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Macworld Expo: Buntes aus dem Apfel-Universum

Eine Videobrille für den iPod, funkende Speicherkarten und neue Versionen von Microsoft Office und Photoshop Elements: Auf der Macworld-Messe lag mehr in der Luft als nur Apples "Macbook Air". Ein Überblick über die wichtigsten Neuheiten.

Von Karsten Lemm, San Francisco

Früher war es meistens so: Wer sich auf den Weg ins Konferenzzentrum in San Franciscos Innenstadt machte, um die Macworld Expo zu besuchen, hatte nach einem Gang über den Apple-Stand das Wichtigste in aller Regel schon gesehen. Die Messe war klein und überschaubar, passend zu einer Firma, deren Marktanteil an chronischer Schwindsucht litt.

Das war vor dem iPod, vor dem iPhone und vor Apples Wechsel zu Intel-Chips. Heute, über 120 Millionen verkaufte Musikspieler später, steht die Firma besser da denn je, und die Macworld-Messe wird mit jedem Jahr ein Stück größer. 50.000 Besucher wurden dieses Mal erwartet - 10.000 mehr als vor einem Jahr.

Und selbst wenn Steve Jobs und der Apple-Stand immer noch alle Blicke auf sich ziehen - nach dem anfänglichen Staunen über das "Macbook Air", das dünnste Laptop der Welt, bleiben noch genügend andere Neuheiten zu bewundern. Dafür sorgt das neu erwachte Interesse vieler Software- und Hardware-Entwickler an der Apple-Welt. stern.de hat sich auf der Macworld 2008 umgeschaut und präsentiert eine kleine Auswahl der wichtigsten Produkt-Premieren.

Zeiss "Cinemizer"

Videos auf dem winzigen iPod-Display anzuschauen ist nicht immer das reine Vergnügen, auch wenn es unterhaltsamer sein mag, als im Flieger stundenlang den Hinterkopf des Vordermannes anzustarren. Die "Cinemizer"-Brille des deutschen Optik-Spezialisten Zeiss, die in San Francisco Weltpremiere feiert, schafft Abhilfe: Sie versteht sich mit jedem iPod, der Videos abspielen kann, und zeigt die Filme im Großformat direkt vor dem Auge. Die Darstellung entspricht einem Bildschirm von 115 Zentimetern Diagonale aus zwei Metern Abstand. Die Batterie, die sich per USB-Anschluss aufladen lässt, soll mindestens vier Stunden durchhalten und notfalls den angedockten iPod mit versorgen, falls der droht, vorzeitig schlappzumachen. Verständlicherweise verringert sich dann die Laufzeit.

Brillenträger können die Anzeige je Auge um plus/minus 3,5 Dioptrien verstellen. Ein zusätzlicher Videoeingang sorgt dafür, dass die Cinemizer-Brille nicht nur mit iPods zusammenspielt, sondern auch Signale von anderen Geräten, etwa tragbaren DVD-Spielern oder Smartphones, empfangen kann. Räumliche Tiefe gewinnen die Bilder im 3D-Modus, in dem die Brille Videos, die mit zwei Kameras gedreht wurden, so plastisch darstellt, wie man es aus dem Kino bei Filmen in 3D kennt. Der Cinemizer ist ab Ende Februar für 369 Euro erhältlich, vorerst ausschließlich bei der Handelskette Gravis. Alternative: eine Bewerbung bei Zeiss als "Lead User". Von denen erhofft sich die Firma Einsichten und Rückmeldungen zum Produkt. Mehr Infos unter: www.cinemizer.de

"Eye-Fi": Speicherkarte mit Funkfähigkeit

Perfekt für alle, denen es immer schon zu lästig war, Bilder aus der Digitalkamera auf den Computer zu übertragen. Normalerweise braucht man dazu ein Kabel, um die Kamera anzuschließen, oder mindestens einen USB-Adapter für die Speicherkarte. Nicht so bei der "Eye-Fi"-SD-Karte, die ihre Bilder per WLan (englisch "Wi-Fi") an einen Mac oder PC sendet. Der Winzling, der zwei Gigabyte Speicherplatz bietet, kann Fotos auch direkt an Webseiten wie Flickr und Facebook senden und kostet 99 Dollar. Mehr Infos unter: www.eye.fi

MS Office 2008 für Mac

Lang hat es gedauert, und auch Steve Jobs konnte sich in seiner Keynote-Rede einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen - doch nun ist mit dem Microsoft-Büropaket auch die letzte große Anwendungssoftware an Macintosh-Rechner mit Intel-Chips angepasst worden. Die alte, für PowerPCs geschriebene Programmversion Office 2004, können aktuelle Macs nur mit Hilfe einer Dolmetscher-Software verwenden, die unsichtbar im Hintergrund läuft und selten Ärger macht - aber Excel, Word & Co. doch spürbar ausbremst.

