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INTERNET START CENTER 2002: Schöne neue Online-Welt

Programm: Internet Start Center 2002 2.0

System: Windows 95/98/ME/NT/2000

Autor: VDV Software

Preis/Sprache: 40 Euro/Deutsch

Dateigröße: 6920 KB

Nicht jeder Online-Surfer möchte gerne ein AOLer sein. Trotzdem schauen alle ein wenig neidisch auf die schöne bunte Software, die von den AOL-Mitgliedern eingesetzt wird. Mit dem »Internet Start Center 2002« kann jetzt jeder Surfer Provider-unabhängig eine ähnliche Benutzeroberfläche verwenden.

Für die ganze Familie

Die Anwender tragen sich zunächst mit Namen in der Software ein, damit alle anschließend vorgenommen Änderungen nur für sie persönlich gelten. So kann sich die ganze Familie das Programm teilen, ohne sich gegenseitig ins Gehege kommen. Wie bei AOL, so gibt es auch hier ein Buttonmenü, das auf verschiedenste Angebote verzweigt. Anstatt auf interne Dienste zu linken, werden hier aber die besten Internet-Seiten zu Themen wie Nachrichten, Computer, Finanzen oder Unterhaltung präsentiert. Der Bestand ist beliebig erweiterbar, sodass der Anwender auf seine alte Favoriten-Liste in Zukunft verzichten kann. Kein Problem: Das »Start Center« bringt seinen eigenen Browser mit.

Nichts fehlt

Zahlreiche Dienste sind in das Kombipaket eingebettet. So findet das Programm auch als E-Mail-Client Verwendung, der alle POP3-basierten Dienste ansprechen kann. Beim Versenden von Mails ist es möglich, automatisch Signaturen anzuhängen und Attachments zu verwenden. Für das Hoch- und Herunterladen von Dateien auf einem FTP-Server steht ein eigener FTP-Client zur Verfügung. Auch SMS-Nachrichten und Faxe verschickt das Programm. Für die Recherche in den Newsgruppen des Usenets gibt es einen eigenen Newsreader – an alles ist gedacht. Gelungen ist auch die Metasuchmaschine, die einen Suchbegriff an zahlreiche Suchdienste im Netz weiterleitet, die sich vorher einzeln zuschalten lassen. Wer möchte, kann jetzt noch den Windows Media Player aus dem »Start Center« heraus ansprechen oder Online-Dienste wie ICQ oder die Tauschbörse Morpheus aktivieren. Download-Links helfen, die fehlenden Module zu besorgen. Eine Adressverwaltung mit Foto-Import und ein Site-Ripper zum Herunterladen von Homepages runden das Programm ab. In der Demo sind noch nicht alle Funktionen freigeschaltet.

Carsten Scheibe

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