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Die Trauerrede der Schwester: Steve Jobs' letzte Worte

In einer bewegenden Rede für ihren verstorbenen Bruder Steve Jobs gewährt Mona Simpson sehr persönliche Einblicke in das Leben des Apple-Gründers. Und die Autorin offenbart Jobs' letzte Worte.

Von Ralf Sander

Als Mona Simpson ihren Bruder Steve Jobs kennenlernte, war sie schon 25 Jahre alt. Sie war bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufwachsen - der Frau, die den zwei Jahre älteren Sohn zur Adoption freigegeben hatte. In einer bewegenden Totenrede auf der Trauerfeier für ihren am 5. Oktober verstorbenen Bruder erzählt die Schriftstellerin und Professorin für englische Sprache, wie plötzlich ihr unbekannter Bruder in ihr Leben trat. Die "New York Times" hat die Eloge abgedruckt.

Simpson arbeitete 1985 bei einem kleinen Literaturmagazin und schrieb außerdem an ihrem ersten Roman, als plötzlich ein Anwalt anrief. Sein Klient sei reich und berühmt und ihr lange vermisster Bruder, der sie gerne treffen würde. Den Namen wollte der Anwalt nicht nennen, woraufhin, so erzählt es Simpson, ihre Kollegen Wetten abschlossen, wer der geheimnisvolle Promi sein könnte. John Travolta stand besonders hoch im Kurs. Dann traf sie Steve Jobs, sie unternahmen einen langen Spaziergang: "Ich erinnere kaum, was wir an diesem ersten Tag gesprochen haben. Aber er wirkte auf mich wie jemand, den ich als Freund wählen würde", sagt Simpson. "Und er sagte, dass er etwas mit Computern machen würde." Sie habe ihm daraufhin erzählt, dass sie einen Computer zum Schreiben kaufen wolle. "Steve sagte, ich sollte lieber warten, denn er arbeite an etwas, das unglaublich schön werden würde." Worauf genau sich Jobs damals bezog, erklärt Simpson nicht. Der erste Macintosh war bereits 1984 vorgestellt worden, 1985 erschien allerdings eine verbesserte Version.

"Redet über die Liebe wie ein kleines Mädchen"

In ihrer Rede beschreibt Simpson ihren Bruder als einen Mann, der Schönheit liebte und für den Liebe extrem wichtig war. "Steve verbrachte viel Zeit damit, über die Liebe zu sprechen, wie ein kleines Mädchen. Er sorgte sich sogar um das Liebesleben der Personen, die mit ihm arbeiteten." Als Steve Jobs seine spätere Frau Laurene zum ersten Mal traf, habe er seine Schwester angerufen: "Da ist diese schöne Frau, und sie ist wirklich klug, und sie hat diesen Hund, und ich werde sie heiraten." So kam es am 18. März 1991.

Mona Simpson beschreibt Steve Jobs als einen Familienmenschen, der auch als Millionär seine Schwester noch persönlich am Flughafen abholte. Und wenn eines seiner vier Kinder ihn im Büro anrief, habe Jobs' Sekretärin immer gefragt: "Dein Dad ist einer Besprechung. Soll ich ihn unterbrechen?"

Glasklar auch in der Krankheit

Auch die Zeit von Jobs' Krankheit lässt Simpson Revue passieren. Nach seiner Lebertransplantation musste er wieder lernen zu laufen - "auf Beinen, die zu dünn schienen, um ihn tragen zu können". Jobs hielt sich an der Rückenlehne eines Stuhls fest und schob diesen Stück für Stück über den Krankenhausflur. Jeden Tag habe er seine Schritte gezählt und sich ein Stück weiter gezwungen.

Sogar als schwerkranker Mann habe sein Geschmack, sein Urteilsvermögen und sein Scharfsinn nie nachgelassen, so Mona Simpson. "Er hat 67 Krankenschwestern und -pfleger ausprobiert, bis er drei verwandte Seelen gefunden hat, denen er dann bedingungslos vertraute und die ihn bis zum Ende begleitet haben." Und noch auf der Intensivstation wollte er Dinge verbessern. In Jobs' Hals steckte der Schlauch der Beatmungsmaschine - und er skizzierte auf einem Notizblock iPad-Halte fürs Krankenbett und designte Medizintechnik und Röntgengeräte.

Am Anfang einer Reise

Den letzten Lebenstag von Steve Jobs beschreibt seine Schwester so: "Er bat mich so schnell wie möglich zu ihm nach Palo Alto zu kommen. Sein Tonfall war liebevoll, warmherzig, doch klang er wie jemand, dessen Gepäck schon auf dem Wagen festgezurrt wurde, der sich schon auf dem Anfang einer Reise befindet und dem es sehr leid tut, uns verlassen zu müssen."

Simpson erreichte Jobs' Haus noch rechtzeitig, sie fand ihn scherzend mit seiner Frau Laurene. Doch im Laufe des Tages veränderte sich sein Zustand. "Sein Atem wurde schwer, bewusst, bedeutsam. Ich spürte, dass er seine Schritte zählte und weiter ging als zuvor", so Simpson. "Ich verstand: Er arbeitete auch an dieser Sache. Der Tod ereilte Steve nicht, Steve hat ihn erlangt." Die Nacht überstand er noch, dann war es vorbei.

Da hatte, offenbart seine Schwester, Steve Jobs seine letzten Worte längst gesprochen: "Oh wow. Oh wow. Oh wow."

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.