Das ist nun vorbei. Office 2008 arbeitet auf neuen wie älteren Apple-Rechnern gleichermaßen zügig und zeigt sich überdies in einem deutlich überarbeiteten Gewandt. Allerdings müssen Mac-Nutzer, anders als ihre Office-Kollegen unter Windows, bei der Bedienung nicht von Grund auf neu lernen: Auf die "Ribbon"-Symbolleiste, die in der Windows-Variante nun weitgehend die Menüs ersetzt, hat Microsoft beim Mac-Büropaket verzichtet. Stattdessen haben sich die Entwickler die "Elements Gallery" einfallen lassen, eine Sammlung aus Formatvorlagen, die als Vorschau in Echtzeit einen Eindruck davon vermitteln, wie sich Änderungen am Dokument auswirken - ehe sie in Kraft treten und womöglich wieder rückgängig gemacht werden müssen.

Wichtig auch, dass Office 2008 nun das Laden und Speichern von Dokumenten im so genannten "Open XML"-Format unterstützt, das Microsoft vor einem Jahr mit Office 2007 für Windows als neuen Standard eingeführt hat. Auch wenn beide Versionen weiter das herkömmliche, ältere "Doc"-Format unterstützen: Nun ist gesichert, dass Mac- und Windows-Welt sich auf jeden Fall wieder verstehen.

Ähnlich verwirrend wie die Frage der Dateiformate ist die Vermarktungsstrategie: Microsoft bietet das Office-Paket nun in drei unterschiedlichen Versionen an, zum Teil mit, zum Teil ohne Upgrade-Möglichkeit von Office 2004. Der Preis liegt zwischen 150 und 500 Dollar. Für Ärger sorgt unter US-Anwendern bereits die Tatsache, dass Office 2008 in keiner Variante mehr Visual Basic unterstützt - eine Funktion, die für komplexe Spezialanwendungen, etwa in Tabellen, benötigt wird. Jenseits des Atlantiks ist das Programm seit dem 15. Januar im Handel; die deutsche Version soll laut Microsoft noch im ersten Quartal erscheinen. Mehr Infos unter: www.microsoft.com

Elgato "EyeTV 3"

Wer seinen Mac zum Ansehen und Mitschneiden von Fernsehsendungen nutzt, kennt die Münchner Firma Elgato und ihre populären "eye TV"-Tuner. Zur Macworld-Messe präsentierte Elgato eine neue, deutlich überarbeitete Version der dazugehörigen Software, "EyeTV 3": Eine verbesserte Suchfunktion erlaubt es, im Programmführer mehrere Begriffe zu verknüpfen; das Bedienkonzept wurde an die Gestaltung des Finders in OS X 10.5 ("Leopard") angepasst und bietet unter anderem eine "Cover Flow"-Darstellung der aufgezeichneten Programme. Vernetzte Macs können ihr Filmarchiv nun in einem lokalen Netzwerk freigeben, ähnlich wie iTunes und iPhoto. Die Software kostet als Upgrade 39,95 Euro, sonst 79,95 Euro. Mehr Infos unter www.elgato.com

Photoshop Elements 6.0

Eine Version 5.0 des populären Fotoprogramms gab es nur für Windows-Nutzer - nun kommt, wenn auch leicht verspätet, immerhin eine gründlich überarbeitete Version 6.0 für Apple-Anwender (eigentlich die Stammkundschaft des Softwareherstellers Adobe). Die größte Neuerung betrifft Gruppenbilder - oft eine Herausforderung, weil praktisch immer jemand blinzelt, wegsieht oder Grimassen schneidet, wenn es "klick" macht. Die Funktion "Photomerge" soll es kinderleicht machen, aus unterschiedlichen Aufnahmen ein perfektes Gruppenfoto zusammenzubasteln. Ambitionierte Hobby-Fotografen werden zu schätzen wissen, dass Adobe nun auch "Elements"-Nutzern die Möglichkeit gibt, Helligkeit, Kontrast und Farben mittels Kurven zu beeinflussen - ganz, wie es die Profis aus Photoshop kennen. Und eine neue Funktion zum Zusammenfassen ähnlicher Bilder zu Stapeln soll helfen, im Dateibrowser besser den Überblick zu behalten. "Elements 6.0" ist voraussichtlich Ende März in Deutschland erhältlich und kostet neu 93 Euro, als Upgrade 69 Euro. Mehr Infos unter: www.adobe.com

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?