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Entscheidung bei HP ist gefallen HP behält seine PC-Sparte


Nachdem der ehemalige HP-CEO Leo Apotheker die PC-Sparte vom Konzern abspalten wollte, rudert der amerikanische Technologiekonzern nun zurück. HP wird auch weiterhin PCs und Laptops herstellen.

HP hat sich entschieden, seine PC-Sparte nicht abzuspalten. Der Konzern äußert sich in einem Statement folgend: "HP gibt heute bekannt, dass der Konzern die Evaluation über strategische Alternativen zu seiner PC-Sparte (Personal Systems Group) abgeschlossen hat und die Entscheidung getroffen wurde, dass der Bereich auch weiterhin ein Teil des Konzerns bleiben wird."

HP-CEO Meg Whitman über die Entscheidung: "HP hat eine sachliche Evaluation über die strategischen, finanziellen und betrieblichen Auswirkungen einer Abspaltung der PC-Sparte durchgeführt. Diese Analyse zeigte, dass die Weiterführung der Personal Systems Group innerhalb HP die richtige Entscheidung für unsere Kunden und Partner sowie für unsere Aktionäre und Angestellten ist. HP fühlt sich seiner PC-Sparte verpflichtet und nur gemeinsam sind wir stark."

Die PC-Sparte von HP verzeichnete im Jahr 2010 einen unglaublichen Umsatz von 40,7 Milliarden Dollar. Angesichts solcher Zahlen war der Plan des ehemaligen HP-CEOs Leo Apotheker, die PC-Sparte des Konzerns abzuspalten oder vollständig zu verkaufen, um sich nach IBMs Vorbild ausschließlich auf Dienste zu konzentrieren, geradezu unfassbar.

Whitman, die im September dieses Jahres Apothekers Nachfolge antrat, gab bereits Anfang dieses Monats bekannt, dass HP bis Ende Oktober über die Zukunft der PC-Sparte entscheiden wird.

Die neue Geschäftsführerin meinte damals, dass sie allen Optionen gegenüber "aufgeschlossen" sei.

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