Alexander Duszat (Elton) "Ich verbringe fast jede freie Minute mit Spielen"


Alexander Duszat, besser bekannt als Elton, moderiert nicht nur leidenschaftlich gerne TV-Sendungen. Er ist auch begeisterter Videospieler. Im stern.de-Interview spricht er über Bettbezüge, "Bob der Baumeister" und über seine Lieblingsspiele.

Herr Duszat, welchen Bezug haben Sie zu Computer- und Videospielen?

Einen Bezug? Ja, ich habe einen "Bob der Baumeister"-Bettbezug. (lacht) Nein, im Ernst: Wenn ich Zeit habe, spiele ich sehr gerne Konsolen- oder PC-Spiele.

Wie viel Zeit verbringen Sie in den virtuellen Welten? Und welche Art von Spielen daddeln Sie am liebsten?

Fast jede freie Minute. Was die Familie auch schon mal nervt. Habe sogar auf meiner Polterhochzeit mehr mit den Gästen gedaddelt, als gefeiert. Am liebsten spiele ich den "Fußball Manager 06", da kann ich mal zeigen, das ich der bessere Klinsi bin.

Die Popularität des Games-Marktes steigt. Sehen Sie - als Medienprofi - in Zukunft ein Format im Bereich des Videospiels im deutschen Fernsehen?

Naja, schwer zu sagen. Ich denke, dass die Leute lieber selber spielen möchten, als Moderatoren beim Daddeln zuzusehen. Das ist so ähnlich wie im Fall von TV-Kinomagazinen. Leute gehen gerne ins Kino, aber es gibt kaum gute Kinomagazine. Spieletipps wie sie bei den RTL2 News oder bei NBC Giga gezeigt werden, machen aber durchaus Sinn, finde ich.

Was erwarten Sie von Computerspielen der Zukunft? Wie werden sich Ihrer Meinung nach Branche und Spiele entwickeln?

Mit dem schnellen Fortschritt der Technik kommen immer bessere Spiele auf den Markt. Optisch und spielerisch. Ich glaube, dass es früher oder später dann tatsächlich eine große virtuelle Welt geben wird.

Wie würde ein Spiel aussehen, das Sie selbst entwerfen können?

Sex & Crime... (lacht)

Ihr Sohn Niklas ist drei Jahre alt. Denken Sie, dass Spiele einen pädagogischen Effekt haben, die ihm in seiner Entwicklung helfen?

Schwierig. Er sitzt gerne mit mir vor der Xbox, wenn ich das Rennspiel "Need for Speed" spiele. Niklas fährt voll auf Autos ab. Er nimmt auch gerne mal einen Controller zur Hand, Allerding stets den, der nicht angeschlossen ist. (lacht) Ansonsten spielt er am PC schon "Bob der Baumeister". Ich denke, für die Motorik und auch für die geistige Entwicklung von Kindern sind solche Spiele nicht schlecht. Meiner Meinung nach sollte es aber in Maßen genossen werden.

Computer- und Videospiele werden nicht selten kritisch betrachtet. Wie sehen Sie die Diskussion?

Nur zwei Worte zu diesem Thema: Totaler Blödsinn!

Interview: Udo Lewalter

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