfalls selbstbewusst sein Hersteller.

BMW eher selten der rollende Umweltengel

Der hat bereits weltweite Erfolge mit benzinsparenden und damit zugleich kohlendioxidarmen Hybridautos feiern können. In deren Knauser- und Saubermann-Glanz sollen nun auch die Diesel strahlen. Die Konkurrenten aus München gelten hingegen bislang eher selten als rollende Umweltengel. Zudem verlangt BMW für die 1er-Serie saftigere Preise, geizt gleichzeitig bei der Serienausstattung und bietet nur knappen Platz für Passagiere und Gepäck. Zwar ködert der 120d bei exakt gleicher PS-Zahl mit deutlich besseren Fahrleistungen, aber gerade deshalb sind auch höherer Spritverbrauch und mehr CO2- Ausstoß zu befürchten.

Tatsächlich liegen die Verbrauchswerte um happige 1,3 Liter je 100 Kilometer auseinander - aber zugunsten des BMW. Der schluckt auf dem Papier 4,9 Liter je 100 Kilometer, während der Auris glatte 6,2 Liter verlangt. Doch die beeindruckende Zahl ist zunächst nur ein theoretischer Wert für die Ermittlung des amtlichen EU-Normverbrauchs. Dieser wird nach einem altmodischen Fahrprogramm im Schongang auf dem Rollenprüfstand festgestellt. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Deshalb wollte der stern wissen, wie der Verbrauch im praktischen Alltagsverkehr ausfällt.

Die Japaner unterbieten alle EU-Abgasgrenzwerte

BMW und Toyota starten gemeinsam zu einer Messfahrt mit gemischter Fahrweise: rund 400 Kilometer durch das Innenstadtgewühl von Hamburg und Hannover, 300 Kilometer flott über Landstraßen und etwa 200 Kilometer Autobahn mit höchstens Tempo 180. Die wechselnden Testfahrer sollten zwar flüssig im Verkehr mitschwimmen, dabei jedoch stets die Schaltempfehlung beachten. Bilanz nach rund 900 Testkilometern: Der Auris 2.2 D-CAT verfeuert im Alltagseinsatz 7,8 Liter Diesel je 100 Kilometer, der BMW 120d dagegen nur 6,2 Liter. Macht unterm Strich einen fast sensationellen Verbrauchsvorteil von 1,6 Litern oder gut 20 Prozent. Unter den kompakten Dieseln bedeutet dieses Ergebnis einen Klassenunterschied.

Wesentlicher Grund für den happigen Auris-Verbrauch ist das weltweit einmalige Abgasreinigungssystem (D-CAT) von Toyota. Die Japaner unterbieten alle EU-Abgasgrenzwerte, darunter auch den zulässigen Rußpartikelausstoß, um rund 90 Prozent - völlig ohne Filter. Ihr Trick: Sie vermeiden durch eine aufwendige Gemisch- und Temperatursteuerung schon im Motor die Bildung von Vorläufersubstanzen der Partikel. Ohne chemische Ausgangsstoffe können die winzigen Rußbrocken gar nicht erst entstehen. Wenn sich dennoch zuweilen ein paar Mini-Krümel bilden sollten und durchmogeln wollen, werden sie im Auspuff gespeichert und regelmäßig mit einer kräftigen Sauerstoffdusche weggeputzt (Oxidation).

BMW setzt auf Sparsamkeit

Vorteil des D-CAT: Diese Technik verhindert automatisch auch die meisten Stickoxide im Abgas, die wiederum Grundstoff für Sommersmog und Ozonbelastung sind. Allerdings hat diese einmalige Technik einen Haken: Sie braucht als Antrieb für die "komplexen Prozessabläufe" (Toyota) zwischendurch zusätzlich eingespritzte Spritportionen. Die treiben den Verbrauch leider spürbar nach oben. BMW setzt hingegen auf Sparsamkeit und drückt den Dieselkonsum mit vergleichsweise schlichten Methoden, aber gleich mit einem halben Dutzend davon. Etwa die aktive Luftklappensteuerung: Hinter dem Kühlergrill sitzen bewegliche Klappen. Die schließen sich, vom Fahrer unbemerkt, wenn der 120d weniger Kühlluft braucht. Die dann glatte Frontpartie verbessert die Windschlüpfigkeit. Zudem rollt der Kleine aus München serienmäßig auf pannensicheren Leichtlaufreifen, die sich bei jeder Umdrehung weniger verformen, deshalb weniger Rollwiderstand aufbauen und damit den Spritdurst zügeln.

Auffälligste Sparmaßnahme ist die Start-Stopp-Funktion. Im Stadtverkehr wird der Motor beim Halt, etwa vor der Ampel, automatisch abgeschaltet, springt aber in Sekundenbruchteilen wieder an, sobald der Fahrer auf die Kupplung tritt. Bei der Abgasreinigung treiben die Bayern weniger Aufwand als ihre japanischen Kollegen. Der Ruß landet in einem Filter wie Haushaltsschmutz im Staubsaugerbeutel. Dennoch unterbietet der BMW 120d den derzeit gültigen Euro-4- Partikelgrenzwert um weit mehr als 90 Prozent. "Wir liegen", so ein Münchner Ingenieur, "an der Mess- und Nachweisbarkeitsgrenze. Praktisch kommt überhaupt kein Ruß mehr raus." Das bestätigte auch das Fachblatt "Auto Zeitung". Es ermittelte für den weiß-blauen Diesel "0,000 g/km", für den Toyota Auris 2.2 D-CAT trotz seiner aufwendigen Technik im gleichen Test "0,002 g/km". Was aber auch so gut wie gar nichts ist. Denn übersetzt bedeutet die dritte Ziffer hinter dem Komma, dass pro Kilometer nur zweimal der tausendste Teil eines Gramms an Dieselruß aus dem Auspuff strömt. Erst nach 500 Kilometern kommt ein einziges Gramm zusammen.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?