"BALLOONrain" Sich die Kugel nehmen


Das Geschicklichkeitsspiel "BALLOONrain" heizt Kindern und Eltern gleichermaßen ein. Mit einem Kollektor müssen alle ausliegenden Kugeln ihrer Farbgebung entsprechend aufgesammelt und vernichtet werden.

Von den Entwicklern, die bereits das fabelhafte "Tennis Elbow 2006" auf den Weg gebracht haben, stammt auch das Knobelspiel "BALLOONrain". Es bietet eine tolle 3D-Grafik mit zahllosen beeindruckenden Effekten. Das gesamte Spielbrett wirkt, als würde bestünde es aus einer quecksilberartigen Flüssigkeit, die beständig hin und her wogt. Um diese Grafikfülle angemessen präsentieren zu können, sind freilich auch eine DirectX-6.0-kompatible 3D-Grafikkarte und installierte DirectX-8.1-Treiber vonnöten.

Die Spielidee, die hinter dem Game steckt, klingt beim ersten Hinhören noch ganz simpel. Mit einem Sammelgerät kurvt der Spieler auf dem 3D-Brett herum. Durch Anstoßen kann der Kollektor bis zu vier leuchtende Spielsteine einsammeln. Sind auf diese Weise vier Steine in der gleichen Farbe beisammen, explodieren sie. Ziel ist es, alle Spielsteine auf dem Spielbrett auf diese Weise zu vernichten. Nur dann wird der nächste Level erreicht.

BALLOONrain 1.0d

System

ab Windows 98

Autor

Emmanuel Rivoire

Sprache

Deutsch

Preis

14 Euro

Größe

9,5 MB

Der Kollektor ist etwas zickig

Es ist alles andere als leicht, dieser Aufgabe Herr zu werden. Oft genug muss der Kollektor erst mit der rechten Maustaste gedreht werden, um eine neue und vor allem freie Bindungsarme zu präsentieren. Manchmal nimmt der Sammler aus Versehen auch einen falschen Spielstein auf. Der muss dann erst wieder in einer komplizierten Aktion abgeworfen werden, um im Spiel fortfahren zu können.

Dem Spieler quillt schon bald der vom heißgelaufenen Gehirn produzierte Rauch aus den Ohren, wenn er versucht, die einzelnen Levels in der schnellstmöglichen Zeit zu lösen. Hinzu kommt natürlich auch, dass der Schwierigkeitsgrad stetig steigt und so dafür sorgt, dass der Spieler den aktuellen Level oftmals wieder ganz von vorne starten muss, wenn er sich in eine Sackgasse hineinmanövriert hat.

Gelungen ist, dass es über 120 Levels in vier Arenen gibt, die der Anwender nacheinander ausprobieren kann. Hinzu kommen drei weitere Spielweisen wie etwa der Modus "Puzzle", die einen probeweisen Aufruf durchaus wert sind. Die Testversion arbeitet 14 Tage lang.

Download beim Hersteller: www.managames.com

Carsten Scheibe

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