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STUDIE: Der rote Herrscher von Maranello

Auf der Pariser Autoshow im September wird Ferrari den neusten Ausnahmesportler an den Start rollen lassen. Der Prototyp hört auf den schlichten Namen »FX«.

Obwohl schon die Ferraris von der »Stange« nicht mit Untermotorisierung und unspektakulären Fahrleistungen glänzen, haben es die Sportwagenbauer aus Maranello bisher immer verstanden, noch eine Schippe draufzulegen. Nach dem Ferrari F40, der 1987 das Licht der Straße erblickte, war es 1995 der Ferrari F50, der weltweit Gasfuß-Fetischisten in Verzückung versetzte. Doch selbst mit einer extrem spendablen Hausbank blieb die leicht bekleidete Formel-1-Technik im Straßenlook in den meisten Fällen ein Traum. Nur ausgewählte, langjährige Ferrari-Kunden durften einen der Supersportler bestellen.

Formel-1-Technik

Auf der Pariser Autoshow im September wird Ferrari nun den nächsten Ausnahmesportler an den Start rollen lassen. Der Prototyp hört auf den schlichten Namen »FX« und sein Blechkleid kann nur spärlich die inneren Werte verdecken, die Ferrari ihm mit auf den Weg geben wird. Ein genauer Blick zeigt: So sieht ein Formel-1-Auto aus, das versucht sich als Straßensportler zu tarnen. Im Unterschied zu seinem Vorgänger F50, wird der FX wohl aber ohne 12-Zylinder-Motor auskommen müssen. Statt dessen wird der rote Herrscher wahrscheinlich von einem engen Verwandten des Triebwerks befeuert werden, das Ferrari im Moment in der Formel 1 einsetzt.

Auf die Leistungsdaten darf man sich schon jetzt freuen. Einen Vorgeschmack gibt der F50. Er schaffte dank 520 PS den Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer in schlappen 3,8 Sekunden. Leistung, die ihren Preis hatte: Um einigermaßen auf Reichweite zu kommen, schleppte das Geschoss einen 105-Liter-Tank mit sich herum.

Von Jochen Knecht

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.