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E-Sport: Beruf: Computerspieler

In Südkorea sind sie schon seit Jahren Stars, und auch in den USA gibt es immer mehr professionelle Computerspieler mit hochdotierten Verträgen. Das Wunderkind der Szene ist erst acht Jahre alt - und fast unschlagbar bei einem Game, das es gar nicht spielen dürfte.

Tom Taylor ist wohl nicht gerade der typische Computerfreak. Der 19-Jährige sitzt zwar jeden Tag mehrere Stunden vor dem Bildschirm, aber er hat seit 2004, als er Profispieler wurden, schon mehr als 450.000 Dollar (350.000 Euro) verdient. Taylor, alias Tsquared, gehört inzwischen in den USA zu der Hand voll Stars in der Szene der Computerspieler - auch in einer Fernsehserie hatte er schon seinen ersten Auftritt.

Dank Internet, einigen Dutzenden Magazinen, einem Gaming-Kabelsender und von der Industrie unterstützten Wettbewerben, zu denen Zehntausende kommen, haben sich Computerspiele inzwischen in den USA ihren festen Platz in der Alltagskultur erobert. Die besten Spieler haben daraus einen Beruf gemacht und sie sind Werbeträger, genau so wie Golfprofis, die bei der Vermarktung von Bällen und Schlägern helfen. Und es geht dabei um sehr viel Geld. Das Spiel "Halo 2" von Microsoft brachte in den ersten 24 Stunden des Verkaufs 125 Millionen Dollar (rund 98 Millionen Euro) ein. Die langen Schlangen, die sich am ersten Verkaufstag der Spielkonsole PlayStation 3 von Sony - die immerhin 500 Dollar oder 600 Dollar kostet - vor den Geschäften bildeten, sind eigentlich schon Beleg genug für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Computerspiele.

"Diejenigen, die mit Computerspielen aufgewachsen sind, werden jetzt älter und haben selbst Kinder, die in einer Umgebung aufwachsen, in der Computerspiele das bevorzugte Unterhaltungsmedium sind", sagt John Davison von 1UP Network, einem auf das Gaming spezialisierten Sender. "Das hat kulturell immense Auswirkungen."

Vorbild Südkorea

In Südkorea, wo die Computerspiele schon seit Jahren boomen, sind Profispieler Berühmtheiten, die auf den Veranstaltungen wie Pop- oder Filmstars von ihren Fans umlagert werden. In den USA hat jetzt eine ähnliche Bewegung begonnen, auch dort geht es inzwischen um sechsstellige Summen für die Spieler.

In der Major League Gaming (MLG) hat jetzt ein Team aus vier Spielern einen Dreijahresvertrag über eine Million Dollar (780.000 Euro) bekommen. Taylor bekam 2004 für seinen Vertrag immerhin 250.000 Dollar (195.000 Euro). Er spielt jeden Abend drei Stunden. Tagsüber läuft er fünf bis zehn Kilometer und trainiert mit Gewichten, um den Kopf wieder klar zu bekommen, wie er sagt, und um sich wieder besser konzentrieren zu können. Seine Spiele zeichnet er sich auf, so wie Sportprofis, um sie sich noch einmal ansehen zu können. Inzwischen gibt er auch Computerspiel-Onlinekurse - die Stunde für 65 Dollar (50 Euro).

Das Wunderkind

In jedem Sport gibt es Wunderkinder, bei den Computerspielen ist es der achtjährige Victor DeLeon. Am liebsten spielt er noch mit seinem Zwerghamster Cortana und schaut sich "Star Wars" an. Aber wehe man setzt ihn in ein "Halo"-Turnier, dann wird "Lil Poison", wie er genannt wird, richtig giftig. Wie sein Vater, der auch Victor DeLeon heißt, sagt, hat der Kleine inzwischen schon genug Geld verdient, um ein Luxusauto zu finanzieren und sein Studium abzusichern. Inzwischen wird er von 1UP Network gesponsert, eine Bekleidungsmarke mit seinem Namen erscheint im kommenden Jahr. "Halo" ist in den USA ab 17 Jahren freigeben ("Rating: Mature"), in Deutschland ab 16.

Die Gamer-Szene ist zwar weitgehend Männersache, aber auch Frauen sind durchaus vertreten. Bonnie Burton sagt, ihr gehe es beim Spielen auch um den sozialen Aspekt. "Der Wettbewerb ist dabei nicht alles, da sind auch viele Freunde", sagt die 15-Jährige. "Ich bin mit Tsquared in der Gamer-Szene groß geworden." Der 17-jährige Chris Smith, genannt Shockwave, sagt, "wir sind so etwas wie die Gesichter einer Industrie. Ich bin richtig stolz, dass ich Teil von etwas bin, das so schnell wächst wie die professionellen Computerspiele."

Kelli Kennedy/AP / AP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.