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VW Jetta: Der heiße Rentner-Besen

Hier wird er als rollende Schlaftablette verschmäht. Doch die Amis lieben den Golf mit Rucksack und sie stehen auch auf den alten Namen: "Jetta" - zwischen Ost und Westküste klingt nach das nach Kult.

Jahrelang war der Jetta - in Europa "Bora" genannt - das erfolgreichste Importfahrzeug aus Europa in den USA. Und symbolisiert dort Sportlichkeit und Dynamik. Nachdem der Verkauf in letzter Zeit schwächelte der Verkauf, wurde nun die fünfte Generation enthüllt.

Vom Äußeren her ähnelt der Jetta immer dem aktuellen Golf. Kein Wunder, wird doch genau genommen nur der Kofferraum angeschweißt. Da die US-Amerikaner sich mit dem normalen Golf nie wirklich anfreunden konnten, wurden in 24 Jahren aber mehr als 2,2 Millionen Jetta verkauft. Beim Heck langten die Wolfsburger wieder mächtig zu, das Kofferraumvolumen kann sich daher sehen lassen. Auch im Innenraum bietet der Jetta mehr Platz als der Golf. In den USA gilt der Jetta als sportliches Fahrzeug. In der Einstiegsversion startet er mit einem Fünfzylinder-Benzinmotor mit 150 PS Leistung. Die Kraftübertragung übernimmt ein manuelles Sechsganggetriebe oder optional die ebenfalls sechsstufige Tiptronic. Später kommt der TDI-Motor mit dem rasanten DSG-Getriebe hinzu. Wegen der Diesel-Phobie des US-Marktes dürften sich die TDI Versionen allerdings nicht zum Massenmodell mausern können.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.