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Wintereinbruch: Vielen Autos droht der Kollaps

Der Motor springt nicht an, die Scheibenwaschanlage ist eingefroren, der Kühler droht zu Platzen: Keine Frage, Winterzeit ist Pannenzeit. Wer solche Überraschungen vermeiden will, sollte sein Fahrzeug schon vor dem Wintereinbruch gründlich überprüfen lassen

Wer das Risiko einer ärgerlichen Autopanne verringen und kostspielige Reparaturen vermeiden will, sollte sein Fahrzeug schon vor dem Wintereinbruch gründlich überprüfen lassen, raten das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe und der TÜV Süd zu einem umfangreichen Wintercheck. Beide Organisationen wollen gemeinsam einen Wintercheck in den Kfz-Meisterbetrieben anbieten, der nach Angaben des Verbands neben der Überprüfung von Kühlanlagen und Reifen unter anderem die Winterschwachstellen Batterie und Generator umfasst.

Außerdem sollten Beleuchtung, Scheibenwischer und -waschanlage sowie Signaleinrichtungen und Heizungs- und Lüftungssysteme untersucht werden. Gewissermaßen als Hilfe zur Selbsthilfe haben die Autoexperten für die Autofahrer folgende Tipps zusammengestellt, um gut durch den Winter zu kommen: Türdichtungen: Mit speziellen Mitteln auf Glycerin- oder Silikonbasis frostsicher machen. Auch an die Dichtleisten an Kofferraum und Heckklappe denken. Türschlösser: Bei Problemen mit den Türschlössern ist eine Behandlung mit speziellem Schließzylinder-Öl empfehlenswert. Autoscheiben: Für den vollen Durchblick Autoscheiben vom Schmutzfilm der letzten Monate reinigen, und zwar innen und außen. Lack: Der optimale Lackschutz für den Winter ist Hartwachs. Kleinere Schäden mit Lackstift beheben. Winterreifen: Unterhalb von etwa plus sieben Grad haften Winterreifen dank ihrer speziellen Gummimischung besser als Sommerreifen. Zubehör: Eiskratzer, Schneebesen, Handschuhen und Türschloss-Enteiser (für die Manteltasche) bereit halten.

AP

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