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KRACK THE WAVES: Klick den Chip

Programm: Krack the Waves 1.05

System: Windows 95/98/ME/NT/2000

Autor: Phenomedia AG Switzerland

Preis/Sprache: Freeware/Englisch

Dateigröße: 2775 KB

Aus der Schweiz schwappt ein ganz besonderer Knabberspaß zu uns herüber. Das neue Werbespiel »Krack the Waves« von der schweizer Phenomedia-Abteilung lässt uns statt auf Aliens lieber auf knackige Kartoffelchips schießen. Binnen 90 Sekunden muss der Spieler so viele Punkte wie nur möglich sammeln.

Schlappe Idee gewinnt durch gelungene Grafik

Normalerweise werden Kartoffelchips mit einem herzhaften Biss vertilgt – und Ruhe ist im Karton. Im Werbespiel »Krack the Waves« werden die knackigen Snacks stattdessen auf ganz andere Weise verbraucht – als Kanonenfutter. Nach dem Start einer neuen Partie bleiben 90 Sekunden, um die angreifenden Chips in kleine Stücke zu schießen. Zu diesem Zweck zielt der Spieler mit der Maus auf die hektisch herumtanzenden Snacks. Die zerbröseln bei einem Treffer und fallen sofort zu Boden. Die Schwierigkeit: Hier muss eine offene Chips-Tüte mit den Cursortasten hin und her bewegt werden, um die Brocken einzufangen. Keine Bange: Die schlappe Idee wird von der gelungenen Grafik und dem überaus schnellen Gameplay noch deutlich aufgewertet.

Versteckte Gimmicks

Zahlreiche Gimmicks machen den kostenlosen Shooter zu einer Herausforderung. So bringen abgeschossene Peperoni mehr Punkte ein als die schnöden Chips. Auch ab und zu eingeblendete Werbebotschaften weiterer Sponsoren sorgen für ein erhöhten Punkteeinkommen. Wer jetzt noch herausfindet, wie sich Bonussekunden und Sonderpunkte ergattern lassen, ist auf dem besten Weg zu einem hohen Highscore. Wir haben es im Test mit viel Mühe auf satte 41.700 Punkte gebracht. Leider scheint das noch immer viel zu wenig zu sein: Im Netz liegt der Top-Score bereits bei 250.000 Punkten, sodass es für uns nur für den 2650. Platz reichte. Übrigens: Alle Schweizer können mit ihrem Highscore bis Anfang Dezember jede Woche fünf Handysets gewinnen.

Carsten Scheibe