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High Tech im Hörsaal: Studieren mit Laptop und MP3-Spieler

Laptops, Handy, MP3-Player - immer mehr deutsche Studenten sind es gewohnt, High-Tech mit an die Uni zu schleppen. Nur der Lehrbetrieb ignoriert bisher die Möglichkeiten, die die Geräte bieten. Das muss sich ändern, fordern Experten. Die ersten Podcast-Vorlesungen gibt es schon.

Studieren ist auch nicht mehr das, was es mal war: Junge Menschen, die über alten Büchern hängen, in verknickten Vorlesungsmitschriften blättern und mühsam in verstaubten Bibliotheken stöbern - dies ist ein Bild, das es nur noch in der Vorstellung der älteren Generation gibt. Laptops, Handys, MP3-Spieler und das Internet sind dabei, das Lernen an Hochschulen zu revolutionieren. Inzwischen gibt es Vorlesungen, die sich nur noch online verfolgen lassen. Andere können sich die Studierenden als Podcast - einen im Internet erhältlichen Ton- oder Videobeitrag - auf MP3-Spielern speichern. Selbst Versuche finden virtuell statt. Und Texte oder Bücher sammeln Studierende in Datenbanken ihres Rechners.

"Die neuen Studierenden sind mit dem PC und der ganzen Technik aufgewachsen. Sie kennen es kaum noch anders - und wollen die Möglichkeiten überall nutzen", sagt Peter Henning, Informatik- Professor und Autor ("eLearning in Deutschland", uni-edition) aus Karlsruhe. Bei den Lehrenden sei dies aber oft noch nicht angekommen. "Jeder Professor weiß, dass die Studierenden sich Wissen im Netz beschaffen - aber kaum jemand integriert das in die Lehre."

Uwe Beck, wissenschaftlicher Leiter der Karlsruher Fachmesse Learntec, macht beim E-Learning in Deutschland eine Aufbruchstimmung aus. Der Bologna-Prozess für ein grenzüberschreitendes Studium in Europa habe vieles in Gang gesetzt. "Schrittmacher ist aber das Freizeitverhalten." Fast jeder Studierende habe einen MP3-Player. Neben Musik damit auch Wissen abzurufen, liege nahe. Hochschulen bieten mittlerweile ganze Vorlesungsreihen als Podcast an - Der MP3-Spieler wird zum Hörsaal für unterwegs.

Nicht alles und jeder ist für Podcasts geeignet

Nicht jeder Professor sei allerdings für Online-Vorlesungen geeignet, gibt Henning zu bedenken. Persönlichkeit und Stimme spielten auch bei Podcast-Mitschnitten eine große Rolle. Zudem gebe es Dinge, die sich auf diese Weise nur schwer vermitteln ließen. Taugliche Video- und Audio-Vorlesungen bedürften viel Nachbearbeitung. "Rohmaterial reicht nicht aus", erklärt Henning. Weiteres Problem: Der Stoff etwa in der Informatik ändere sich so rasant, dass Mitschnitte sehr schnell veraltet seien. Auch die Technik sei ab und an noch recht anfällig.

Die Dynamik des Lernens zeigt sich auch an der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB), einem Projekt der Hochschulen des Freistaats. Angebot und Nutzung verdoppelten sich jährlich, berichtete Henning. Stark gefragt seien vor allem spezielle Kurse und weniger die "Brot-und-Butter-Angebote" der Universitäten. "Da braucht keine Hochschule Angst zu haben."

Aus dem Hörsaal an verschiedene Standorte übertragen

Ähnliche Projekte gibt es auch andernorts: Hamburger Hochschulen beispielsweise haben sich zur Internet-Plattform "podcampus.de" zusammengeschlossen. Auch die Universität Jena bietet Online- Vorlesungen an. Zusammen mit anderen Thüringer Hochschulen werden Vorlesungen etwa aus der Werkstoffwissenschaft so direkt an andere Standorte übertragen. Der Medizin beispielsweise sei das Lernen am Computer quasi auf den Leib geschneidert, sagt Uni-Sprecher Axel Burchardt. Animations-Programme ermöglichten sogar die Arbeit in virtuellen Arztpraxen.

Existenziell ist modernes E-Learning auch für spezielle Hochschulen wie die Fern-Universität Hagen. Diskussionen über die Akzeptanz der neuen Lernformen hält ihr Rektor Helmut Hoyer für überflüssig. Die "Game-Boy-Generation" nutze Laptops und Computer beim Studieren automatisch als Lern-, Info- und Kommunikations-Agent. Die Hochschule sei quasi verpflichtet, ihr das zu ermöglichen.

Roland Böhm/DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.